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Olympus E-5 | Digital Camera Review | Anpassungen
Abgesehen von der Beurteilung der Praxisaufnahmen, wurde die Olympus E-5 intensiv in unserem DIWA-Labor getestet. Im DIWA-Labor wurde u.a. die Bildqualität der Olympus E-5 überprüft. Dieses moderne Testlabor ist mit einem DxO Analyzer (Version 3) ausgestattet, das ist die weltweit höchstentwickelte Software zum Testen der Bildqualität von Kameras. Das Testen der Bildqualität ist eine komplexe und zeitraubende Angelegenheit. Artefakte im optischen Konzept, Unzulänglichkeiten des Bildsensors und Mängel bei den bildverarbeitenden Algorithmen sind wichtige Faktoren, die bei der Erstellung qualitativ hochwertiger Fotos eine Rolle spielen. Es ist, angesichts der heutigen Technik und der häufig kleinen Unterschiede bei den Ergebnissen, ein nahezu unmögliches Unterfangen, die Aufnahmen mit bloßem Auge zu beurteilen.
Olympus E-5 | Digital Camera Olympus E-5 | Digital Camera
Olympus E-5 Farbwiedergabe
Dass die Olympus E-5 eine typische DSLR-Kamera für Fotografen ist, zeigt sich erneut an den umfassenden Einstellmöglichkeiten, mit denen quasi jederzeit den Bedürfnissen der Fotografen entgegengekommen werden kann. Man kann die Kamera ganz den eigenen Wünschen entsprechend einstellen und die Grundeinstellungen außer Kraft setzen. So verhält es sich auch bei der Farbwiedergabe, die wir im DIWA-Labor präzise gemessen haben. Standardmäßig scheint die Farbwiedergabe beim Abgleich mit dem Gretag Macbeth Colorchecker bereits ziemlich präzise anzuschneiden. Nirgendwo sieht man eine übertrieben „dick aufgetragene“ Farbsättigung, die Kamera liegt recht präzise in Sachen „Farbechtheit“. Wer bei bestimmten Farbkanälen etwas zusätzliche Sättigung haben möchte, kann das im Menü der Kamera so einrichten.

Olympus E-5 Weißabgleich
Die Leistung in Bezug auf den Weißabgleich wurde ebenfalls in die technische Testprozedur mit einbezogen. Der automatische Weiß-abgleich neigt bei Kunstlichtaufnahmen leicht dazu, wärmere Farbtönen zu liefern, aber im Allgemeinen sind die Ergebnisse sehr befriedigend. Die Olympus E-5 schneidet optimal ab, wenn man den Weißabgleich manuellen vornimmt. Über den gesamten ISO-Bereich trifft man quasi keinen Farbschimmer und einen sehr präzisen Weißabgleich an.

Olympus E5 Signal-Rauschverhältnis
Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, kann sich die Olympus E-5 beim Signal-Rauschverhältnis erheblich verbessern. Bis einschließlich 1600 ISO produziert die Kamera rauscharme Bilder, wodurch der Einsatzbereich der ISO-Werte im Vergleich zur E-3 deutlich erweitert wird. Erst ab 3200 ISO wird Rauschen zu einem deutlich sichtbaren Bestandteil der Aufnahme und lässt sich nicht mehr verleugnen. Das ist eine tolle Leistung. Für Fotografen, die von der E-3 umsteigen, dürfte das bedeuten, dass sie zusätzlichen Spielraum bei der Belichtung bekommen. Das hört man doch gerne.

Olympus E-5 Bildstabilisierung
Die Olympus E-5 DSLR ist mit einem vibrierenden Sensor ausgestattet, der Kameraerschütterungen kompensieren kann. Der Vorteil der Bildstabilisierung im Sensor besteht darin, dass sie mit jedem Objektiv funktioniert. Man braucht sich also keine speziellen Objektive zuzulegen.

Olympus camera review
Die Bildstabilisierung in der Olympus E-5 funktioniert einwandfrei: 3-4 Stufen sind überhaupt kein Problem. Allerdings muss ich davor warnen, dass es kein Allheilmittel ist. Nicht alle Erschütterungen können von der Stabilisierung neutralisiert werden. Also wird man manchmal wohl doch zum Stativ greifen müssen, was im Grunde ohnehin die beste Lösung ist, wenn man ein perfekt scharfes Bild erzielen möchte. Aber besonders praktisch ist es natürlich wiederum nicht.

Olympus E-5 dynamischer Bereich
Der dynamische Bereich wurde ebenfalls verbessert. Besonders bei den niedrigen ISO-Werten, bis einschließlich 800, ist ein hervorragender dynamischer Bereich möglich. Der Erhalt einer beträchtlichen Menge an Details in den dunklen und hellen Partien der Aufnahme trägt unmittelbar zur allgemeinen Qualität bei. Was man als Fotograf vermeiden möchte, sind zugelaufene Schattenpartien oder ausgeblichene helle Partien. Ab 3200 ISO, aber mehr noch bei 6400 ISO, nimmt dieses Risiko darauf jedenfalls zu. Auch hier gilt wieder, dass man als Fotograf unter verschiedensten Bedingungen mehr Spielraum beim Belichten hat.

Olympus Zuiko 12-60 mm Objektiv
Beim Test stand mir das neue Zuiko Digital ED 12-60 mm 1:2.8-4.0 SWD zur Verfügung. Ein schönes, kompaktes Objektiv mit einer relativ großen Blende. Auch der Bereich ist ansprechend, verglichen mit Kleinbild liegt er zwischen 24-120 mm. Damit kann man fast alles fotografieren. Es kann gar nicht oft genug gesagt werden, dass wir darin einen großen Vorteil des FourThirds-Systems sehen: seine kompakten lichtempfindlichen Objektive mit einem großen Bereich. Das Objektiv ist wetterbeständig, so dass es eine perfekte Kombination mit der Olympus E-5 darstellt. Auch die Leistungen des Objektivs befinden sich auf Augenhöhe mit der Kamera. Natürlich ist kugelförmige Verzerrung im extremen Weitwinkel vorhanden, aber sie wird schon schnell in einen fast neutralen Zustand zurückversetzt. Dann bleibt lediglich eine ganz leichte tonnenförmige Verzerrung übrig. Die Schärfe ist, außer bei offener Blende, über den gesamten Bereich tadellos. Wenn man weiter abblendet als f/11, lässt die Schärfe nach. Dann kommt Diffraktion ins Spiel und damit haben alle Objektive Probleme. Auch die chromatische Aberration ist ordentlich und die Vignettierung nimmt ab, sobald man eine Stufe abblendet.


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