Canon EOS 1000D Test
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Canon Digitale Fotografie

Canon EOS 1000D Praxis Test
Digitalkamera Test
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Canon EOS 1000D
Text & Fotografie: Dennis Hissink
Veröffentlicht: Donnerstag, 3. Juli 2008
Einführung Canon 1000D
Nicht ganz unerwartet hat Canon eine neue digitale SLR-Kamera angekündigt: die Canon EOS 1000D. Abgesehen von der Tatsache, dass es sich dabei um eine neue DSLR-Kamera handelt, führt Canon damit zugleich ein neues Segment ein, nämlich das für absolute Anfängerkameras. Wir sind nun endlich bei den 1000er Zahlen angekommen, so dass man eine aufeinander aufbauende Reihe von 1000 bis hin zu Einzelzahlen sieht. Durch die Schaffung eines neuen Segments, eröffnet Canon seinem Sortiment, das in den letzten Jahren, zumindest von meiner Wenigkeit, eher als knapp wahrgenommen wurde, mehr Raum. Die neue Canon EOS 1000D wird in Kürze erhältlich sein, sie befindet sich derzeit noch im Vorproduktionsstatus. Unter anderem deshalb ist es leider nicht möglich, Bilder vor ihr zu veröffentlichen, obwohl sie in einer Reihe europäischer Länder schon häufig, mit einem klaren Hinweis darauf, dass man sich auf die Bildqualität nicht verlassen kann, weil es sich um ein Vorproduktionsmodell handelt, zu Werbezwecken verwendet werden. Die nun folgende Vorschau verschafft einen umfassenden ersten Eindruck von Canons neuem digitalen DSLR-Einsteigermodell, der Canon EOS 1000D.
Canon EOS Digitale SLR-Kamera Canon EOS 1000D DSLR-Kamera
Canon EOS Gehäuse Markt für Einsteiger-SLR-Kameras
Auf den ersten Blick gleicht die Canon EOS 1000D der EOS 400D wie ein Ei dem anderen. Dieses Modell verschwindet ab sofort auf dem Sortiment. Eine einleuchtende Entscheidung, da die 400D und die 450D einander sehr nahe stehen. Mit der Einführung der Canon 1000D ist also Platz entstanden, so dass Verbraucher bei Canon nun auch eine vollwertige digitale SLR-Kamera zu einem attraktiven Preis beziehen können. Denn dem empfohlenen Preis verdankt die Canon EOS 1000D ihre Daseinsberechtigung. Man sollte keine Innovationen oder spektakulären Verbesserungen erwarten, dafür dürfte vermutlich eher die Photokina der richtige Moment sein. In Bezug auf die EOS 1000D kann man zusammenfassend sagen, dass es sich um eine abgespeckte EOS 450D handelt, denn als Kamera orientiert sich die Canon EOS 1000D sehr stark an ihrer „Vorgängerin”, der EOS 400D, und am aktuellen Modell der EOS 450D.
Vor ein paar Jahren hat Canon mit der Einführung der EOS 300D Furore gemacht. Das war die DSLR-Kamera, die für den ersten Preisdurchbruch gesorgt hat und dank derer Canon sich in sehr kurzer Zeit auf dem Gebiet der SLR-Kameras ausbreiten konnte. Die Konkurrenz stand tatenlos daneben und ließ sich augenscheinlich mit dieser spektakulären Einführung überrumpeln, denn die Antwort ließ einige Zeit auf sich warten. Die Hersteller haben den Trend jedoch nicht verschlafen: sie haben jeweils eine Antwort in der Form unterschiedlicher DSLR-Kameras gefunden, die über Spezifikationen verfügen, die nicht zu verachten sind. Damit war Canon wieder am Zug. Durch die Einführung der Canon 1000D scheint Canon, wenngleich diesmal weniger spektakulär, seine Position im unteren Segment des Markts für DSLR-Kameras zu festigen.
