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Fujifilm FinePix S9500 | Digital Camera Review | Anpassungen
Wie bei allen hochentwickelten Digitalkameras kann man sich über die Anzahl Einstellungsmöglichkeiten nicht beklagen. Bei der Fujifilm FinePix S9500 gibt ebenfalls mehr als genug davon. Dementsprechend kann zwar man eine Menge einstellen, aber einige grundlegende Dinge fehlen. Weil die nötigen Einstellungen im Menü versteckt sein können, ist es sicher klug, die Bedienungsanleitung gründlich durchzulesen. Die erste Auswahl, die man trifft, hat meist mit der Qualität der zu machenden Aufnahme zu tun. Hier hat Fujifilm eigentlich schon eine Entscheidung getroffen, die für meinen Teil besser sein könnte. An der Anzahl Auflösungseinstellungen ist nichts zu beanstanden, von 9 bis 0,3 Megapixel. Das Maß der JPEG-Kompression ist jedoch nur auf die höchste Auflösung einstellbar, vielleicht war man bei Fujifilm der Auffassung, dass jeder Benutzer gleich die höchste Auflösung haben möchte?
Fujifilm FinePix S9500 | Digital Camera Fujifilm FinePix S9500 | Digital Camera
Fujifilm FinePix S9500 - RAW und JPEG
Eine zweite Eigenschaft, die meiner Ansicht nach verbesserungswürdig ist, ist das Arbeiten mit RAW. Wenn man in RAW arbeiten möchte, muss man irgendwo tief im Menü bei “Set” die RAW-Funktion aktivieren. Warum sich die RAW-Funktion nicht einfach, wie die restlichen Auflösungen, über die F-Taste einstellen lässt, ist für mich die Frage. Wer die höchstmögliche Bildqualität in Eigenregie erzielen möchte, sucht sein Heil gerade im RAW-Format und man darf in der Praxis erwarten, dass es ein Besitzer der S9500 ebenso damit hält. In RAW hat man viel mehr Informationen in der Datei und es gibt dem Fotografen alle Optionen an die Hand, die Bildqualität zu bestimmen. Die Kompression, die bei JPEG angewendet wird, ist recht kraftvoll. Selbst in der besten Qualität der JPEG-Einstellungen wird die Datei stark komprimiert. Der Vorteil der kleinen Dateien ist bekannt, auch für die Verarbeitung, aber die Kompression kratzt doch ein bisschen an der JPEG-Qualität! Eine vergleichbare Aufnahme, die in RAW-Format umgesetzt wird, ist auch ohne jegliche RAW-Korrektur sichtbar besser.

Fuji FinePix S9500 – ISO-Sensor Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit des Sensors reicht von ISO 80 bis ISO 1600 und das ist für eine Digitalkamera in dieser Klasse vortrefflich. Die meisten Konkurrenten hören schon bei ISO 400 auf. Vorwiegend wegen des Rauschens, aber Fujifilm hat einen starken Trumpf in der Hand: Real Photo Technology und den Super CCD HR. Es ist schade, dass die JPEG-Kompression so stark ist, denn die FinePix S9500 kann sehr schöne Bilder bei hoher Empfindlichkeit machen. Um das sehen zu können, muss man allerdings in RAW fotografieren. In JPEG erkennt man, auch bei niedrigen ISO-Werten, den Effekt der Kompression deutlich. Aber wenn man in RAW fotografiert, bekommt man wirklich schöne Bilder. Leider ist der mitgelieferte RAW-Konverter in seinen Möglichkeiten sehr begrenzt. Man kann damit nur umwandeln, jedoch nichts ändern. Dafür muss man das vollständige Paket kaufen. Da aber ein direkt umgewandeltes RAW-Foto schon viel besser aussah, als ein JPEG aus der Kamera, habe ich letztendlich die meisten Fotos in RAW gemacht. Ein zusätzlicher Aufwand, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

Fujifilm FinePix S9500 - AdobeRGB
Wer gern die Bildbearbeitung benutzt, dem wird das Fehlen von AdobeRGB ein Dorn im Auge sein. Für den reinen Monitorgebrauch und direktes Drucken ist sRGB ausreichend. AdobeRGB verfügt jedoch über weitaus mehr Farbnuancen, wodurch man bei der Bildbearbeitung die Farben viel präziser steuern kann. Über den RAW-Konverter können die RAW-Bilder jedoch in AdobeRGB umgewandelt werden. Wieder ein Grund in RAW zu fotografieren. Obwohl das zusätzliche Zeit zum Speichern erfordert.
Fuji S9500 Digitalkamera - Weißabgleich
Ein paar Dinge hat Fujifilm bei der Fujifilm FinePix S9500 absolut richtig gemacht: den Weißabgleich beispielsweise. Okay, er befindet sich meiner Ansicht nach zu weit vom Menü entfernt, aber er bringt eine gute Leistung. Bei künstlichem Licht ist die Fujifilm S9500 zwar viel zu warm, aber die dafür vorprogrammierte Einstellung ist wirklich sehr gut. Und der manuelle Weißabgleich geht ganz flott. Einfach Manuell einstellen und schon hat man seine Auswahl. Wenn man auf OK drückt, benutzt man einen früher eingestellten Weißabgleich. Drückt man auf den Auslöseknopf, wird ein neuer Weißabgleich gemacht und sofort verwendet.

Fujifilm FinePix S9500 – Farbwiedergabe und Schärfung
Gute Leistungen bringt die FinePix S9500 auch auf den Gebieten Farbwiedergabe und Schärfung. Diese sind, standardmäßig eingestellt, einfach gut. Es ist möglich, gesättigtere Bilder oder einfach ein Schwarz/Weiß-Bild aufzunehmen. Auch der Kontrast und die Belichtung sind sehr gut. Für die Belichtung hat man obendrein genügend Einstellungsmöglichkeiten. Zuerst wählt man zwischen Mehrfeld-, Spot- oder zentrierter Messung aus. In den meisten Fällen brachte die Mehrfeldmessung ein hervorragendes Ergebnis, auch bei Gegenlicht. Übrigens ist das Mehrfeld-Lichtmesssystem auf 256 Felder statt 64 erweitert worden. Praktischerweise ist die AF/AE Lock-Taste über das Setupmenü anzupassen, wobei nach der Anpassung der gemessene Wert stehen bleibt, bis die Aufnahme gemacht wurde. Ein sehr praktisches Hilfsmittel, zusammen mit der Spotmessung. Es sind gleichzeitig mehr als genügend Programmmodi vorhanden. Aber ich mache selbst meist nur Gebrauch von der manuellen Einstellung oder Blendenvorauswahl. Ich habe gerne Kontrolle über die Schärfentiefe, obwohl das mit kleinen Sensoren recht schwierig ist, und die regelt man über die Blende.

FinePix S9500 Kamera - Blende
Wenn man abblendet, werden auch eine Reihe Fehler der Linse korrigiert, wie die Vignettierung und die chromatische Aberration. Eigentlich hat die Fujifilm FinePix S9500 nur im äußersten Weitwinkel damit Schwierigkeiten, nicht ungewöhnlich bei kompakten Digitalkameras. Wenn man abblendet, verringern sich die Farbränder, aber im Weitwinkel bleibt die Abweichung bestehen. Das kommt daher, dass die Lichtstrahlen schräg auf den Sensor fallen und dadurch eher mit der Kombination von Bildwinkel und Sensor zu tun bekommen.
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