Fokussieren mit der Pentax K7
Zu den Dingen, die ich, wenn möglich, immer mache, gehört, die Fokussierung vom Auslöseknopf zu entkoppeln und sie auf eine spezielle AF-ON Taste zu platzieren. So kann man nach dem Fokussieren bequem die Komposition verändern, ohne dass die Kamera erneut fokussiert. Bei der K7 befindet sich die AF-Taste allerdings zu nah an der grünen Taste. Die grüne Taste ist ideal bei manueller Belichtung. Man kann dann sehr schnell zum Programmmodus zurückkehren. In der Halbautomatik, wie Av oder TAv, wird mit der grünen Taste die automatische Empfindlichkeit aktiviert. Aber das möchte ich gar nicht. Also sollte man entweder der grünen Taste eine andere Funktion zuweisen können (vor allem im halbautomatischen Modus), oder die Tasten sollten etwas weiter auseinander liegen. Ersteres soll über die Firmware zu regeln sein, sagt Pentax...
Pentax 18-55mm Objektiv mit integriertem Fokusmotor
Zunächst hatte ich auch etwas Schwierigkeiten mit der Auswahl der Fokuspunkte, aber das Problem konnte ich mit Hilfe eines Firmware-Updates auf 1.0.1. beseitigen. Das Fokussieren selbst funktioniert hinreichend schnell. Für den Test hatte ich das neue Kitobjektiv, das SMC DA 18-55mm WR, dazu geliefert bekommen. Dieses hat keinen integrierten Fokusmotor und den vermisst man schmerzlich. Pentax verfügt auch über Objektive mit integriertem Fokusmotor, achten Sie auf die Bezeichnung SDM, bei denen das Fokussieren noch schneller und vor allem auch leiser funktioniert. Aber im Grunde kann man mit dem Kitobjektiv schon gut arbeiten.
Pentax K7 eine fast geräuschlose SLR-Kamera
Sehr schön ist das Geräusch, wenn man die Aufnahme macht, bzw. besser gesagt: das fehlende Geräusch. Bei den vorangegangenen Kameras von Pentax ging die Auslösung des Verschlusses noch oft mit einem grellen Geräusch einher.
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Bei der Pentax K-7 ist das verschwunden. Das einzige, was man noch hört, ist ein leises Klicken, das von einem Geräusch, ähnlich wie beim Spulen eines Films, gefolgt wird. Aber ganz leise, so als wollte es sagen: „Das Foto wurde gemacht, es ist in Ordnung.“
LCD-Display der Pentax K-7
Das LCD-Display auf der Rückseite der Kamera ist angenehm bei der Arbeit, es bietet eine hohe Qualität. Das merkt man auch, wenn man durch das Menü blättert. Ich muss mich jedes Mal wieder an das Menü von Pentax gewöhnen. Aber wenn man die Kamera regelmäßig benutzt, was die Besitzer der Pentax K7 hoffentlich tun werden, stellt das kein Problem mehr dar. Man muss sich für die meisten Einstellungen nicht unbedingt im Menü zu befinden. Wenn man die INFO-Taste mehrfach betätigt, bekommt man entweder mehr oder weniger Informationen auf dem LCD-Display angezeigt. Dann kann man ziemlich schnell durch nahezu alle für die Fotografie wichtigen Einstellungen blättern. Es ist auch sehr übersichtlich.
Pentax K7 Live View-Funktionalität
Auch der Sucher ist schön, nicht übertrieben groß oder klar, aber auf seine Art prima. Nett ist die Möglichkeit, im Sucher zu sehen, ob man die Kamera richtig senkrecht hält. Wenn man Live View mit einem Stativ verwendet, kann man den Sensor auch etwas drehen, um die Horizontale zu begradigen. Und nicht nur das, man kann den Sensor auch leicht verschieben. Sowohl vertikal als auch horizontal, oder beides gleichzeitig. Überflüssig? Keineswegs. Vor allem bei Makro- und Architekturfotografie ist das eine tolle Funktion. Man muss dann nicht immer das Stativ neu positionieren. Den Sensor zu verschieben funktioniert schneller und besser. Gut gemacht von Pentax!
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