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Panasonic Lumix DMC GF1 | Digital Camera Review | Anpassungen
Nachdem wir ein Testgerät der Panasonic LUMIX DMC-GF1 erhalten hatten, wurde es zunächst in unserem DIWA-Labor getestet. Die im Verlauf der intensiven Tests gewonnenen technischen Daten wurden verarbeitet und in lesbare Daten übersetzt. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen gearbeitet wird. Ein Umstand, aufgrund dessen Kameras, sowohl Kompakt- als auch Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus wurde die Panasonic LUMIX GF1 Kamera ausgiebig in der Praxis verwendet und auf die Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin beurteilt. Eine derartige Kombination aus Labor- und praktischen Tests führt zu einer sorgfältig ausgewogenen Endeinschätzung.
Panasonic Lumix DMC GF1 | Digital Camera Panasonic Lumix DMC GF1 | Digital Camera
Technischer DIWA-Labortest
Wenn man die Farbwiedergabe der Panasonic DMC-GF1 in der Standardeinstellung mit den geeichten Farben des Gretag Macbeth Color Checkers vergleicht, bemerkt man kaum auffällige Unterschiede. Das Rot scheint von Panasonic etwas stärker gesättigt zu sein, aber das sieht man auch bei anderen Herstellern. Die Farbwiedergabe ist ziemlich neutral, allerdings kann man sie selbst beeinflussen, indem man den integrierten Filmmodus verwendet, über den verschiedene kreative Wiedergaben aufgerufen werden können. Natürlich kommt der Vergleich mit der Gretag-Farbenkarte dann nicht mehr hin. Die Panasonic Lumix GF1 schneidet über den gesamten ISO-Bereich konstant ab.

Weißabgleicheinstellungen
Beim Fotografieren mit künstlichem Licht ist es für Kameras schwierig, den gesamten Farbschimmer effektiv herauszufiltern. Die standardmäßige automatische Weißabgleicheinstellung handelt im Grunde nahezu alle Lichtverhältnisse, mit Ausnahme des TL-Lichts, zur Zufriedenheit ab. Die beste Lösung ist es, die Weißabgleicheinstellung manuell an die Bedingungen anzupassen, auch wenn man bei TL-Licht fotografiert. Die Panasonic Lumix GF1 ist dazu in der Lage, den Weißabgleich sehr fein abzustimmen, aber es braucht schon etwas Geduld und praktische Erfahrung, bis man zufriedenstellende Ergebnisse erzielt. Im Allgemeinen ist die Qualität des Weißabgleichs prima und recht konstant.

Signal-Rauschverhältnis
Die Spezifikationen der Panasonic DMC-GF1 weisen eine ISO-Empfindlichkeitsreihe von 100 bis 3200 ISO auf. Die tatsächliche Empfindlichkeit, wie man sie im DIWA-Labor misst, liegt im Durchschnitt rund 33 % höher. In der Praxis bedeutet diese Messung für das Fotografieren mit der Panasonic GF1 nichts anderes, als dass die Belichtungseinstellung im Vergleich zu ähnlichen Kameras abweichend ausfallen kann. Das Signal-Rauschverhältnis des Panasonic Bildsensors ist deutlich besser als bei jeder anderen digitalen Kompaktkamera. Das macht wirklich etwas aus. In Rauschwerten gemessen heißt das, dass man mit einer Panasonic GF1 in der Praxis problemlos mit 800 ISO fotografieren kann und sich erst bei 1600 ISO Sorgen über das Rauschen zu machen braucht. 3200 ISO würde ich nur in Notfällen einsetzen. Die interne Rauschunterdrückung sorgt für weniger Rauschen, beseitigt aber auch Details. Man kann diesen Effekt übrigens an der Kamera anpassen.

Dynamischer Bereich der Panasonic Lumix GF1
Der dynamische Bereich der Lumix GF1 ist recht durchschnittlich. Im Grunde lässt er sich durchschnittlich mit einer DSLR-Standardkamera mit Sensor im APS-C Format zu vergleichen und ist sicher mit der PEN E-P1 vom Konkurrenten Olympus vergleichbar.

Panasonic Lumix DMC-GF1 lens
Bei den hellen Partien hat Panasonic etwas mehr Probleme, einen optimalen Bereich zu erzielen. Man stellt hier bessere Ergebnisse bei der Konkurrenz fest. In der Praxis dürfte man jedoch wenig davon merken. Die Belichtungsmethode, die Panasonic verwendet, unterscheidet sich von anderen Kameras, die übrigens auch untereinander wiederum unterschiedlich sind. Das bedeutet, dass die Panasonic GF1 mit Hilfe einer Belichtungskompensation etwas mehr Spielraum beispielsweise bei hellen Partien hat, ohne dass die Aufnahme sofort stark in der Qualität beeinträchtigt wird.

Panasonic 20mm f/1.7 Pancake-Objektiv
Die Panasonic Lumix DMC-GF1 wurde in Kombination mit dem 20mm f/1.7 Pancake-Objektiv getestet. Als Set ist das eine tolle, kompakte Kombination. Die Tests auf die Qualität der Schärfe zeigen sofort, dass Panasonic mit dem 20-mm-Objektiv ein tolles Objektivkonzept hinbekommen hat. Die Schärfe ist sehr gut, sowohl im Zentrum als auch zu den Rändern des Objektivs hin. Bei voller Blende von f/1.7 sieht man zwar etwas weniger Schärfe zu den Rändern hin, aber das ist minimal und durch leichtes Abblenden wird die Schärfe sogleich wieder optimiert. Ein sehr schönes Ergebnis.

Verzerrung des Panasonic Objektivs
Beim Test auf mögliche Verzerrung durch die Konstruktion des Objektivs, stellt man ein mehr als ordentliches Ergebnis fest. Über den gesamten Brennpunktbereich weist das Panasonic 20 mm Pancake-Objektiv eine absolut hohe und konstante Qualität auf. Dieses perfekte Ergebnis wird vor allem mit Hilfe der Software-basierten Korrektur erreicht, die von Panasonic in der Kamera angewandt wird. Diese Korrektur hängt übrigens vom Hersteller ab und wird beispielsweise in Kombination mit dem Olympus E-P1 Modell nicht eingesetzt. Wir sind große Befürworter solcher Software-basierten Korrekturen, sofern es nicht auf Kosten der allgemeinen Bildqualität geht.

Chromatische Aberration & Vignettierung
Dasselbe gilt im Grunde für Messungen in Bezug auf die chromatische Aberration, oder anders gesagt: das Phänomen violetter Ränder rund um Motive mit starkem Kontrast. Auch dabei gilt, dass die Effektivität der Software-basierten Korrektur vom jeweiligen Hersteller abhängt. In Kombination mit der Panasonic DMC-GF1 bringt das 20-mm-Pancake ein sehr gutes Ergebnis. Im Hinblick auf die Vignettierung stellt man fest, dass sie sich bei der größten Blende einstellt. In der Praxis ist das nicht immer sichtbar, aber gelegentlich bemerkt man diesen Effekt beim Fotografieren eines blauen Himmels. Zu den Rändern hin wird der Himmel etwas dunkler wiedergegeben als es im Zentrum der Aufnahme der Fall ist. Wenn man das 20mm f/1.7 Objektiv auf f/2.8 oder kleiner eingestellt, ist keinerlei sichtbare Vignettierung mehr vorhanden.


Lumix DMC-GF1
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