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Nikon Digitalkamera
Nikon D300 Digitalkamera Test
Nikon D300 Test
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Antarctica Expedition
Nikon D300 Digitalkamera
Publiziert am Dienstag, den 18. Dezember 2007
Tekst und Fotografie von Jan Vermeer
Fotografie Expedition Antarktis
So wie viele andere Fotografen, habe ich seit längerer Zeit sehnsüchtig auf die neue Nikon D300 gewartet. Vor allem das Sensorformat, wie man es schon von den vorangegangenen Kameras kennt, spricht mich als Naturpark-Fotograf sehr an. Der Vergrößerungsfaktor von 1,5 ist fantastisch! Vor allem beim Fotografieren kleiner Tiere in der Landschaft ist das ein wichtiger Faktor. Die Nikon D300 weist viele auffällige Eigenschaften auf, von denen ich nur einige der wichtigsten nenne. Der größere Bildschirm ist ein enormer Fortschritt; 920.000 Pixel auf einem großzügigen Display im 3-Zoll-Format sind etwas Wunderbares! Der neue Live-View mit Autofokusfunktion funktioniert prima, das ist wirklich ein großer Fortschritt. Obwohl ich ihn auf dieser Reise nicht häufig verwendet habe, werde ich ihn sicher noch häufiger, vor allem für Makrofotografie, benutzen. Neben dem stark verbesserten Autofokussystem mit 51 Messpunkten, ist das selbstreinigende Sensorsystem für Fotografen vor Ort eine große Verbesserung. Auch die Ge-schwindigkeit von 6 Bildern pro Sekunde und 8 mit dem optionalen Batterie-Pack (leider war dieser vor der Reise noch nicht verfügbar) bietet mehr als genug Möglichkeiten für Fotografen, für die Geschwindigkeit ganz oben steht.
Nikon D300 Digitalkamera Test Expedition Antarktis
Nikon D300 Field test Pinguinfoto Expedition Antarktis
Pinguinfoto
Antarctica Foto Expedition Nikon D300 Digitalkamera Pinguinfoto Expedition Antarktis
Der erste Tag auf dem Eis mit der neuen Nikon D300 im Anschlag, verläuft überraschend glatt. Die Kamera lässt sich einfach bedienen und liegt gut in der Hand. Trotz der doppelt gefütterten Handschuhe, kann ich die Tasten gut bedienen. Glücklicherweise wurden die Positionen der Bedientasten, so wie ich es von der Nikon D2X gewohnt bin, nicht verändert. Der Bildschirm ist im Feld großartig, die viel größere Oberfläche erleichtert die Beurteilung der aufgenommenen Bilder erheblich. Trotz des grellen Lichts, ist das Foto gut zu sehen. Allerdings musste ich manchmal das Display etwas abdecken, aber das ist im Hinblick auf die Intensität des antarktischen Lichts unvermeidlich.
Beim Fotografieren auf dem Eis, das manchmal den ganzen Tag lang dauert, verwende ich fast ausschließlich die Nikon D300. Sie ist angenehm leicht und das gelegentliche Wechseln von Objektiven ist für mich kein Problem. Besonders da ich jetzt das selbstreinigende Sensorsystem verwenden kann, das hervorragend funktioniert. Im Menü findet man vier Einstellungen dafür, ich wähle den Modus 'Starten & Schließen'. Beim Ein- und Ausschalten wird jedes Mal der Sensor gereinigt. Beim Fotografieren sind die Bedingungen in der Antarktis höchst unterschiedlich, in den ersten Tagen war die Sonne grell und die Temperatur lag um den Gefrierpunkt. Die Kamera hatte keine Probleme mit den weißen Partien, die in dieser weißen Welt natürlich unvermeidlich sind.
Nikon D300 SLR Antarctica Foto Expedition
Trotzdem bevorzuge ich extreme Wetterverhältnisse. Ein ordentlicher Schneeschauer mit dunklen Wolken sorgt für mehr Dramatik in der Landschaft. Das sind die Bedingungen, unter denen häufig die schönsten Fotos entstehen. Glücklicherweise sinkt die Temperatur nach einigen Tagen wirklich tief unter den Gefrierpunkt. Es ist minus 20 Grad Celsius. Die Nikon D300 DSLR bleibt von dieser Naturgewalt völlig unbeeindruckt. Auch die Nässe der Schneeschauer übersteht die Kamera problemlos. Obwohl ich mehrere Batterien mitgenommen habe, reicht eine Batterie aus, um einen Tag lang in der Kälte zu fotografieren. Unvorstellbar! Der Autofokus macht seine Sache gut. Pinguine laufen zugegebenermaßen nicht sonderlich schnell, aber ungeachtet der begrenzten Kontraste in der Landschaft findet die Kamera tadellos das Motiv. Auch die fliegenden Albatrosse und die Kaptauben werden perfekt im Rahmen gehalten.
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Nikon D300 Fazit
Publiziert am Dienstag, den 18. Dezember 2007
Text und Fotografie von Jan Vermeer
Nikon D300 Topkamera
Eine der wichtigsten neuen Eigenschaften ist das Rauschen oder, besser gesagt, das fehlende Rauschen. Wegen der überwiegend hellen Verhältnisse habe ich quasi alles im 200-ISO-Modus fotografiert. Ein Foto, das am Abend in Buenos Aires im 2000-ISO-Modus aufgenommen wurde, wies ein verblüffendes Ergebnis auf. Während sich früher bei 400 ISO schon schnell Rauschen zeigte, gehört das bei der Nikon D300 DSLR der Vergangenheit an. Das ist vielleicht sogar eine der allerwichtigsten Eigenschaften, auf die so mancher Fotograf seit Jahren gewartet hat. Die Kamera liegt angenehm in der Hand und lässt sich gut bedienen, auch mit Handschuhen gelingt das problemlos. Die Eigenschaften dieser Kamera täuschen nicht: Nikon hat mit der D300 SLR eine absolute Topkamera auf den Markt gebracht.
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