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Olympus Mju 9000 | Digital Camera Review | Fazit
Olympus Mju 9000 digitale Kompaktkamera
Olympus strebt mit der Mju 9000 danach, den heißbegehrten Titel der populärsten Megazoomkamera zu erringen. Dieses Segment erfreut sich in den letzten Jahren großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der innovativen Fortschritte, die Panasonic in diesem Segment angestoßen hat. Es sind demzufolge in der letzten Zeit vergleichbare Kameras, wie die Canon SX200 IS, Panasonic Lumix TZ7 und Samsung WB500 (HZ10W US-Modell), auf den Markt gekommen. Mit 10-fach optischem Zoom, mechanischer Bildstabilisierung und Automatikprogrammen in der Kamera befindet sich die Olympus Mju 9000, zumindest auf dem Papier, auf Augenhöhe mit der Konkurrenz.

Olympus Mju 9000 in der Praxis
Beim Gebrauch in der Praxis hatten wir regelmäßig Probleme mit der etwas umständlichen Menüstruktur, mit der die Mju 9000 ausgestattet ist. Bevor man wirklich ins Menü gelangt, muss man zuerst eine Art Willkommensbildschirm über sich ergehen lassen, der zu einiger Verzögerung führt. Darüber hinaus war die Dauer für das Aufladen des Blitzes derart lang, dass es in der Praxis recht ärgerlich war. Auch das Speichern der Dateien auf die Speicherkarte zog einige Sekunden Verzögerung nach sich. Die Tasten sind klein ausgefallen und auch das Konzept des Multicontrollers ist anfällig für Bedienungsfehler ein. Solche Merkmale findet man nicht in den Spezifikationen, sie führen in der Praxis jedoch zu einer negativen Benutzererfahrung.

Olympus Mju 9000 Bildqualität
Was uns ebenfalls weniger gut gefällt, ist die allgemeine Bildqualität. Die 12 Megapixel an Auflösung auf dem kleinen Bildsensor scheinen ein derart großes Hindernis zu sein, dass sie einen direkten, negativen Einfluss auf den Rauschanteil haben. Denn Rauschen ist schon ab 200 ISO sichtbar vorhanden und wird zunehmend lästiger, wenn man hohe ISO-Werte verwendet. Damit droht die Olympus Mju 9000 zu einer Schönwetter-Kamera zu verkommen und das befördert die Allround-Eigenschaften einer kompakten Megazoomkamera keinesfalls.

Olympus Mju 9000 Objektiv
Das Objektiv der Olympus Mju 9000 hat tatsächlich die größten Probleme damit, die Randunschärfe im Zaum zu halten. An sich muss das kein großes Problem sein, wenn die Kombination aus Unschärfe und sichtbarem Rauschen ab 200 ISO die Bildqualität nicht dermaßen negativ beeinflussen würde, dass die Aufnahmen einfach enttäuschend ausfallen, wenn man sie sich später auf einem Computerbildschirm oder als Ausdruck anschaut. Das Objektiv zeigt hingegen, dass es etwas kann; Verzerrung und chromatische Aberration werden von Olympus gut kontrolliert.

Olympus Mju 9000 Testfazit
Es sind momentan einige Kameras auf dem Markt, die in Bezug auf die Spezifikationen mehr oder weniger gleichwertig sind. Von einigen haben wir auch schon in Digitalkameratests ausgiebig berichtet. Wenn man die Testergebnisse vergleicht, stellt man fest, dass die Mju 9000 mittelmäßig abschneidet und bei verschiedenen Bestandteilen erst noch verbessert werden muss, um vergleichbare Testergebnisse wie die PowerShot SX200 IS oder die Lumix DMC-TZ7 Kameras von Canon bzw. Panasonic erreichen zu können. Ohne diese Verbesserungen dürfte der Olympus Mju 9000 keine lange Lebensdauer beschieden sein. Wir freuen uns auf die nächste Generation kompakter Megazoomkameras von Olympus und nehmen die Mju 9000 als Zwischenetappe dorthin zur Kenntnis.

Olympus Mju 9000 | Digital Camera

   
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Olympus Mju 9000
   
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