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Kodak EasyShare P880 | Digital Camera Review | Anpassungen
Die Kodak EasyShare P880 Digitalkamera ist unter anderem für den fortgeschritteneren Fotografen gedacht. Dieser möchte das Nötige einstellen können, und die Kodak P880 bietet dazu genug Möglichkeiten. Es ist nicht unbedingt erforderlich, die Gebrauchsanweisung durchzulesen, schon wegen der vielen Tasten auf der Kamera selbst. Man muss allerdings die Funktion der Tasten erst einmal durchschauen.
Kodak EasyShare P880 | Digital Camera Kodak EasyShare P880 | Digital Camera
Kodak P880 - RAW-, JPEG- & TIF-Format
Die Fotos können auf der Kodak EasyShare P880 in RAW-, JPEG- und sogar in TIFF-Format gespeichert werden. Ich frage mich jedoch, wer eigentlich TIFF als Speicherformat während des Fotografierens verwendet. Für Benutzer mit einem Mac ohne Photoshop CS2 kann TIFF jedoch ein Ausweg sein, denn der RAW-Konverter läuft seltsamerweise nicht auf einem Apple Macintosh. Adobe Photoshop CS2 kann allerdings mit KDC-Dateien arbeiten. Ein kleiner Fehler von Kodak. Dagegen ist in der Kodak P880 selbst auch die Möglichkeit integriert worden, ein RAW-Bild in JPEG oder TIFF umzuwandeln. Nicht nur praktisch für die Mac Benutzer unter uns, es kann auch gelegen kommen, wenn man schnell etwas ausdrucken möchte, das man in RAW fotografiert hat.

Kodak EasyShare P880 - ISO-Empfindlichkeit
Standardmäßig erstreckt sich die Empfindlichkeit der Kodak EasyShare P880 von ISO 50 bis inklusive ISO 400. ISO 800 und ISO 1600 sind nur mit 1024 x 768 Pixeln möglich, von den 8 Megapixeln bleibt bei hoher Auflösung also nur ein Zehntel übrig. Dass die hohe Empfindlichkeit nur bei der niedrigen Auflösung einstellbar ist, hat mit dem Rauschanteil zu tun. Wenn man das Foto von 8 Megapixeln auf 0,8 Megapixel reduziert, wird das Rauschen zum Teil eliminiert. Von ISO 50 bis ISO 100 ist im Ganzen kein Rauschen wahrnehmbar, bei ISO 200 wird es sichtbar und bei ISO 400 deutlich, ohne übrigens besonders störend zu sein. Der Fotograf, der mit hohen ISO-Werten arbeitet, kommt hier also nicht zum Zuge. Mit einer 8 Megapixel hybriden Digitalkamera wird nicht direkt die Erwartung geweckt, man könne mit hohem ISO nur in niedriger Auflösung fotografiert werden kann. Eine verpasste Chance!!

Kodak EasyShare P880 - Farbsättigung
Auf der Kodak P880 ist der Farbumfang nicht einstellbar, wohl kann man die Farbsättigung regeln. Alle Aufnahmen werden in sRGB gemacht. Es stünde Kodak gut zu Gesicht, wenn sie der Kodak EasyShare P880 auch eine Option für AdobeRGB gegeben hätten, das macht die Kamera für den fortgeschrittenen Fotografen geeigneter, der die Bilder gern nachbearbeitet. Die Farbwiedergabe ist im Allgemeinen sehr in Ordnung. In High Color bekommt man allerdings die typischen Kodak Gold Farben, supergesättigt. An der Schärfe und am Kontrast gibt es nichts zu kritisieren. Die Standardeinstellungen sind gut. Mit der neuesten Firmware (1.02) kann man die Kamera kalibrieren lassen. Der Sensor wird dann wieder auf Werksstandard zurückgestellt. So behält man eine gute Farbe.
Kodak P880 Digitalkamera - Weißabgleich
Wie die meisten kompakten Digitalkameras hat die Kodak P880 bei automatischem Weißabgleich Schwierigkeiten mit Kunstlicht: es wird immer zu warm. Der vorprogrammierte Weißabgleich sorgt jedoch für eine gut ausbalancierte Aufnahme. Man kann auch einen manuellen Weißabgleich machen, was übrigens sehr einfach geht. Über die Weißabgleich-Taste drückt man auf „click white balance“, richtet die Kamera auf ein Objekt und klickt dann auf „set”. Die Kodak EasyShare P880 stellt sich dann automatisch in den manuellen Weißabgleich und man ist fertig. Möchte man einen gemessenen Weißabgleich speichern, dann muss man über das Menü gehen. Es wäre praktischer gewesen, wenn Kodak die Option eingerichtet hätte, direkt nach dem Messen den Wert auch speichern zu können. Aber der Anfang ist gemacht und die Art, wie die Kodak mit der Weißabgleicheinstellung umgeht, verdient Lob.

Kodak EasyShare P880 - Lichtmessung
Für die Lichtmessung stehen vier Optionen zur Verfügung. Am häufigsten dürfte die Bewertungsmessung benutzt werden. Daran ist auch nichts verkehrt, die Kamera liefert hervorragend belichtete Aufnahmen. Daneben gibt es auch eine zentrierte Lichtmessung, einen Spotmesser in der Mitte und einen selektierbaren Spotmesser. Damit kann man eine Spotmessung auf einem von 25 Feldern vornehmen. Mit dem Joystick wechselt man einfach von einem zum anderen Feld. Das kann bei der Studioarbeit mit starken Kontrasten in der Komposition praktisch sein. Die Kamera braucht nicht von ihrem Ort wegbewegt zu werden und man kann sehr präzise auf einem der Felder messen.

Kodak EasyShare P880 - Serienbilder
Man kann mit der Kodak EasyShare P880 auch Serienbilder machen. Nur sind diese beispielsweise im RAW-Format nicht brauchbar. Die Gebrauchsanweisung gibt übrigens an, man könne mit RAW in Burst arbeiten, aber es lässt sich auf der Kamera nicht aktivieren. Bei First Burst werden so lange Fotos gemacht, wie der Auslöseknopf gedrückt wird. Das ist eigentlich der normale Motorbetrieb, wie wir den auch bei anderen Modellen sehen. Bei Last Burst werden ebenfalls Aufnahmen gemacht, so lange der Auslöseknopf gedrückt wird, aber es werden nur die letzten 7 Fotos gespeichert. Dann gibt es noch Time Lapse Burst. Die Kodak EasyShare P880 macht dann eine Reihe Bilder (zwischen 2 und 99 einstellbar), während eines Intervalls von 10 Sekunden bis 24 Stunden. Das ist praktisch, wenn man einen bestimmten Ablauf verfolgen möchte. Nach Angaben von Kodak kann die EasyShare P880 mit einer Geschwindigkeit von 2,3 bps fotografieren. Das schafft die Kamera jedoch nicht. Mit einer schnellen Speicherkarte ist eine Geschwindigkeit von zirka 1,5 bps realistischer.
Kodak EasyShare P880 Kodak EasyShare P880
   
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