Digitalkamera Apple Canon Casio Fujifilm HTC LG Nikon Nokia Olympus Panasonic Pentax Ricoh Rollei Samsung Sony  
Lets Go Digital
 
     
Powered by True
Counted by OneStat.com
Print Digital Camera Review Print Digital Camera Review Digital Camera Specifications


Canon EOS 350D | Digital Camera Review | Anpassungen
Beim Fotografieren muss das eine oder andere einstellt werden. Das fängt beim Belichtungsprogramm an. Das bestimmt nämlich auch, in wieweit andere Funktionen selektiert werden können. Auf der Canon EOS 350D gibt es zwei Bereiche, so wie man es von anderen EOS-Modellen her kennt. Der erste ist der Standardmodus. Darin befinden sich der sogenannte grüne Modus, der dem Fotografen alle Entscheidungen abnimmt, und die Piktogramm-Modi. Der grüne Modus ist quasi der Modus für den Laien, man hat keinen Einfluss auf die Lichtmessung oder die Belichtungsdaten und alles wird in JPEG gespeichert. Über die Piktogramme hat man doch etwas Einfluss, mit den dazugehörigen Programmen wird nämlich die Präferenz für eine Blende oder Verschlusszeit gesteuert. So verwendet das Porträtpiktogramm eine offene Blende und beim Sportpiktogramm erhält eine kurze Verschlusszeit den Vorrang. Aber auch hier wird immer in JPEG fotografiert und eine Reihe Menüoptionen ist ausgeschaltet. Möchte man die vollständige Kontrolle über das Menü, dann verfügt die Canon EOS 350D auch über den kreativen Bereich. Darin befinden sich die "normalen" Belichtungsprogramme: P (Verschlusszeit und Blende werden automatisch gewählt), Av (Blendenvorauswahl), Tv (Verschlusszeitvorauswahl), M (manuell) und A-Dep. Letztere ist eine Spezialität von Canon. Man fokussiert auf zwei Punkte und die Kamera wählt die beste Blende und den besten Fokussierpunkt. Im kreativen Bereich ist das Menü vollständig zugänglich und man kann auch mit allen Dateiformaten arbeiten. Der P-Modus wird von mir demzufolge dem grünen Modus absolut vorgezogen. Aber, ehrlich gesagt, benutze ich meistens den Av.
Canon EOS 350D | Digital Camera Canon EOS 350D | Digital Camera
Canon EOS 350D - Lichtmessung
Zur Lichtmessung verfügt die Canon EOS 350D digitale Reflexkamera über drei Möglichkeiten und glücklicherweise kann man jetzt einfach bei jedem Belichtungsprogramm selbst bestimmen, wie gemessen wird. Auch die Belichtungsverriegelung funktioniert wie bei den professionellen Modellen. Keine Wurstelei mehr. Die fortgeschrittenste Messmethode ist die evaluierende Messung. Dabei wird die Oberfläche in Bereiche eingeteilt und so ein Durchschnitt, unter Berücksichtigung des gewählten Fokussierpunkts, berechnet. In den meisten Fällen dürfe diese Messung gewiss ausreichen. Darüber hinaus verfügt die Canon EOS 350D auch über eine zentrierte Messung, wobei ein Kreis im Zentrum zu 60% die Messung bestimmt. Schließlich gibt es noch eine Teilmessung, bei der ungefähr 10% des Felds die Messung größtenteils beeinflusst. Man darf die Teilmessung nicht mit der Spotmessung verwechseln, letztere verwendet ein viel kleineres Gebiet.

Canon EOS 350D - Fokussieren
Auch das Fokussieren ist nun unabhängig vom Programm. Und auch hier hat der Benutzer die Wahl zwischen drei Modi: One Shot, Ai-Fokus und Continue. Beim ersten kann die Aufnahme erst gemacht werden, nachdem die Kamera fokussieren konnte, beim letzten wird kontinuierlich fokussiert. Ai-Fokus ist ein Mittelweg. Es wird erst fokussiert, aber wenn der Sensor detektiert, dass das Motiv sich bewegt, wird der Fokus angepasst.
Canon EOS 350D - Bildformat
Die Canon EOS 350D kann sowohl JPEG und RAW als auch RAW und JPEG gleichzeitig aufnehmen. Bei letzterem wird immer ein JPEG-Format in der höchsten Qualität selektiert. Im Gegensatz zum Vorgängermodell wird bei der Canon EOS 350D die JPEG-Datei separat von der RAW-Datei gespeichert. Mit RAW zu arbeiten hat absolut seine Vorteile, besonders da jetzt ein anständiges Programm mitgeliefert wird, um die RAW-Dateien umzuwandeln.

Canon EOS 350D - Bildqualität
Der ISO-Bereich erstreckt sich von 100 bis 1600, ein 3200 Modus fehlt also. Für eine Kamera in dieser Klasse ist das aber bei weitem ausreichend. Canon weiß sehr gut mit Rauschen umzugehen, denn bis ISO 800 ist kaum welches zu sehen. Nur ISO 1600 weist etwas Rauschen auf, aber viel weniger als die Canon EOS 300D oder die Nikon D70. Die Bildqualität der Canon EOS 350D ist auch dann schon hervorragend, wenn man die Standardeinstellungen verwendet. Aber wenn man es ein bisschen anders möchte, gibt es vielfältige Möglichkeiten. So kann man beim Weißabgleich eine Feinabstimmung vornehmen, falls man ihn nicht gut genug findet. Und es sind sowohl AdobeRGB als auch sRGB verfügbar, ersteres ist ein Muss, vor allem, wenn man die Fotos hinterher ausdrucken möchte. Darüber hinaus kann man auch leicht Schwarzweißaufnahmen machen. Beispielsweise mit einem Farbfilter, um das blaue Licht angenehm abzudunkeln. Naturgemäß funktioniert das nur mit JPEG, in RAW kann man das Foto auch wieder farbig machen. Sowohl für den Hobbyfotografen als auch für den erfahrenen Fotografen sind also vielfältige Möglichkeiten vorhanden.
Canon EOS 350D Canon EOS 350D
   
CanonCasioFujifilmNikonOlympusHTCSamsungSonyPanasonicNokia
  Android Apps Camcordern Digitalkameras Handys Smartphones Software Tablets Zubehor   CES CeBIT Gadgets IFA Photokina PMA