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Pentax K7 | Digital Camera Review | Anpassungen
Jeder Fotograf ist anders und jeder möchte seine Kamera daher individuell einstellen oder findet eine bestimmte Einstellung schöner als andere. Bei modernen DSLR-Kameras kann man schon viele Dinge einstellen. Bei Pentax geht man noch ein paar Schritte weiter, denn man kann sich kaum etwas vorstellen, das bei der K-7 nicht geregelt werden könnte. Wir können hier nicht einmal alle Möglichkeiten beschreiben.
Pentax K7 | Digital Camera Pentax K7 | Digital Camera
Pentax K7 Rauschunterdrückung
Um mit einer wichtigen Funktion anzufangen: man kann als Benutzer festlegen, bei welcher Empfindlichkeit die Rauschunterdrückung auf den Plan tritt und wie stark sie sein soll. Bei den meisten Herstellern kann man die Rauschunterdrückung bestenfalls ein- oder ausschalten und die Stärke festlegen. Bei welchem ISO die Rauschunterdrückung in Aktion tritt, bestimmt die Firmware und das ist meistens bei ISO 400. Bei der Pentax K-7 ist das nicht so. Wenn man möchte, dass die Rauschunterdrückung erst bei ISO 1600 aktiviert wird, dann ist das also möglich.

Pentax K7 ISO-Empfindlichkeiten
Nun ist es aus meiner Sicht für die Bildqualität bei Empfindlichkeiten jenseits von ISO 1600 kein allzu großer Unterschied, ob die Rauschunterdrückung eingeschaltet ist oder nicht. Denn im einen Fall sieht man deutliches Rauschen, im anderen Fall hat man zwar kein Rauschen, aber es geht so viel an Schärfe verloren, dass es dem Foto ebenfalls nicht nutzt. Bis einschließlich ISO 800 ist übrigens alles bestens in Ordnung. Nicht, dass höhere Werte nicht unbrauchbar wären, aber wenn man die perfekte Vergrößerung ohne Rauschen erstellen möchte, wählt man besser die niedrigen Werte aus. Das enttäuscht ein bisschen, weil Marken wie Nikon und Canon dazu in der Lage sind, Fotos mit weniger Rauschen bei höheren Werten, ohne allzu viel Verlust an Schärfe, zu machen.

Pentax SMC DA 18-55mm WR-Objektiv
Ich muss allerdings eine Randbemerkung zur Schärfe anbringen. Das SMC DA 18-55mm WR Objektiv, das ich für den Test bekommen habe, ist bei weitem nicht das beste Objektiv, das Pentax im Sortiment hat. Es ist sehr schön, dass es wetterfest ist, aber was die Schärfe anbelangt, bin ich doch einigermaßen enttäuscht. Für Drucke, die nicht allzu groß sein sollen, ist es zwar in Ordnung. Aber wenn man vollständig auf dem Display einzoomt, sieht man, dass die Unschärfe sehr hässlich ist. Kein schönes Bokeh also. Auch die tatsächliche Schärfe ist nicht so, wie man es von Pentax gewohnt ist. Das Objektiv tut der Pentax K7 nicht gut.

Pentax K7 review
Pentax K-7 Farbwiedergabe
Auffällig ist hingegen, dass die Farbwiedergabe auch bei hohen Empfindlichkeiten sehr konstant ist. Oft sieht man nämlich, dass die Farben nachlassen, aber damit hat die Pentax K-7 keine Probleme. Die Farben sind im Grunde prima, wenngleich vielleicht etwas zu gesättigt. Das kann man selbst regulieren, wenn man es möchte. Dasselbe gilt für den Weißabgleich, inklusive eines Bracketings. An sich ist mit dem automatischen Weißabgleich alles in Ordnung. Es sei denn man fotografiert künstlichem Licht. Dann werden die Fotos wirklich zu rot. Das lässt sich jedoch, wenn man in RAW fotografiert, sehr gut beheben, sowohl in der Kamera, als auch über die Software. Wer sich eine seriöse Kamera wie die Pentax K-7 zulegt, handelt aus meiner Sicht ohnehin vernünftig, wenn er in RAW fotografiert. Nur so kann man das Maximum aus der Kamera herausholen.

HDR Aufnahmen mit der Pentax K7 machen
Es ist daher schade, dass einige Funktionen, wie das Erstellen einer HDR-Aufnahme, nicht in RAW funktionieren. Die K-7 macht dann eine Reihe Aufnahmen mit jeweils unterschiedlichen Belichtungen schnell hintereinander und kombiniert die Fotos zu einem Bild. Man muss dafür allerdings ein Stativ verwenden, denn selbst die kleinsten Bewegungen haben unangenehme Folgen. Außerdem funktioniert die Bildstabilisierung nicht bei HDR. Es scheint mir daher vernünftiger zu sein, in RAW die Belichtung selbst zu regeln und dann selber unter Photoshop ein HDR zu erstellen. Die Pentax K-7 verfügt über Einstellungsoptionen im Überfluss!

Dynamischer Bereich der Pentax K7
Andrerseits funktioniert die Erhöhung des dynamischen Bereichs sehr wohl in RAW. An sich ist der dynamische Bereich der Pentax K7 durchaus gut. Aber es gibt Situationen, in den der Kontrast einfach zu stark ist. Die Erweiterung des dynamischen Bereichs ist dann die Lösung Man sollte dabei übrigens keine großen Schritte erwarten, es funktioniert alles sehr fein. Genau das möchte man auch. Dabei behält man als Benutzer die Kontrolle und kann selbst festlegen, in welchem Umfang der Bereich vergrößert wird.

Pentax K7 Belichtungsprogramme
Einmalig und sicher erwähnenswert sind die unterschiedlichen Belichtungsprogramme. Während andere Marken ausschließlich Manuell, Automatik, Blendenvorauswahl und Verschlusszeitenvorauswahl kennen, fügt Pentax noch zwei Funktionen hinzu, nämlich Empfindlichkeitsvorauswahl (Sv) und kombinierte Blenden- / Verschlusszeitenvorauswahl (TAv). Bei letzterem legt der Benutzer also die Blende und die Verschlusszeit fest, während die Kamera die Empfindlichkeit auswählt. Damit geht man beim Auto-ISO, über den die K7 übrigens ebenfalls verfügt, weiter als andere Hersteller. TAv ist ein richtiger Programmmodus und folgt nach einer Graphik. Eine Graphik, auf die man übrigens auch wieder Einfluss nehmen kann. Erneut etwas Einmaliges. Über die Belichtung gibt es wenig zu klagen. Der neue Lichtmesser funktioniert ausgezeichnet. Besser als bei den früheren Modellen von Pentax. Der Prozentsatz gelungener Aufnahmen war dementsprechend sehr hoch und die Belichtung ist konstant.
Pentax K7 Pentax K7
   
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