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Canon EOS 5D | Digital Camera Review | Anpassungen
Eine gute Kamera ist sollte der verlängerte Arm des Fotografen sein. Es ist deshalb wichtig, dass die Kamera nach den Vorlieben des Fotografen einstellbar ist. Es müssen nicht nur genug Möglichkeiten vorhanden sein, um die Bildqualität zu steuern, manchmal möchte man eine Taste lieber an einem anderen Ort haben. Bei der Canon EOS 5D ist das mithilfe der persönlichen Funktionen zu bewerkstelligen. Um das Foto schon im Vorhinein anzupassen, steht der neue Picture Style zur Verfügung. Wer in RAW fotografiert, kann die die Picture Styles auch hinterher noch anpassen.
Canon EOS 5D | Digital Camera Canon EOS 5D | Digital Camera
Canon 5D SLR Kamera - Aufnahme
Alle fotografischen Funktionen sind direkt auf der Kamera bedienbar. Und so gehört es sich auch für eine Kamera in dieser Klasse. Natürlich verfügt die EOS 5D über eine vollständig automatische Belichtung (P), eine vollständig manuelle Belichtung und alle Möglichkeiten, die sich dazwischen befinden. Es gibt sogar einen grünen Modus, mit dem eine Reihe Funktionen ausgeschaltet werden, aber der ist vor allem für die Käufer gedacht, die zu viel Geld und keine Ahnung von Fotografie haben. Ich gehe davon aus, dass der ernsthafte Fotograf eher die Blendenvorauswahl verwenden wird. Man sollte übrigens keine zu große Blende wählen, denn die Schärfentiefe ist viel geringer als beispielsweise bei einer EOS 20D. Auch ich habe diesen Fehler ein paar Mal gemacht.

Canon EOS 5D - Empfindlichkeit
Auf der Vorderseite beim oberen LCD befinden sich drei Tasten, die jeweils eine Doppelfunktion haben. Was eingestellt wird, hängt davon ab, ob mit dem vorderen oder dem hinteren Rad gearbeitet wird. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann ist es ganz einfach. Eine der Einstellungen, die dort zu finden ist, ist die Empfindlichkeit. Diese erstreckt sich standardmäßig von ISO 100 bis 1600, lässt sich über das Menü aber auf ISO 50 und ISO 3200 erweitern. Alle Empfindlichkeiten sind hervorragend einsetzbar. Auch ISO 3200 führt noch zu prächtigen, rauscharmen Bildern. Ich musste wiederholt in den EXIF-Daten kontrollieren, ob ich denn wirklich ein ISO 3200 Bild auf meinem Bildschirm gesehen hatte. Nicht nur was das Rauschen angeht imponiert die EOS 5D, auch der dynamische Bereich ist sehr groß. Bei Abend- und Nachtaufnahmen war die Strukturierung sowohl in den dunklen als auch den hellen Partien zu sehen. Die Bilder sahen so schön aus, es ist und bleibt ein Genuss sie zu betrachten. Beeindruckend!

Canon 5D - Messsysteme
Die Canon EOS 5D ist mit drei Lichtmesssystemen ausgestattet: Mehrfeldmessung, zentrierte Messung und Spotmessung. Und bei der Canon 5D handelt es sich außerdem um eine echte Spotmessung und nicht um eine Teilmessung, wie bei der EOS 20D. Inzwischen hat Canon viel Erfahrung mit Mehrfeldmessungen gesammelt und das Ergebnis ist entsprechend: bei der EOS 5D liefert die Mehrfeldmessung in den meisten Fällen ein hervorragendes Ergebnis. Falls es nötig ist die Belichtung zu korrigieren, genügt ein kurzes Drehen am Haupteinstellrad. Zur Vermeidung versehentlichen Verdrehens kann das Einstellrad auch ausgeschaltet werden. Glücklicherweise, denn ich dürfte nicht der einzige sein, der beim Warten aus Langeweile gelegentlich an den Rädern auf der Kamera dreht.

