Olympus E-400 Vorschau
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Olympus E-400 Vorschau
Olympus E400 SLR - Seite 1/14
Donnerstag den 14. September 2006
Geschrieben von Dennis Hissink
Einleitung
Ende August wurden wir eingeladen, nach Hamburg hinüber zu fahren und dort an einem Pressemeeting von Olympus teilzunehmen. Bei diesem europäischen Meeting wurden die neuen, kompakten Digital kameras von Olympus vorgestellt, darüber hinaus gab es eine Vorschau auf die neue Olympus digitale SLR-Kamera: die Olympus E-400. Obwohl sich herausstellte, dass es noch nicht der große Moment war, auf den viele begeisterte Anhänger des Four Thirds Standards gehofft hatten - die Einführung des Nachfolgemodells der E1 - hat Olympus zu erkennen gegeben, das demnächst etwas Neues vom Stapel läuft. Leider können wir noch keine Details freigeben, aber die Einführung bei der kommenden Photokina ist unwahrscheinlich. Diese Ausstellung wird im Zeichen der neuen, sehr kompakten Olympus E-400 DSLR stehen. Beim Pressemeeting standen die Journalisten in 4 dicht gedrängten Reihen und warteten darauf, einen Blick der drei E400-er erhaschen zu können, was es unmöglich machte, sich einen genauen Eindruck dieser Four Thirds-DSLRs zu verschaffen. Wir sind Olympus deshalb dankbar, dass sie uns ein Vorserienmodell zur Verfügung gestellt haben, so dass wir einen umfassenden ersten Eindruck dieser Kamera mit unseren Lesern teilen können. Um sogleich mit der Tür ins Haus zu fallen: die Olympus E400 ist klein, superklein sogar, und zusammen mit einem Gewicht des Gehäuses von nur 380 Gramm ist die neue Olympus E-400 damit die kleinste und leichteste digitale SLR der Welt.
Olympus Europa Presse Veranstaltung Planetarium Hamburg Deutschland
Speicherkarte
Olympus E-400 SLR Kamera
Olympus E-400 digitale SLR Kamera Olympus E-400 Speicherkarte
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Die neue Olympus E-400 verfügt über einen neu entwickelten CCD mit 10,0 Millionen effektiven Pixeln. Damit reiht sich Olympus in die Gruppe digitaler Spiegelreflexkameras ein, wie die Nikon D80 und die Canon EOS 400, die jeweils dieselbe Anzahl Pixel aufweisen. Es ist insbesondere dem Four Thirds-Standard zu verdanken, dass Olympus dazu im Stande war, die Olympus E400 so kompakt zu gestalten. Vor einigen Jahren hat Olympus bereits vorausgesagt, dass ein solches Format realistisch zu schaffen sei, aber es ist dennoch überraschend festzustellen, wie kompakt und leicht das Endergebnis wirklich ist. Momentan hat Olympus eine Reihe digitaler SLR-Kameras in seinem Sortiment, die alle die Bezeichnung E-System führen und mit einer Zahl anfangen. Auf Nachfrage bei Olympus erfuhren wir, dass die E-3 ... Serie für Live View (E330) steht, E-5 ... für Standardformat Four Thirds DSLR und E-4 ... für superkompakt und leicht. Die Bezeichnung für ein Nachfolgemodell der E-1 ist noch offen, vielleicht können wir darüber in Kürze mehr verbreiten. Genau wie die Kameras E330 und E500, ist die Olympus E-400 mit einem LCD-Display im 2,5-Zoll-Format und einem verbesserten Supersonic Wave Filter ausgestattet, der für staubfreie Fotografie sorgt. Um für mehr Flexibilität zu sorgen, ist die Olympus E-400 mit 2 Kartensteckplätzen ausgestattet: einer für die xD Picture-Speicherkarte und einer für CompactFlash, Typ I & II, und Microdrive. Man kann sich fragen, ob die Unterstützung von Secure Digital nicht einleutender gewesen wäre, besonders wenn man sich die potenzielle Zielgruppe möglicher Kompaktkamera-Benutzer ansieht, die auf eine DSLR umsteigen möchten, aber es sieht so aus als ob Olympus und Secure Digital nicht gut zusammen passen. Dass Olympus der xD Picture-Karte den Vorzug gibt, ist logisch; Olympus ist, zusammen mit Fujifilm, der Initiator dieser kleinen Speicherkarte. Die xD Picture-Speicherkarte ist in einer maximalen Speicherkapazität von 2 GB und in verschiedenen Geschwindigkeiten erhältlich, wie es auch bei anderen Sorten Speicherkarten der Fall ist. Wer die E400 DSLR mit der xD-Karte (auf der Olympus steht) kombiniert, für den wird gleichzeitig eine xD-Panoramafunktion verfügbar, die in die Kamera integriert ist. Der zweite Steckplatz kann mit einer CompactFlash-Speicherkarte gefüllt werden, ebenfalls eine Karte, die in verschiedenen Ausführungen erhältlich ist und die momentan über eine maximale Speicherkapazität von 8 GB verfügt. Die Olympus E400 digitale SLR unterstützt FAT32, so dass auch Speicherkarten mit einer Kapazität von 2 GB und höher unterstützt werden.