EOS 1000D
2,5“ LCD-Display
Wie gesagt, die Canon EOS 1000D sieht der EOS 450D Kamera zum Verwechseln ähnlich. Es sind nur ein paar Details, durch die sich die Gehäuse voneinander unterscheiden. Der größte Unterschied besteht im Format des LCD-Monitors auf der Rückseite der Kamera, es beträgt 2,5 Zoll bei der EOS 1000D und 3 Zoll bei der EOS 450D. Ein solcher Unterschied kann für einige Verbraucher eventuell den Ausschlag bei der Anschaffung geben. Persönlich finde ich, dass ein großer LCD-Monitor unbedingt eine Bereicherung beim Fotografieren ist. Trotz des kleineren Monitors ist die Auflösung mit 230.000 Pixeln gleich geblieben. Unser erster Eindruck ist deshalb, dass der Monitor eine schöne, klare Wiedergabe aufweist und sich hervorragend dazu eignet, die erstellten Aufnahmen auf ihre Qualität hin zu beurteilen.
Canon 1000D Vorschau SDHC Flashspeicher Unterstützung
Canon EOS Digitalkamera Canon 1000D Speicher
Leichteste digitale Spiegelreflexkamera aller Zeiten
32 GB Flashspeicher Kapazität
Die Canon EOS 1000D verfügt über einen Bildsensor, der dem der EOS 400D ebenbürtig sein sollte. Er bietet mit 10,1 dieselbe Anzahl effektiver Megapixeln an Auflösung. Die großen Unterschiede im Vergleich zur 400D sind: Live View, DIGIC III, ein 7-Punkte-AF anstelle eines 9-Punkte-AF, Auto ISO-Einstellung, unbegrenzter JPEG-Puffer, dafür aber eine geringere Anzahl RAW Aufnahmen, der LP-E5 Akku statt des NB-2LH, und außerdem ein verringertes Gewicht von 502 Gramm, durch das die Canon EOS 1000D Canons leichteste digitale Spiegelreflexkamera aller Zeiten ist. Es wird erwartet, dass die Canon 1000D ab Juli weltweit erhältlich sein wird. Sobald wir ein vollwertiges Testexemplar bekommen haben, werden wir einen kompletten Test der Canon EOS 1000D veröffentlichen.
Nachdem bei der Canon EOS 450D Abschied von der CompactFlash-Speicherkarte genommen wurde, ist es nicht weiter verwunderlich festzustellen, dass auch die Canon EOS 1000D die kleine SDHC-Speicherkarte unterstützt. CompactFlash scheint damit für Canon definitiv der professionellen EOS-Kameraserie vorbehalten zu sein, deren Geräte übrigens häufig mit einem doppelten Kartenschlitz für sowohl SD- als auch CF-Format versehen sind. Dank der Unterstützung des SD-Formats verfügt die Canon EOS 1000D über eine Speicherkapazität von 32 GB, zumindest gehe ich davon aus, dass diese aktuell höchste Kapazität von SDHC auch tatsächlich unterstützt wird. Secure Digital und Secure Digital High Capacity (SDHC) sind ganz klar der Weltstandard.
Dennis Hissink Kommentar des Verfassers
Fotograf : Dennis Hissink
1000D
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Der Markt für digitale SLR-Kameras steht im Mittelpunkt des Interesses und dadurch auch die digitale Fotografie. Persönlich betrachte ich dieses Interesse als etwas absolut Positives. Das räumt der Fotografie die Bedeutung ein, die sie fraglos auch verdient. Denn obwohl die aktuellen Kompaktkameras häufig überraschend gute Ergebnisse bringen, geht für die Fotografen nichts über eine echte Spiegelreflexkamera. Bei der derzeitigen Preisentwicklung werden DSLR-Kameras erneut etwas erschwinglicher für Verbraucher, die beispielsweise jetzt noch ihrer Kompaktkamera treu sind, aber gern den Schritt zur Fotografie mit einer digitalen SLR-Kamera machen möchten. Dass die DSLR-Kameras im Rampenlicht stehen, zeigt sich auch an den vielen Fotografie-Kursen, die sich reger Nachfrage erfreuen. Für quasi jede relevante Kameramarke gibt es eigene Kurse, so dass die Verbraucher, auch nach dem Kauf, schnell Einblick in die Möglichkeiten der digitalen SLR-Fotografie gewinnen können. Es scheint eine gute Periode für die Fotografie zu werden….
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