Canon SLR - Picture Style
Eine bemerkenswerte Einstellung ist der Picture Style. Dieser ist nicht mehr mit den Parametern zu vergleichen, wie wir sie von der Canon EOS 20D her kennen. Jeder Picture Style verfügt über einen eigenen Satz Einstellungen für Scharfzeichnung, Kontrast, Sättigung und Farbton. Bei Schwarzweiß ist es möglich einen Farbfilter zu simulieren. Das erspart einem das Hantieren mit separaten Farbfiltern. Was der Picture Style wirklich ausmacht, sieht man vor allem, wenn man in RAW fotografiert und die Bilder in Digital Photo Professional, das standardmäßig mitgeliefert wird, betrachtet. Es ist auch möglich, der Canon EOS 5D einen selbst erstellten Picture Style zu geben. Man muss zunächst etwas herumexperimentieren, aber dann kann man das Bild sehr gut nach den eigenen Wünschen einstellen.
Canon EOS 5D Reflexkamera - Fokuspunkte
Das Menü der EOS 5D dürfte nur bei wenigen Canon Benutzern Stirnrunzeln verursachen. Es ist ganz nach der bekannten Art von Canon konzipiert und, wie bei Canon üblich, in vielen Sprachen einzustellen. Nichts ist angenehmer als das Menü in der eigenen Sprache verwenden zu können; Lob für Canon, dass sie das so konsequent durchziehen. Durch den großen Monitor ist das Menü sehr gut lesbar, was erfreulich ist. Das Menü besteht aus einer langen Seite und mit „Jump“ kann man schnell durch das Menü navigieren.

Canon EOS 5D - Vorprogrammierte Einstellungen
Nicht nur die Picture Styles sind für eine gute Farbwiedergabe von Interesse. Der Weißabgleich ist noch wichtiger. Die Canon EOS 5D verfügt über eine Reihe vorprogrammierter Einstellungen, einen automatischen und einen manuellen Weißabgleich. Der automatische Weißabgleich ist sehr gut. Wenn man lieber ein etwas wärmeres oder kühleres Bild möchte, dann ist der Weißabgleich leicht anpassbar. Auch eine Serie mit einem etwas anderen Weißabgleich gehört zu den Möglichkeiten. Dinge, die in der Praxis für professionelle Fotografen von großem Interesse sein können.

Canon 5D Digitalkamera - RAW und JPEG
Zum Speichern des Bildes ist die Canon EOS 5D mit hinreichend vielen Möglichkeiten ausgestattet. Drei unterschiedliche Auflösungen, mit jeweils zwei Optionen für die JPEG-Kompression, sind abgesehen von RAW möglich. Und man kann auch RAW und JPEG gleichzeitig speichern, wobei für JPEG alle Optionen offen stehen. Das ist sehr ordentlich und verleiht viel Freiheit. Die Algorithmen, die Canon zur Erstellung von JPEG verwendet, sind sehr gut, erst bei niedriger Auflösung und hoher Kompression werden Aktefakte sichtbar. Ein JPEG in der höchsten Einstellung kommt ganz in die Nähe eines in TIFF umgewandelten RAW-Bildes. Aber mit RAW hat man noch viel mehr Möglichkeiten, das Foto ungestraft zu korrigieren. Beispielsweise wenn der Weißabgleich falsch eingestellt ist, oder wenn man den falschen Farbraum eingestellt hat. Abgesehen vom sRGB-Farbraum verfügt die Canon 5D beinahe selbstverständlich über die Möglichkeit, in AdobeRGB zu arbeiten. Vor allem für die Nachbearbeitung ist dies empfehlenswert und tatsächlich unverzichtbar für den Profi.

Canon 5D D-SLR - Einstellungsmöglichkeiten
Die Anzahl Einstellungsmöglichkeiten ist riesengroß. Es kann noch viel mehr eingestellt werden, als ich hier angesprochen habe. Es ist sicher sinnvoll, sich einmal die gut verständliche Gebrauchsanweisung durchzulesen. Man trifft dann wahrscheinlich noch Einstellungen an, auf die man andernfalls nicht so schnell stoßen würde. Um zu vermeiden, dass man seine Lieblingseinstellung versehentlich vergisst, kann man diese speichern. Auf dem Einstellrad für die Belichtungsprogramme steht unter C, für Custom, die eigene Einstellung.

Canon EOS 5D Kamera - Linse
Die Kombination der Canon EOS 5D mit der EF 24-105 f/4 L IS USM erfüllt in der Praxis absolut die Erwartungen. Man kann jedoch merken, dass der Sensor sehr hohe Anforderungen an das Objektiv stellt, denn jeder Fehler der Linse ist zu sehen. So hat das Objektiv deutliche Probleme mit Vignettierung in der 24 mm Position, besonders bis zur Blende f/8. Zugleich ist die Scharfzeichnung in den Ecken nicht optimal. Dennoch scheint das Objektiv eine hervorragende Alternative zu teureren, lichtempfindlichen 2.8 Objektiven zu sein. Durch die Bildstabilisierung, in der Form von IS, werden Probleme im Wesentlichen kompensiert. Der allgemeine Eindruck des Objektivs ist hochwertig und es ist der Canon EOS 5D gewiss würdig.
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