Fujifilm FinePix S5 Pro Test
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Fujifilm FinePix S5 Pro Vorschau
Fujifilm S5 Pro Test
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Veröffentlicht: Mittwoch, 7. Februar 2007
Fujifilm FinePix S5 Pro
Geschrieben von Dennis Hissink
Kurz bevor die Photokina in Köln letztes Jahr ihre Pforten öffnete, hat Fujifilm bekannt gegeben, dass für das Frühjahr 2007 eine neue digitale Spiegelreflex-kamera aus der S-Serie zu erwarten sei: die Fujifilm FinePix S5 Pro. Diese Vorankündigung kam im richtigen Moment, nicht zuletzt für eine treue Gruppe Fujifilm DSLR-Fotografen, die bereit war, erneut in eine digitale SLR-Kamera zu investieren, mit der sie in Bezug auf die Technik wieder völlig up to date sein würde. Um Fujifilm herum waren viele Hersteller damit beschäftigt, ihr DSLR-Sortiment in raschem Tempo stark zu erweitern, und demzufolge durfte man gespannt sein, was Fujifilm herausbringen würde. Die Vorankündigung der Fujifilm S5 Pro wurde im Allgemeinen sehr positiv aufgenommen und die darauf folgende Präsentation bei der Photokina 2006 mit einem funktionierenden Musterapparat, reichte aus, um Fujifilm wieder mit den übrigen DSLR-Fabrikanten auf die gleiche Höhe zu bringen. Die neue Fujifilm FinePix S5 Pro ist die Nachfolgerin der S3 Pro und weist viele neue, innovative Eigenschaften und Verbesserungen auf. Es wird allgemein erwartet, dass die FinePix S5 Pro ab Februar erhältlich sein wird, zu einem Preis von schätzungsweise 1895 € inkl. MwSt für das Gehäuse. Wir haben die Möglichkeit gehabt, uns ein Vorab modell der S5 Pro Kamera einmal näher anzuschauen und schildern in der folgenden Fujifilm FinePix S5 Pro Vorschau exklusiv und umfassend unseren ersten Eindruck.
Fujifilm FinePix S5 Pro Digitale SLR Kamera
Fujifilm FinePix S5 Pro - Digitale SLR Fujifilm FinePix S5 Pro - Speicherkarte
Digitale SLR kamera Fujifilm FinePix S5 Pro - Speicherkarte
Fujifilm FinePix S5 Pro Digitale SLR Kamera Fujifilm FinePix S5 Pro CompactFlash karte
Die Fujifilm FinePix S5 Pro ist die lang erwartete Nachfolgerin der S3 Pro Kamera. Die Kamera basiert eindeutig auf dem Gehäuse der D200 von Nikon, aber ansonsten weist sie reine Fujifilm-Charakteristika auf. Die Fujifilm S5 Pro ist mit dem hoch gelobten Super CCD SR Pro Bildsensor ausgestattet, mit dem schon wieder eine neue Generation der Super CCDs eingeläutet wird. Die Super CCD-Technik hat bereits einige Entwicklungsjahre hinter sich und was einmal als eine sehr eigensinnige Art von CCD-Entwicklung angefangen hat, ist zu einer einzigartigen Formel herangereift, mit der Fujifilm sich ganz zweifelsfrei von der Masse abzuheben versteht. Das einzigartige Konzept besteht aus 12 Millionen parallel geschalteter Fotodioden - 6,17 Millionen „große“ S-Fotodioden und 6,17 Millionen „kleine“ R-Fotodioden. Diese Technik ermöglicht einen größeren dynamischen Bereich, ein verbessertes Rausch-/Signalverhältnis und eine hochwertige Farbwiedergabe. Es kommt nicht von ungefähr, dass gerade diese Super CCD-Eigenschaften von Fotografen mit einer Fujifilm S digitalen SLR so häufig bejubelt werden. Die Kamera zeigt die Bildinformationen auf dem großen LCD-Monitor im 2,5-Zoll-Format an. Das zusätzliche kleine LCD-Display der S3 Pro hat das Feld räumen müssen, dafür wurde der Monitor von 2 auf 2,5 Zoll vergrößert.
