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Samsung NX10 | Digital Camera Review | Anpassungen
Nachdem wir ein Testexemplar der Samsung NX10 erhalten hatten, wurde es zunächst in unserem DIWA-Labor getestet. Die im Verlauf der intensiven Tests gewonnenen technischen Daten wurden verarbeitet und in lesbare Daten übersetzt. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen gearbeitet wird. Ein Umstand, aufgrund dessen Kameras, sowohl Kompakt- als auch Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus haben wir die Samsung NX10 Systemkamera ausgiebig in der Praxis verwendet und auf die Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin beurteilt. Eine solche Kombination aus Labor- und Praxistests führt zu einer sorgsam ausgewogenen Endeinschätzung.
Samsung NX10 | Digital Camera Samsung NX10 | Digital Camera
Samsung NX10 Bildqualität
Einer der großen, theoretischen Vorteile eines größeren Sensors besteht darin, dass man eine höhere Qualität damit erzielen kann. Ob sich das in der Praxis wirklich so auswirkt, hängt von den Einstellungen ab, die sowohl der Benutzer als auch der Hersteller auswählen. Die zuletzt genannten haben beim Prozessor viel Einfluss darauf, wie das Endergebnis aussieht. Die Praxistests weisen prima Leistungen aus und die Ergebnisse unseres DIWA-Labors, das von Kai Thon, dem Testmanager von DIWA Awards, geleitet wird, unterstreichen das.

Samsung Objektive sorgen für große Schärfe
Was sofort auffällt, wenn man sich die Fotos ansieht, ist deren große Schärfe. Das liegt selbstverständlich vor allem am Objektiv. Aber es hängt auch vom Umfang der Scharfzeichnung in der Kamera ab. Alle drei Objektive schneiden hervorragend auf diesem Gebiet ab. Das 30-mm-Pancake macht dabei das Rennen, es ist fast schon zu scharf. Auch auf anderen Gebieten sticht die 30-mm-Version die übrigen Objektive aus. Abgesehen davon, dass es am kompaktesten ist, ist es also auch noch das beste Objektiv. Es ist nicht umsonst mein Favorit. Nicht, dass die anderen Objektive nicht gut wären, im Gegenteil. Sie gehören zu den besten Kit-Objektiven, die ich je gesehen habe. Auf fast allen Gebieten. Das Exemplar mit 18-55 mm weist relativ viel Verzerrung im extremen Weitwinkelmodus auf, aber das kommt häufiger vor. Ansonsten sprechen die Testergebnisse für sich.

Samsung NX10 Rauschunterdrückung
Auch die Samsung NX10 selbst übertrifft meine Erwartungen bei weitem. Im Vergleich zum Micro Four Thirds-System, kann man deutlich sehen, dass der Sensor größer ist. Unter anderem wenn es um Rauschen geht, sieht man die Vorteile. Die höheren ISO-Werte können prima verwendet werden. Erst oberhalb von ISO 800 wird es etwas schlechter, aber selbst dann ist alles noch ausgezeichnet zu gebrauchen. Auffällig an der Leistungskurve ist, dass bei ISO 3200 weniger Rauschen zu sehen ist. Hier zeigen sich die Auswirkungen der Rauschunterdrückung. Das sind gute Ergebnisse!



Samsung NX10 review
Dynamischer Bereich und Farbwiedergabe
Logischerweise nimmt der dynamische Bereich mit zunehmender Empfindlichkeit ab. Die Graphik weist eine schöne Leistungskurve auf. Erst bei ISO 1600 wird der dynamische Bereich etwas knapper, er bleibt aber gut. Es gibt sehr viele Kameras, die in diesem Punkt weniger gut abschneiden. Auch diesmal bin ich wieder angenehm von der Samsung NX10 überrascht. Vorbildlich ist auch die Farbwiedergabe. Die Samsung NX10 liefert sehr schöne, natürlich aussehende Fotos und die Farbwiedergabe bleibt über den gesamten Bereich konstant. Das sieht man nicht nur an der Graphik, sondern auch an den Praxisfotos. Auch der Weißabgleich ist sehr konstant und zuverlässig. Dasselbe gilt sogar für den automatischen Weißabgleich, der sonst oft eine Tendenz zur Inkonsistenz hat.

Samsung NX10 Empfindlichkeit
Wenn man die Bildqualität unbedingt kritisieren möchte, dann geht es vor allem um den Punkt, dass die offizielle Empfindlichkeit nicht erreicht wird. Die Samsung NX10 ist tatsächlich ständig ungefähr 30 % weniger empfindlich, als der angegebene Wert. Da die Abweichung recht konstant ist, kann man das leicht mit einkalkulieren. Bei den Aufnahmen in der Praxis habe ich übrigens wenig von der geringeren Empfindlichkeit gemerkt. Die Aufnahmen sahen ordentlich belichtet aus.

Samsung NX10 RAW & JPEG
Die meisten Praxisaufnahmen habe ich in RAW fotografiert, genauer gesagt: neben RAW auch in JPEG. Ich wurde von Samsung dazu gezwungen, auch in JPEG zu fotografieren, denn ich arbeite mit einem Mac und Samsung liefert dafür keine Software dazu, sondern lediglich einen RAW-Konverter für Windows. Das ist im Grunde nicht mehr zeitgemäß. Lästig ist auch, dass sich Samsung für ein eigenes RAW Format, anstelle von DNG, entschieden hat. Das DNG-Format können die meisten Programme verarbeiten, auch Pentax bietet es als Option an. Samsung hätte das aus meiner Sicht auch tun sollen. Die einzige Möglichkeit, mit den RAW-Dateien zu arbeiten, besteht jetzt darin, die Dateien mit Hilfe des DNG-Konverters (Version 5.7) umzuwandeln, um sie dann unter Lightroom oder Camera RAW zu öffnen. Sogar Photoshop CS5 unterstützt die Dateien der Samsung NX10 noch nicht.

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