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Nikon D3s | Digital Camera Review | Bedienung
Aufgrund der Vielzahl an Tasten, erscheint die Bedienung der Nikon D3s kompliziert. Wenn man dann alle Einstellmöglichkeiten im Menü sieht, kann man schon schnell vom richtigen Weg abkommen. Aber wenn man genau hinguckt, lässt sich die Nikon D3s vielmehr sehr erfreulich und einfach bedienen. Die Tasten befinden sich dort, wo sie sein sollen und alles steht im Dienst der Aufnahme guter Fotos. Man sollte allerdings wissen, was man tut, denn obwohl man tolle Schnappschüsse mit der D3s machen kann, ist die Kamera nicht dafür gedacht.
Nikon D3s | Digital Camera Nikon D3s | Digital Camera
Nikon D3s benutzerfreundliche SLR-Kamera
Auch ohne alles im Vorhinein zu studieren, ist die Nikon D3s eine sehr logische DSLR-Kamera bei der Arbeit. Die Tasten erklären sich selbst und wer schon länger mit einer Nikon arbeitet, wird so ziemlich alles an derselben Stelle wiederfinden. Als sehr erfreulich habe ich immer die Kombination der beiden Einstellräder mit dem Kippschalter empfunden. Das vordere Rad ist für die Blende, das hintere für die Verschlusszeit und der Kippschalter für die Fokuspunkte. Ohne mit den Fingern häufig umgreifen zu müssen, kann man, mit der Kamera im Blick, die wichtigsten Dinge regeln. Man kann den Zeigefinger auch einfach auf dem Auslöseknopf lassen, was bei Canon nun wiederum nicht möglich ist. Andrerseits wurde das vordere Einstellrad für vertikale Aufnahmen etwas tiefer eingelassen, daran muss man sich erst gewöhnen.

Manuelle Einstellungen für Profifotografen
Sehr wichtig für Profifotografen ist, dass man die Tasten selbst einstellen kann. So entkoppele ich immer die Fokussierung von der Lichtmessung. Die Fokussierung bediene ich mit dem AF-ON, die Lichtmessung befindet sich auf dem Auslöseknopf. Besonders bei Aktionsfotografie ist das eine ideale Kombination. Aber auch bei Portraits. Man fokussiert, erstellt die Komposition und misst dann das Licht. Oder man misst zuerst das Licht, hält den Auslöseknopf halb durchgedrückt, erstellt die Komposition und fokussiert. Denn mit den 51 Feldern kann man, ohne die Kamera drehen zu müssen, auf einen Großteil des Bildes fokussieren. Fünfzehn Punkte sind Kreuzsensoren, die sowohl für horizontale als auch für vertikale Kontraste empfindlich sind. Eine etwas breitere Verteilung der Felder wäre schön gewesen, aber wirklich eingeschränkt wird man dadurch nicht.

Live View über spezielle Taste aktivieren
An der Fokussierung gibt es wenig zu bemängeln. Sie ist sehr schnell, präzise und man sieht genau was passiert, wenn man das 3D-Tracking aktiviert. Es ist faszinierend zu sehen, wie das Feld von einer Stelle zur anderen wandert und dem Motiv folgt. Auch im Live View kann der schnelle Autofokus verwendet werden, aber das ist ein bisschen umständlich. In den meisten Fällen wird man die Fokussierung auf dem Bildsensor benutzen. Das funktioniert erheblich langsamer. Dadurch ist Live View nicht wirklich für bewegliche Motive geeignet, dafür ist er aber sehr brauchbar bei Landschaften, Makrofotografie und Produktfotografie.

Nikon D3s SLR camera
Dass die Nikon D3s jetzt eine spezielle Taste zur Aktivierung des Live Views aufweist, ist ein großer Fortschritt. Man kann jetzt viel schneller zwischen dem Live View und dem normalen Aufnahmemodus umschalten.

Videos mit der Nikon D3s SLR aufnehmen
Wenn man filmen möchte, versetzt man die Kamera in den Live View und drückt mitten auf den Kippschalter. Das Filmen startet sofort. Die Auflösung ist im Vergleich zur stärksten Konkurrentin, der Canon EOS-1D Mark IV, etwas begrenzt, sie liegt nämlich bei 720p. Das ist meiner Ansicht nach nicht unbedingt ein Problem, denn viele Filme sind letztlich ohnehin für das Internet gedacht. Trotzdem wäre es schön, wenn Nikon auch in diesem Punkt noch einen Schritt weiter ginge und 1080p ermöglichen würde. Dann hätte man wirklich Full-HD und das ist großartig. Sofern man mit einem Stativ arbeitet, denn bei HD sieht man jede Bewegung.

Filmen in Stativmodus
Man sollte die Nikon D3s auch beim Filmen auf den Stativmodus einstellen, dann kann man nämlich die Belichtung manuell regeln. Auch während des Filmens, also nicht nur bevor man die Aufnahme beginnt. Mir ist, ehrlich gesagt, der Zweck des Stativ- und Handheldmodus unklar. Warum nicht einfach ein Modus? Ebenso wenig verstehe ich die standardmäßige Begrenzung der Serienaufnahmen. Das sind zwar immerhin komfortable 130 Fotos, aber warum es die Begrenzung gibt, ist mir ein Rätsel. Noch ein kleiner, wenngleich nicht weltbewegender Punkt: man kann die Einstellungen nicht von einer auf die andere Kamera kopieren, wie bei der EOS-1D Serie mit einer Karte. Dafür gibt es, und das ist wirklich praktisch, drei Speicherbanken in der Kamera selber für die eigenen Einstellungen.

Nikon D3s Kamera Bedienung
Ansonsten habe ich nur Lobendes über die Bedienung der Nikon D3s DSLR-Kamera zu sagen. Das betrifft die Erstellung eines manuellen Weißabgleichs, die Aufnahmegeschwindigkeit, der Auslöseknopf, der Sucher und so weiter. Es ist alles gut umgesetzt worden. Persönlich halte ich die Nikon D3s in Bezug auf die Bedienung für die erfreulichste Kamera, die es momentan gibt. Sie ist wirklich ein ideales Werkzeug beim Fotografieren.

Nikon D3s SLR
Nikon D3s Nikon D3s
   
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