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Canon EOS 5D | Digital Camera Review | Bedienung
Da die Canon EOS 5D der EOS 20D so stark ähnelt, ist es nur logisch, dass die EOS 5D sich auch auf dieselbe Weise bedienen lässt. Daran gibt es übrigens nichts zu bemängeln, die EOS 20D ist schließlich eine erfreulich zu bedienende Kamera. Sehr wohl bemerkenswert ist dagegen, dass die EOS 5D hinsichtlich ihrer Bedienung deutlich von der EOS-1D Serie abweicht. Eine wichtige Käufergruppe dürfte die EOS 5D neben der EOS-1Ds Mark II verwenden. Man muss dann wohl immer kurz umdenken. Aber, wie gesagt, die EOS 5D ist einfach zu bedienen, viele Probleme sollte das nicht nach sich ziehen.
Canon EOS 5D | Digital Camera Canon EOS 5D | Digital Camera
Canon EOS 5D Kamera - Keine Startzeit
Direkt nach dem Einschalten ist die Canon EOS 5D bereit zur Aufnahme des ersten Fotos. Und mit direkt meine ich wirklich direkt, die Startzeit ist zu vernachlässigen. Genau so, wie wir es bei analogen Geräten gewöhnt waren. Auch aus dem Schlafmodus heraus ist die EOS 5D sofort wieder einsatzbereit. Wenn man sich Canon EOS 5D vor Augen führt, fällt sogleich der große Sucher auf. Das standardmäßig mitgelieferte Mattglas funktioniert hervorragend, man kann gegebenenfalls ein anderes Mattglas in die Canon 5D einsetzen. Im Sucher sieht man auch hinlänglich viele Informationen. Drückt man auf die ISO-Taste, erscheint im Sucher der ISO-Wert. Wenn man erst einmal blind die ISO-Taste finden kann, kann man den Wert ändern, ohne die Kamera vom Auge wegnehmen zu müssen. Das funktioniert schon ganz erfreulich.

Canon EOS 5D - Fokussierpunkte
In der Mitte des Suchers sind die 9 Fokussierpunkte zu sehen. Sie sind alle ziemlich zentral positioniert, wenn das Motiv sich sehr weit am Rand befindet, muss man die Kamera ohnehin etwas drehen. Eine breitere Streuung, wie bei der Nikon D2x, wäre schöner. Die Fokussierpunkte werden mithilfe des Joysticks ausgewählt. Die genaue Funktionsweise kann im Menü geregelt werden. Das ist praktisch, denn jeder Fotograf hat natürlich seine eigenen Vorlieben. Um den mittleren Fokussierpunkt herum befinden sich noch 6 unsichtbare Fokussierpunkte. Diese kommen vor allem bei längeren Brennweiten und wenig Licht gelegen. Tatsächlich wird die Empfindlichkeit des mittleren Punkts erhöht. Es hat sich als schwierig herausgestellt, das in der Praxis zu testen, aber auch wenn die sechs zusätzlichen Punkte ausgeschaltet sind, gibt es wenig Anlass über den Autofokus zu klagen. Wie bei Canon gewohnt, fokussiert die EOS 5D sehr schnell. Trotz der Tatsache, dass nur der mittlere Punkt ein sogenannter Kreuzsensor ist, der sowohl horizontale wie vertikale Linien wahrnimmt. Bewegte Motive werden ohne Mühe eingefangen und verfolgt. Durch die USM-Technik geschieht das alles fast lautlos. Im Sucher kann man sehen, dass fokussiert wird, andernfalls würde man zweifeln, ob der Autofokus überhaupt eingeschaltet ist, so leise ist er.

Canon 5D digitale Reflexkamera - Kaum Geräusche
Durch den vollwertigen Sensor ist nicht nur der Sucher groß, sondern auch der Spiegel ist massiv. Normalerweise führt das zu einem gut wahrnehmbaren Geräusch bei Auf- und Ab-Bewegungen. Canon hat es hinbekommen, das Geräusch in der EOS 5D gut zu dämpfen und man hört nur ein leises Klicken.
Es fällt kaum auf, dass die Aufnahme gemacht wurde. Die Canon 5D ist nicht ganz so leise wie eine EOS 10D, aber sie kommt in deren Nähe. Man kann die Canon EOS 5D also beispielsweise bei einem Bericht über eine kirchliche Hochzeit prima verwenden, wo jedes Geräusch eigentlich schon zu viel ist.

Canon EOS 5D SLR - Riesiger Puffer
Mit drei Bildern pro Sekunde scheint die Canon EOS 5D zunächst keine schnelle Kamera zu sein, aber man muss berücksichtigen, dass sehr große Dateien verarbeitet werden. Und dann sind drei Bilder pro Sekunde recht ordentlich. Trotzdem sieht es so aus, als habe Canon ein bisschen zu Lasten der Geschwindigkeit geknausert. Zum Vergleich: die Canon EOS-1Ds Mark II schafft mit 16 Megapixeln 4 bps und die Nikon D2x 5 bps mit 10 Megapixeln. Bevor die Bilder auf die CompactFlash-Karte geschrieben werden, durchlaufen sie erst den Puffer und der ist immens. Canon gibt selbst 60 JPEG- und 17 RAW-Bilder an. Besonders bei ISO 100 und mit einer schnellen Karte wird das locker erreicht. Und danach werden die Bilder rasend schnell auf die Karte gespeichert. Das einzige, das man berücksichtigen muss, ist die Menge Bilder, die auf eine Karte passt. Am besten nimmt man direkt 2 GB oder größere Kapazitäten!

Canon EOS 5D Kamera - RAW und JPEG
Beim erneuten Betrachten der Bilder auf der Kamera selbst habe ich sehr vom großen Bildschirm, mit einem Durchmesse von 2,5 Zoll, profitiert. Die Schärfe lässt sich gut darauf kontrollieren und mit dem Joystick navigiert man schnell durch das Bild. Wenn man auf Info drückt, wird ein Histogramm angezeigt, über das Menü kann man zwischen einem Grauwerte- oder RGB-Histogramm wählen. Man sollte sich jedoch nicht blind auf das Histogramm verlassen, wenn man in RAW arbeitet. Das Histogramm ist die Übersetzung einer JPEG-Umwandlung und die kann von der vorhandenen Gesamtinformation abweichen. Trotz der erneuerten Hintergrundbeleuchtung muss man bei viel Sonne doch kurz den Schatten aufsuchen, um das Bild wirklich gut sehen zu können. Das heißt aber nicht, dass der Monitor auf der Canon EOS 5D qualitativ nicht hervorragend wäre.
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