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Olympus E-PL1 | Digital Camera Review | Bedienung
Obwohl man, genau wie bei einer Spiegelreflexkamera, die Objektive auswechseln kann, erinnert die Olympus PEN PL1 trotzdem eher an eine Kompaktkamera. Besonders dann, wenn man nicht den optionalen Sucher verwendet. Man muss die PEN-Kamera nämlich auf eine Armlänge Abstand vor sich halten. Für die Generation, die mit Kompaktkameras aufgewachsen ist, scheint mir das kein Problem zu sein. Wenn man die E-PL1 jedoch neben einer Spiegelreflexkamera verwendet, kann das etwas gewöhnungsbedürftig sein. Aber man wird schon schnell merken, dass diese Art zu fotografieren auch sehr erfreulich ist. Es ist ideal, wenn man gleichzeitig seine Umgebung im Auge behalten möchte.
Olympus E-PL1 | Digital Camera Olympus E-PL1 | Digital Camera
Olympus E-PL1 für eine breite Benutzergruppe
Wenn man noch nicht so lange fotografiert, können Fachbegriffe, wie Blende und Weißabgleich, sehr verwirrend sein. Muss denn nun, um alles scharf zu bekommen, die Blende eher geschlossen oder geöffnet werden? Und ist das ein hoher oder ein niedriger Wert? Für fortgeschrittene Hobbyfotografen sind das Selbstverständlichkeiten, hoffe ich. Sie können einfach die üblichen Modi P, A, S oder M verwenden. Wenn man sich nicht so gut mit den fotografischen Fachbegriffen auskennt, wird man wahrscheinlich im iAuto-Modus fotografieren. Für den hat sich Olympus eine intelligente Benutzeroberfläche ausgedacht.

Olympus E-PL1 Fotoeinstellungen anpassen
Statt die Blende anzupassen, um alles von vorne bis hinten scharf zu bekommen, oder eben gerade weniger scharf, gibt man einfach an, wie viel Schärfe man haben möchte. Wenn man eine Schiebetaste mit Hilfe der Wahltaste nach oben bewegt, erhält das Foto mehr Schärfentiefe. Dadurch wird alles scharf. Wenn man die Schiebetaste nach unten bewegt, sorgt das für eine selektive Schärfe. Vergleichbar funktioniert es auch bei der Belichtungskompensation (heller oder dunkler), dem Weißabgleich (kühler oder wärmer), der Farbsättigung (lebendiger oder matter) und der Verschlusszeit (Bewegung oder keine Bewegung). Jeder Schritt beeinflusst natürlich mehrere Einstellungen gleichzeitig, bei wärmer oder kühler wird nicht nur der Weißabgleich angepasst. Was tatsächlich genau angepasst wird, ist im Grunde unerheblich. Ich halte es für eine intelligente und einfache Art und Weise, seine Fotos zu verwalten, besonders wenn man noch nicht so viel von Fotografie weiß bzw. wissen möchte. Der einzige kleine Nachteil besteht für mich darin, dass man jeweils nur eine Sache gleichzeitig anpassen kann. Man kann also nicht hellere Fotos mit lebendigen Farben auswählen.

Olympus E-PL1 Kurzanleitung für Hobbyfotografen
Sehr praktisch bei iAuto ist eine Kurzanleitung. Man bekommt dort allerhand Tipps darüber, wie man bestimmte Motive fotografieren kann. Dabei handelt es sich nicht nur um die Einstellungen, sondern auch um wirklich praktische Hinweise. Dass man sich bei Kindern beispielsweise hinknien sollte, um so auf Augenhöhe mit ihnen zu sein. Für einen geübten Fotografen ist das eine Selbstverständlichkeit, für Anfänger hingegen vielleicht nicht. Ich halte es jedenfalls für schlau gemacht von Olympus. Die Zielgruppe besteht schließlich aus Anfängern in Sachen Fotografie. Man fragt sich im Grunde, warum eine derart effektive Hilfe nicht früher von der Industrie entwickelt wurde. Ein geschickter Schachzug von Olympus!
Olympus E-PL1 Autofokusgeschwindigkeit
Die Autofokusgeschwindigkeit dürfte für die meisten Benutzer schnell genug sein. Wer jedoch schon häufig mit einer DSLR-Kamera fotografiert hat, dürfte den etwas langsameren AF gewöhnungsbedürftig finden. Wirklich schnelle Aktionsmomente zu fotografieren, dürfte dementsprechend nicht einfach sein, wenngleich die Olympus PEN E-PL1 über ein Autofokus-Tracking verfügt. Aber wenn man sich ein bisschen darin übt die Situation zu erahnen, dürfte das überhaupt kein Problem sein. Unbewegliche Objekte, wie Gebäude, natürlich ebenso wenig. Bei ihnen ist die Geschwindigkeit beim Fokussieren kein Thema. Die Auslöseverzögerung ist angenehm kurz, genau wie bei einer DSLR-Kamera. Man drückt auf die Taste und schon wird das Foto gemacht.

Olympus PEN E-PL1 LCD-Display
Das Fehlen des Suchers ist nicht wirklich besonders problematisch, persönlich vermisse ich ihn in den meisten Fällen nicht einmal. Man fällt als Fotograf auch weniger auf, wenn man die Kamera auf Armlänge Abstand vor sich hält. Das Display der Olympus E-PL1 ist allerdings etwas kleiner als das der anderen PEN-Kameras. Auch das ist nicht wirklich problematisch, wenngleich Displays natürlich nie groß genug sein können! Die Auflösung ist relativ gering und das merkt man vor allem, wenn man auf das Bild einzoomt. Es ist praktisch, dass man ein Live-Histogramm auf dem Display anzeigen lassen kann. Zwar auf die blockartige Weise, die typisch für Olympus ist, aber immerhin die Möglichkeit ist vorhanden. Eine elektronische Wasserwaage, wie sie die Olympus E-P1 aufweist, fehlt hingegen.

Olympus E-PL1 Menü
Für die meisten Einstellungen ist man auf das Menü angewiesen. Das Menü funktioniert im Grunde gut, aber ich muss mich immer noch daran gewöhnen. Wenn man jedoch die INFO-Taste verwendet, kann man das Menü zu einem großen Teil umgehen. Wenn man beim ersten Mal nach der INFO-Taste auf OK drückt, bekommt man mehr Einstellungen zur Verfügung gestellt. Und das funktioniert sehr erfreulich. Man kann durch die Einstellungen blättern und sie direkt ändern. Das ist eine typische Olympus-Strategie, die sich zum Ziel setzt die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen und das gelingt vollauf.
Olympus E-PL1 Olympus E-PL1
   
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