LetsGoDigital for Sale
  Digitalkamera Apple Canon Casio Fujifilm HTC LG Nikon Nokia Olympus Panasonic Pentax Ricoh Rollei Samsung Sony  
Lets Go Digital
 
     
Powered by True
Counted by OneStat.com
Print Digital Camera Review Print Digital Camera Review Digital Camera Specifications


Nikon D3s | Digital Camera Review | Anpassungen
Nachdem wir ein Testgerät der Nikon D3s bekommen hatten, wurde es zunächst in unserem DIWA-Labor untersucht. Die im Verlauf der intensiven Tests gewonnenen technischen Daten wurden verarbeitet und in lesbare Daten übertragen. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen gearbeitet wird. Ein Umstand, aufgrund dessen Kameras, sowohl Kompakt- als auch Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus wurde die Nikon D3s DSLR Kamera ausgiebig in der Praxis verwendet und auf ihre Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin beurteilt. Eine solche Kombination aus Labor- und Praxistests führt zu einer sorgsam ausgewogenen Endeinschätzung.
Nikon D3s | Digital Camera Nikon D3s | Digital Camera
Nikon D3s Fotoqualität
Nicht nur auf dem Gebiet der Bedienung kann man sehr viel einstellen, auch die Qualität der Fotos kann man stark beeinflussen. Aber teilweise ist man auch vom Hersteller abhängig. Besonders wenn es um die Empfindlichkeit geht. Denn vielleicht kann man zwar einen hohen ISO einstellen, aber der muss auch brauchbar sein. Bei der Nikon D3s ist man, was das angeht, festgelegt.

ISO-Empfindlichkeit
Benutzer der Nikon D3 schon wenig Grund zur Klage. Die Empfindlichkeit erstreckte sich standardmäßig bis ISO 6400, mit einer Erweiterungsoption auf 25.600. Das fanden wir schon viel, besonders weil ISO 6400 immer noch gut brauchbar war. Bei der D3s geht Nikon einfach noch ein paar Schritte weiter. Die Empfindlichkeit erstreckt sich jetzt standardmäßig bis ISO 12.800 und kann auf kaum vorstellbare 102.400 erweitert werden. Die letzten Stufen sind keine offiziellen ISO-Werte und werden von Nikon daher auch nicht als solche angegeben. Das steht nicht einmal in der EXIF. Im Grunde ist das richtig, aber auch wieder problematisch, weil man nicht nachschauen kann, ob man mit Hi1, Hi2 oder Hi3 fotografiert hat. Denn die Modi kann man einfach so verwenden.

Signal-Rauschverhältnis
Bis einschließlich ISO 12.800 lässt sich die Nikon D3s nämlich hervorragend verwenden. Das ist sogar besser als das Ergebnis der D3 bei ISO 6400. Die letzten beiden Empfindlichkeiten würde ich nach Möglichkeit vermeiden, aber sie funktionieren durchaus. Manchmal hat man lieber ein Foto mit etwas Rauschen als kein Foto. Allerdings ist es nicht nur das Rauschen, das bei den höchsten Werten zu schaffen macht. Auch die Schärfe nimmt sichtlich ab. Aber bevor man das als Minuspunkt brandmarkt, was es nämlich nicht ist, muss man sich klarmachen über welche Werte wir hier sprechen. Es ist wirklich etwas ganz Besonderes, was hier passiert. Während man früher in ein verrauchten Kneipe eine Jazzband mit ISO 1600 und 1/30s bei f/2.0 fotografiert hat, macht man die Fotos jetzt mit ISO 25600 und 1/125s bei f4.0. Mit weniger Rauschen und, noch wichtiger, mit einer Verschlusszeit, bei der die Bewegung eingefroren wird.

Farbwiedergabe und Weißabgleich
Mindestens so wichtig ist, dass die Farbwiedergabe über den gesamten Empfindlichkeitsbereich ziemlich konstant bleibt. Viele Kameras neigen dazu, bei höheren Empfindlichkeiten die Farben plötzlich anders wiederzugeben. Das ist bei der Nikon D3s nicht der Fall. Am automatischen Weißabgleich ist im Grunde wenig zu bemängeln. Sofern man nicht bei künstlichem Licht fotografiert, denn das wird doch etwas stärker orangefarben als einem lieb sein kann. Einen manuellen Weißabgleich vorzunehmen ist dann der Ausweg. Im Grunde sollte man ohnehin mit einem festen Weißabgleich arbeiten, weil ein automatischer Weißabgleich sich schnell verändern kann, wenn eine andere Farbe dominanter wird.
Nikon D3s Belichtung
Zum richtigen Fotografieren gehört auch die richtige Belichtung. Die 3D-Matrixmessung der Nikon D3s dürfte in sehr vielen Fällen das richtige Ergebnis bringen. Möchte man jedoch anders belichten, dann funktionieren der Spotmesser oder die zentrierte Messung auch ausgezeichnet. Dabei kann man auch den hervorragenden dynamischen Bereich der Kamera einsetzen. Dieser lässt bei zunehmender Empfindlichkeit kaum nach und ist auf der ganzen Linie recht umfassend. Das liegt zweifellos vor allem an den relativ großen Pixeln auf großen Sensoren. Nikon ist nämlich geistesgegenwärtig genug, nicht zu viele Pixel auf den Sensor zu packen und die Nikon D3s verfügt dementsprechend, genau wie die D3, lediglich über 12 Millionen Pixel auf dem Full-Frame-Sensor. Mehr braucht man als Fotojournalist nicht.

Nikon D3s schnelle SLR-Kamera
Nicht nur, dass die Nikon D3s sehr empfindlich ist, sie ist auch eine sehr schnelle Kamera. Genau wie bei der D3, kann man bei voller Auflösung 9 Bilder pro Sekunde erreichen. Das ist flott, besonders wenn man weiß dass der Autofokus bei alldem auch mithalten kann. Wechselt man zu DX-Crop, schafft man sogar 11 Bilder pro Sekunde. Das kann für Sportfotografen ein Vorteil sein, dieser Tick mehr an Geschwindigkeit. Wenn man die Geschwindigkeit nicht braucht, aber mehr Teleeffekt haben möchte, kann man den Ausschnitt auch hinterher erstellen. Dazu rate ich übrigens auch. Abgesehen vom 1,5 Cropfaktor, verfügt die Nikon D3s jetzt auch über einen 1,2 Cropfaktor. Die Kamera wird nicht schneller dadurch, aber man erzielt etwas mehr Teleeffekt mit einer hinreichend hohen Auflösung. Von den 12 Millionen Pixeln bleiben nämlich 8,4 Millionen übrig. Das ist für die meisten Drucke mehr als genug. Aber auch hier gilt, dass man den Crop hinterher erstellen kann. Ideal für Sportfotografen, die jede Sekunde Nachbearbeitung ersparen wollen und die Bilder so schnell wie möglich, am liebsten während der Wettkampf noch läuft, an die Redaktion schicken wollen. Dann ist der 1,2 Cropfaktor meiner Ansicht nach genau richtig.

Nikon D3s camera review
Nikon D3s Nikon D3s
   
CanonCasioFujifilmNikonOlympusHTCSamsungSonyPanasonicNokia
  Android Apps Camcordern Digitalkameras Handys Smartphones Software Tablets Zubehor   CES CeBIT Gadgets IFA Photokina PMA