Super Sonic Wave-Filter Batterie Sucher Dioptrie
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Eines der Hauptcharakteristika einer Olympus Spiegelreflexkamera des E-Systems ist unbestreitbar der Anti-Staubfilter. Der sogenannte Supersonic Wave Filter ist eine sehr willkommene Funktion der Olympus E-400, die dafür sorgt, dass man problemlos ein Objektiv austauschen kann und weiterhin staubfreie Aufnahmen gewährleistet bleiben. Der von Olympus entwickelte Supersonic Wave-Filter erzeugt Ultraschallschwingungen, die dafür sorgen, dass etwaige Staubpartikel abgeschüttelt und von einer speziellen Klebeschicht aufgefangen werden. Durch das kompakte Format der Olympus E-400 musste der Super Sonic Wave-Filter verkleinert werden und zugleich wurde die Schwingungsfrequenz, um bessere Ergebnisse zu erzielen, erhöht. Standardmäßig wird die Olympus E400 mit einem BLS-1 Ladegerät und einem PS-BLS-1 Lithium-Ionen Akku geliefert. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 7,2V 1150mAh. Durch den Vorserienstatus der Kamera können wir momentan noch keine Schätzung der durchschnittlichen Anzahl Aufnahmen vornehmen, die gemacht werden können. Das Aufladen des Akkus nimmt ungefähr 210 Minuten in Anspruch; eine durchschnittliche Dauer. Die Batterie muss zum Aufladen auf das Ladegerät platziert werden, danach leuchtet die Ladeleuchte fortwährend rot. Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, wechselt die Leuchte auf Grün und der Akku kann entfernt und in das Fach an der Kamera eingesetzt werden. Rechts neben dem Sucher findet man die Dioptrie, über die der Sucher der Olympus E-400 auf das Auge des Fotografen eingestellt werden kann. Um den Sucher präzise einzustellen, muss man durch den Sucher schauen und gleichzeitig an dem winzigen Rad drehen. Das gut hörbare Klicken gibt die Einstellungen an und wenn der AF-Rahmen scharf zu sehen ist, ist der Sucher optimal auf das Auge eingestellt. Der Sucher weist ein Gesichtsfeld von zirka 95% auf und wird ungefähr um den Faktor 0,92 vergrößert. Obwohl keine separate Kontrolltaste für die Schärfentiefe vorhanden zu sein scheint, ist es möglich die Fn-Taste (neben dem LCD-Monitor) über das Menü so zu programmieren, dass man mit Hilfe dieser Taste die Schärfentiefe kontrollieren kann.
Dennis Hissink
Belichtung Belichtungskompensation
Editors Kommentar:
"Mit der Einführung der Olympus E-400 hat Olympus eine schnelle und passende Antwort auf die 10-Megapixel-Vorherrschaft der Konkurrenz parat. In der letzten Zeit ist in sehr hohem Tempo ein Megapixelsegment entstanden, in dem um eine große Gruppe potenzieller Benutzer gekämpft werden dürfte. Nikon hat seine D80, Sony die DSLR A100, Canon die EOS 400D, und in Kürze werden auch Andere, wie Pentax en Samsung folgen, und zusammen mit der Olympus E-400 den angestrebten Marktanteil einfordern. Der Markt für digitale Spiegelreflexkameras entwickelt sich enorm und das ist ein sehr positiver Fortschritt für den Markt der Digitalfotografie. Bei dem Pressemeeting wurde aus strategischen Erwägungen noch keine Preisempfehlung bekannt gemacht, aber es dürfte zweifellos ein konkurrenzfähiger Preis sein. Der lebhafte Markt für DSLRs lässt das Herz des Fotografen wieder höher schlagen, denn, seien wir ehrlich: das Fotografieren mit einer Kompaktkamera ist doch lange nicht so erfreulich wie das mit einer digitalen SLR-Kamera!"
Olympus E-400 Belichtung Olympus E-400 Belichtungskompensation
Oben auf der Olympus E400, an der rechten Seite, befindet sich das Einstellrad, über das die Hauptprogramme (P/S/A/M), Auto und diverse vorprogrammierte Szenen zugänglich sind. Das Einstellrad kann sowohl nach links wie nach rechts gedreht werden, aber nicht vollständig um 360°. Beim Drehen wird jede Einstellung mit einem hörbaren Klicken signalisiert. Wer es sich einfach machen möchte, stellt das Rad auf Auto, aber man kann natürlich viel mehr aus einer digitalen Spiegelreflexkamera herausholen, als im Automatikmodus möglich ist. Die Szenen erlauben das Festhalten spezifischer Motive und die Blenden- und Verschlusszeitvorauswahl bietet dem Fotografen alle Freiheit, um sich kreativ auszuleben. Obwohl die Olympus E-400 über ein hochentwickeltes Belichtungssystem verfügt und auf viele Belichtungen akkurat reagiert, kann es vorkommen, dass man den Belichtungswert, der von der Kamera eingestellt wird, manuell korrigieren möchte. Wer im JPEG-Format fotografiert, dürfte die Notwendigkeit des Eingreifens im Vorhinein schon schnell erkennen. Insbesondere Aufnahmen bei Schnee werden gelegentlich falsch beurteilt. Indem man in die Richtung des + die Belichtung regelt, gleicht man dieses Defizit jedoch mühelos aus. Wer den Moment im RAW-Format verewigen möchte, kann eine Belichtungskompensation problemlos im Nachhinein vornehmen. Die Kompensation weist einen Bereich von -5 bis +5 EV in 1/3 Stufen auf.
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