Olympus E-PL1 Kameradesign
Genau wie die P1, ist die Olympus PEN E-PL1 in verschiedenen Farben lieferbar. Am elegantesten ist meiner Ansicht nach das schwarze Gehäuse, aber die weiße Variante könnte einigen Benutzern auch ziemlich gut gefallen. Ein deutlicher Unterschied zu den anderen Kameras der PEN-Serie ist der Handgriff vorne auf der Kamera. Der wurde etwas auffälliger konzipiert und er lässt sich sehr gut festhalten. Aufgrund dieses Handgriffs ist die Olympus E-PL1 auch etwas tiefer als die erste PEN. Aber dafür ist die Kamera etwas schmaler und ein paar Gramm leichter. Das merkt man direkt, wenn man die Kameras nebeneinander hält.
Olympus PEN E-PL1 Objektiv
Besonders mit einem Pancake auf der Kamera ist die Olympus E-PL1 sehr klein, aber auch der standardmäßige 14-42 mm Zoom ist eingeklappt sehr kompakt. Nimmt man das Objektiv von der Kamera herunter, dann sieht man unmittelbar dahinter den Sensor. Man stellt dann auch fest, wie kompakt alles konstruiert wurde. Der Objektivanschluss weist mehr Kontakte als der bei normalen Four Thirds-Kameras auf, um eine schnellere und andere Art der Datenübertragung zu ermöglichen. Direkt über dem Handgriff befindet sich eine kleine LED, die für den Selbstauslöser dient.
Olympus E-PL1 Hauptschalter
Oben sieht man natürlich den Auslöser und rechts davon den Hauptschalter. Wenn die Kamera eingeschaltet wird, geht eine blaue Leuchte an. Mir gefallen Leuchten auf Kameras nicht so gut, weil sie zu auffällig sind. Wenngleich das Blau sicher nicht übertrieben auffällt. Links vom Auslöser befindet sich der Schalter für die unterschiedlichen Belichtungsmethoden. In der Mitte liegen der Blitzschuh und kurz davor ein Mikrophon für die Filmaufnahmen. Neu für die PEN ist der integrierte Blitz. Der klappt recht hoch auf, genau wie bei den ersten Lumix-Reflexkameras von Panasonic, kann aber nicht indirekt blitzen. Da der Blitz hoch aufklappt, bekommt man, im Vergleich Kompaktkameras, etwas weniger schnell Probleme mit roten Augen. |
Olympus E-PL1 Bedienung
Auf der Rückseite der Kamera fällt auf, dass alles rechteckig ist, während die Olympus PEN E-P1 eher runde Tasten hatte. Das Display hinten ist etwas kleiner als bei der E-P1 und misst jetzt 2,7 Zoll. Die Auflösung fällt mit 230.000 Pixeln eher niedrig aus, hier wären 460.000 Pixel sicher nicht verkehrt gewesen. Direkt neben dem Display befinden sich die Tasten für die Wiedergabe, das Menü und die Anzeige des Displays. Rechts davon liegen in einem Kreis die Tasten für die Belichtungskompensation, die Blitzeinstellungen, die Aufnahmegeschwindigkeit, den Selbstauslöser und die Auswahl der Fokusfelder. In der Mitte befindet sich die Start/OK-Taste.
Filmaufnahmen mit der Olympus E-PL1 machen
Etwas höher liegt der Lautsprecher, wiederum rechts darüber eine spezielle Taste zum Starten von Filmaufnahmen. Die fehlt bei der Olympus E-P1 ebenfalls. Noch weiter oben befinden sich die Tasten zum Einzoomen beim Betrachten der Bilder. Die rechte Taste dient auch als Funktionstaste beim Fotografieren. Hier kann man beispielsweise den OneTouch-Weißabgleich einschalten. Das ist sehr praktisch. Unter dem Blitzschuh liegt der Anschluss für das Zubehör und ganz links der Schalter zum Hochklappen des Blitzes. Das passiert nämlich nicht automatisch.
Olympus E-PL1 Speicherkarte und Akku
Sowohl der Akku als auch die SD/SDHC Speicherkarte werden unten in die Kamera eingesetzt, wo sich auch ein Stativanschluss befindet. Olympus bietet keine Unterstützung für SDXC (mit derzeitigen Kapazitäten von 48 GB und 64 GB und zukünftigen Kapazitäten bis 2 TB), aber das ist derzeit auch noch nicht erforderlich. Die Anschlüsse für HDMI und USB liegen hinter eine Klappe auf der Seite. Die E-P1 ist nicht gegen Staub oder Regen isoliert, das erwartet man von einer Verbraucherkamera auch nicht wirklich. Aber es ist gut, das zu berücksichtigen, wenn man häufig draußen auf der Straße fotografiert. |