Fujifilm verwendet bei der S5 Pro eine CompactFlash-Karte, Typ I oder II (wer benutzt noch Typ II?), oder eine Microdrive-Karte, um die Aufnahmen zu speichern. Trotz des starken, nicht zu aufzuhaltenden Vormarschs der Secure Digital-Speicherkarte, erhält die CompactFlash-Karte im semiprofessionellen und professionellen Segment noch immer den Vorzug. Die Entwicklung bei diesen Karten steht demzufolge nicht still. Kürzlich, bei der Photokina 2006, hat SanDisk sogar eine Extreme III CF-Karte mit 12 und 16 GB eingeführt. Im Moment ist es jedoch noch nicht so, dass die Fujifilm FinePix S5 Pro Karten mit solch hohen Kapazitäten unterstützt. Offiziell ist eine maximale Speicherkapazität von 4 GB möglich. Vielleicht wird ein zukünftiges Firmware-Update Zugang zu diesen Speicherkarten verschaffen. Der interne Puffer der Fujifilm S5 Pro wurde vergrößert und ist sogar größer als der der S3 Pro mit einem Puffer-Upgrade! Während des praktischen Tests mit diesem Mustergerät war sogleich spürbar, dass der Puffer von etwa 288 MB viel zur Geschwindigkeit beiträgt. Mit einer Geschwindigkeit von 3 bps kann man ungefähr 20 Aufnahmen im RAW-Format (12,8 MB/Aufnahme) hintereinander machen oder etwa 10 RAW Auf-nahmen mit dem dynamischem Bereich auf 100% (D-STD im Menü).
Fujifilm S5 Auto ISO Fujifilm S5 Geschwindigkeit Fujifilm S5 Gehäuse
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Sehr praktisch ist die Funktion Auto ISO, die über das Menü der FinePix S5 Pro aktiviert werden kann. Mit dieser Funktion kann man die Untergrenze in Hinblick auf die Verschlusszeit und eine Obergrenze in Bezug auf den ISO einstellen. Mit diesen persönlichen Einstellungen kann man quasi seinen eigenen „Programm“-Modus einrichten. Die Taste Setup, neben dem Monitor, verleiht Zugang zum Menü der Kamera, in dem man auf der ersten Karteikarte der Einstellung Exposure den bevorzugten Auto ISO einstellen kann. Die ISO-Reihe besteht aus 200, 400, 800 und 1600 ISO. Standardmäßig verfügt die Kamera über eine ISO-Reihe von 100 - 3200 ISO. Bei der Wiedergabe mit Exif-Informationen wird der ISO in rot angezeigt, wenn Auto ISO bei der Aufnahme aktiv war.
Das Gehäuse der Fujifilm FinePix S5 Pro entspricht dem der Nikon D200. Es verfügt also ebenfalls über einen Magnesiumkern und eine wasserdichte Isolierung. Die Verarbeitung ist perfekt und durch seine Kompaktheit ideal zum Mitnehmen geeignet. Das Gewicht von 830 Gramm ist nur 5 Gramm leichter als das ihrer Vorgängerin, der S3 Pro, und das Gerät liegt prima in der Hand. Wer etwas mehr Gehäuse möchte, dürfte sich schon schnell den MB-200 Griff von Nikon zulegen und unter der Fujifilm S5 Pro befestigen. Obwohl der Prototyp eines Griffs von Fujifilm seit der Photokina vorhanden ist, wurde dem Nikon MB-200 der Vorzug gegeben. Es ist nicht möglich, zusammen mit diesem Griff auch die Nikon EN-EL3e Akkus zu verwenden, die Fujifilm NP-150 Akkus sind ein Muss!
