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Sony Alpha 55 | Digital Camera Review | Anpassungen
Die Sony Alpha 55 wurde auch im DIWA-Labor eingehend technisch getestet. Die technischen Tests finden unter standardisierten Bedingungen statt, unter denen die Kamera sehr umfassend überprüft wird. Wir verwenden diese DIWA-Tests als Grundlage und Leitfaden, um unsere praktischen Erfahrungen zu ergänzen, und die Testergebnisse gegebenenfalls auf verlässliche Weise mit denen von Vorgängermodellen vergleichen zu können. Das DIWA-Labor ist ein Ort, an dem, aufgrund der standardisierten Bedingungen, ein Zustand erreicht wird, in dem Kameras, sowohl kompakte als auch Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus wird die Sony A55 Kamera ausgiebig in der Praxis verwendet und auf die Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin beurteilt. Eine solche Kombination aus Labor- und praktischen Tests führt zu einer sorgsam ausgewogenen Endeinschätzung.
Sony Alpha 55 | Digital Camera Sony Alpha 55 | Digital Camera
Sony Alpha 55 Farbwiedergabe
Im DIWA-Labor wird eine Vielzahl technischer Tests durchgeführt, dazu gehört auch die Farbwiedergabe gemäß der Gretag Macbeth Colorchecker-Karte. Die Messungen zeigen, dass die Sony Alpha 55 eine ziemlich präzise Farbwiedergabe, mit nur einer geringen Abweichung im Vergleich zur Macbeth-Karte, vorweisen kann. Die Wiedergabe ist bis einschließlich 3200 ISO besonders konstant, erst bei 6400 und 12800 weicht sie etwas mehr ab. Für das bloße Auge wirkt die Wiedergabe naturgetreu, mit einer recht konservativen Farbsättigung. Über das Menü „Creative Style” können der Kontrast, die Farbsättigung und die Schärfe den eigenen Wünschen entsprechend eingestellt werden.

Sony Alpha 55 - ISO-Werte
Trotz der hohen Auflösung von 16 Megapixeln, schneidet die Sony Alpha 55 gut bis sehr gut in Bezug auf die Rauschmenge bei hohen ISO-Werten ab. Die Testaufnahmen, die mit der Sony A55 im Labor, aber auch in der Praxis gemacht wurden, zeigen, dass diese Kamera durchaus dazu in der Lage ist „rauschfreie“ Aufnahmen bis einschließlich 1600 ISO zu machen. Bei 800 ISO ist zwar ein leicht erhöhtes Signal-Rauschverhältnis wahrzunehmen, aber dafür muss man sehr gut hinsehen. Die Detailmenge in der Aufnahme bleibt erhalten. Bei 1600 ISO sieht man den Effekt der Rauschunterdrückung etwas stärker und ein paar feine Details gehen verloren, aber trotzdem eignet sich die Aufnahme beispielsweise noch prima zum Ausdrucken. Ab 3200 ISO tritt die Rauschunterdrückung stark auf und das geht zu Lasten der allgemeinen Qualität. Trotzdem ist das Ergebnis noch überdurchschnittlich gut, erst bei 6400 ISO und darüber wird es unbrauchbar. Eine bemerkenswert gute Leistung für eine Kamera in diesem Segment und mit einer solch hohen Auflösung.

Dynamischer Bereich der Sony A55
Ein anderer Punkt, bei dem die Sony A55 außergewöhnlich gut abschneidet, ist der dynamische Bereich. Abgesehen von der Möglichkeit, mit Hilfe der dynamischen Bereichstechnologie (DRO) das eine oder andere in Bezug auf die Einstellung anzupassen, verleiht die Standardeinstellung einen hervorragenden Bereich. Die DRO-Funktion hat fünf verschiedene Niveaus, von Standard bis Stark (Niveau 5). Es sind vor allem die dunklen Partien in den Aufnahmen, die von Sony betont werden.

Sony Alpha 55 test
Das zusätzliche Rauschen wird etwas sichtbarer, aber für einen 16-Megapixel-Sensor ist das noch bemerkenswert wenig. Wer etwas mehr mit den DRO-Einstellungen herumexperimentiert, wird feststellen, dass es auf die jeweilige Szene ankommt. Nicht alle Szenen profitieren von der besonderen Betonung des dynamischen Bereichs, aber im Allgemeinen bietet diese Funktion sicher einige Vorteile.

Sony Alpha 55 Kitobjektiv
Standardmäßig wird die Sony SLT-A55 mit einem 18-55mm f/3.5-5.6 Kitobjektiv geliefert. Mit einem Zoombereich von 3-fach, vergleichbar mit 27-83 mm bei Kleinbild, dürfte es wahrscheinlich ein Objektiv sein, das man schnell durch einen größeren Zoombereich ersetzt. Das Objektiv hat Probleme mit Randunschärfe im Weitwinkelbereich, die bei f/5.6 weniger stark ausfällt und bei f/8-11 in Bezug auf die Schärfe über den gesamten Fokusbereich optimal ist. Die Detailliertheit ist nicht wirklich ganz überzeugend, sondern quasi über den gesamten Bereich etwas unscharf. Das kann man etwas mit ein wenig Nachbearbeitung etwas schärfen zeichnen. Der Weitwinkelbereich des 18-55mm Kitobjektivs hat noch mehr Probleme. Der 18-mm-Weitwinkelbereich hat große Schwierigkeiten mit chromatischer Aberration und das wird besonders bei Aufnahmen mit hellen Lichtpartien und starken Kontrasten sichtbar. Die übrigen Brennpunkte haben erheblich weniger bis gar keine Probleme mit chromatischer Aberration.

Weitwinkel-Aufnahmen mit der Sony A55 machen
Verzerrung im Weitwinkel war zu erwarten, aber auch hier stellt man fest, dass die technischen Messungen und die Praxisaufnahmen eine deutlich sichtbare Verzerrung aufweisen. Die übrigen Brennpunkte haben keine Probleme damit. Es sieht stark danach aus, als setze Sony bei der Bildverarbeitung in der Kamera keine Software-basierte Korrektur ein. Bei einem Kitobjektiv wie dem 18-55mm wird es vielleicht Zeit, diesen Punkt aktiv anzugehen. Die Konkurrenz zeigt, dass so etwas sehr effektiv sein kann und den Verbrauchern zu Gute kommt. Die allgemeine Schlussfolgerung ist, dass das Sony A55 Kitobjektiv eine billige Lösung ist, und dass vor allem den Weitwinkelaufnahmen die eindeutig mangelhafte Konstruktion des Objektivs schadet. Die Sony SLT-A55 verdient eindeutig Besseres. Ein Ersatzobjektiv mit großem Zoombereich ist daher empfehlenswert.


Alpha 55 test
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