Abgesehen von der Vergrößerung des Puffers, wurden in Bezug auf die Geschwindigkeit diverse Bestandteile und Funktionen der Fujifilm FinePix S5 Pro verbessert. So ist es nun möglich, sich über den Quick Review-Modus quasi direkt die Wiedergabe einer gemachten Aufnahme anzeigen zu lassen und es entsteht praktisch keine Pause zwischen dem Betätigen des Wiedergabetaste (Play) und der Wiedergabe selbst. Hilfreich ist auch die Möglichkeit, in dieser Vorschau direkt das Bild löschen zu können. Ebenfalls neu ist die Gesichts-erkennungs-Taste, mit der direkt eine 100-prozentige Zoom-ansicht der Aufnahme ermöglicht wird. Dieser Bestandteil ist ein ausgesprochen praktisches und schnelles Hilfsmittel bei der Aufnahme von Porträts oder Personenfotos. Das Erkennungssystem funktioniert schnell und tadellos und ist dazu im Stande, bis maximal zehn verschiedene Gesichter zu detektieren!
Fujifilm FinePix S5 Pro Einstellrad Fujifilm NP-150 Akku
Fujifilm FinePix S5 Pro Einstellrad Fujifilm NP-150 Akku
Fujifilm FinePix S5 Pro Einstellrad Fujifilm FinePix S5 Pro NP-150 Akku
Links vom Sucher, oben auf der Kamera, wurde ein großer Knopf platziert, unter dem sich ein Rad befindet, das bei gleichzeitiger Betätigung des Knopfes gedreht werden kann. Über dieses Einstellrad erhält man direkten Zugang zu den Einzel- oder Serienbildern in Low (1-2 bps) und High Speed (max. 3 bps), einen Selbstauslöser und die Möglichkeit, den Spiegel hochzuklappen. Letzteres ist eine praktische Hilfe, um unbeabsichtigte Kamera-bewegungen bei langen Verschlusszeiten zu vermeiden. Darüber hinaus ist es möglich, die Auslöseverzögerung um 0,4 Sekunden zu verlängern, und damit bei der Aufnahme von Fotos mit langen Belichtungszeiten Kamerabewegungen zu verhindern (Setup-Menü).
Die Fujifilm FinePix S5 Pro digitale Spiegelreflexkamera wird standardmäßig mit einem Akkuladegerät und einem NP-150 Akku geliefert. Der 7,4 1500mAh Lithium-Ionen Akku wird über das im Lieferumfang enthaltene BC-150 Ladegerät aufgeladen, was ungefähr 2 Stunden und 15 Minuten in Anspruch nimmt. Laut CIPA (Camera & Imaging Products Association) reicht ein voller Akku für zirka 400 Aufnahmen, wobei dazu gesagt werden muss, dass der LCD-Monitor dabei ausgeschaltet ist. Da die Fujifilm FinePix S5 Pro auch in der Lage ist einen 30-sekündigen Live View wiederzugeben, und diesmal sogar in Farbe, dürfte der Energieverbrauch stark davon abhängen, ob man diesen verwendet oder nicht.
Fujifilm FinePix S5 Pro Vorschau Kommentar des Verfassers:
„Fujifilm ist zwar, wie man am Gehäuse der Nikon D200 sieht, teilweise von Dritten abhängig, die Technik und das ganze Drum und Dran der Kamera vermitteln jedoch das typische Fujifilm-Feeling. Dieses Fujifilm-Feeling kann am besten als die Weise beschrieben werden, wie Fujifilm mit dem Bild umgeht. Einerseits die Technik der Hardware und ebenso die Weise, wie das Bild im Innern der Kamera produziert wird, andrerseits das Gefühl, das das Bild mit mehr Gründlichkeit behandelt wird. Man kann merken, dass Techniken und Innovationen aus unterschiedlichen Abtei-lungen zusammen gekommen sind, die einen Platz in der Fujifilm S5 Pro DSLR bekommen haben. Nehmen wir einmal die Gesichtserkennung oder die Weise, wie man den Charakter der Aufnahme behandelt. Techniken und Denkweisen der Filmkamera wurden auf eine digitale Version übertragen. Techniken aus einem Fujifilm Frontier Digital Minilab wurden in eine Digitalkamera integriert, usw. Die kleinen Details verraten den Tiefgang des Konzepts, für das die FinePix S5 Pro steht…“
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