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Olympus Mju 9000 | Digital Camera Review | Anpassungen
Die technischen Tests im DIWA-Labor wurden unter anderem durchgeführt, um die Farbwiedergabe auf ihre Genauigkeit hin zu testen. Die Wiedergabe der Olympus Mju 9000 wurde mit der des Gretag Macbeth Color Checkers verglichen. Aus den Tests ergibt sich, dass im Bereich von 64-400 ISO nur eine leichte Abweichung messbar ist. Die höheren Werte, ab 800 ISO, weisen eine etwas stärker sichtbare Farbabweichung auf. In der Praxis dürfte das übrigens kaum auffallen. Die Hautfarbtöne werden bei niedrigen ISO-Werten etwas gesättigter wiedergegeben, aber das sieht für die meisten Benutzer durchaus gut aus. Bei höheren ISO-Werten neigen die Hautfarbtöne dazu rosafarben auszusehen.
Olympus Mju 9000 | Digital Camera Olympus Mju 9000 | Digital Camera
Farbbereich der Olympus Mju 9000
Der Farbbereich zeigt, in Bits ausgedrückt, dass die Olympus Mju 9000 ab 64 bis einschließlich 800 ISO gut bis optimal abschneidet. Mit durchschnittlich 21,12 Bits (über den gesamten ISO-Bereich) von 24 Bits ist die Mju 9000 dazu in der Lage, besonders bei niedrigen ISO-Werten eine recht präzise Farbechtheit zu erreichen. Der automatische Weißabgleich hat ebenfalls keine Mühe damit, den Farbschimmer effektiv herauszufiltern.

ISO-Empfindlichkeit der Mju 9000
Laut Spezifikationen verfügt die Olympus Mju 9000 über einen Empfindlichkeitsbereich, der sich von 64 bis einschließlich 1600 ISO erstreckt. Die tatsächliche ISO-Empfindlichkeit des Bildsensors schwankt häufig. So sieht man bei den technischen DIWA-Messungen, dass von 64-400 ISO eine durchschnittliche Abweichung von zirka 13 % bei niedrigem ISO und 6 % bei höherem ISO gemessen wird. An sich ganz nette Zahlen, zumal eine durchschnittliche Abweichung von 20-25 % regelmäßig vorkommt. Die höheren Werte, von 800 und 1600 ISO, weichen durchschnittlich um 31,5 % vom zu niedrig angegeben Wert ab. Eine Tatsache, die man berücksichtigen sollte. Es kann also in der Praxis nicht schaden, die Belichtungskompensation zu verwenden.

Signal-Rauschverhältnis
Die Praxisaufnahmen ließen es bereits vermuten und die technischen Messungen lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die Olympus Mju 9000 hat große Probleme damit, das Signal-Rauschverhältnis auf einem qualitativ akzeptablen Niveau zu halten und das rächt sich in der Praxis. Schon ab 200 ISO müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um Rauschen zu vermeiden und das äußert sich in Detailverlust in den Aufnahmen. Bei den höheren ISO-Werten ist Rauschen unvermeidlich und das ist leider eine Enttäuschung. Besonders wenn man einmal Aufnahmen etwas schneller hintereinander machen möchte, ohne den Blitz (mit seinen langen Aufladungszeiten) zu verwenden und beispielsweise mit 800 ISO Fotos aufnimmt.

Olympus Stylus test
Sichtbares Rauschen ist etwas, womit mal als Besitzer einer Olympus Mju 9000 zu leben lernen muss. Es ist ein typisches Beispiel für die Nachteile dieser großen Pixelmenge auf einem kleinen Bildsensor. Wenn die Mju 9000 einen vergleichbaren Sensor mit 8 Megapixeln verwenden würde, wäre das Ergebnis zweifellos besser ausgefallen. Leider instrumentalisiert das Marketing diesen Bestandteil als Argument dafür, dass die Verbraucher gerne viele Megapixel haben wollen…

Olympus Mju 9000 Qualität des Objektivs
Mit einem 10-fach optischen Zoomobjektiv gehört die Olympus Mju9000 zu den durchschnittlichen kompakten Megazoomkameras. Canon und Panasonic belegen mit ihrem 12-fach optischen Weitwinkelzoom den ersten Platz. Die Integration eines derart großen Zoombereichs in einem kompakten Gehäuse ist im Hinblick auf das Konzept ein Husarenstück. Es ist nicht einfach, den Bereich von 28-280 mm auf qualitativ hohem Niveau zu halten. Bei den Tests in der Praxis und im Labor zeigt sich, dass das Objektiv in Bezug auf Schärfe Probleme bei der Vermeidung von Randunschärfe hat. Im Weitwinkel ist die Randunschärfe sichtbar vorhanden, aber der Telebereich schießt mit seiner starken Randunschärfe den Vogel endgültig ab. Wenn man dieses Ergebnis mit dem Objektiv der Panasonic Lumix TZ7 vergleicht, stellt man fest, dass Panasonic hier erheblich bessere Ergebnisse erreicht.

Verzerrung und chromatische Aberration
In Bezug auf Verzerrung hat die Olympus Mju 9000 alles gut im Griff. Wie erwartet, sieht man bei 28 mm eine leichte Verzerrung, die allerdings sehr gemäßigt und in der Praxis nicht wirklich sichtbar ausfällt. Die übrigen Brennpunkte haben quasi keine Probleme mit Verzerrung. Chromatische Aberration spielt keine wirkliche Rolle bei diesem Objektiv. Nur im äußersten Telebereich sieht man Spuren der sichtbaren violetten Ränder, aber sie können, wenn man sich wirklich daran stört, mit etwas Nachbearbeitung leicht behoben werden.



Olympus Stylus review
Olympus Mju 9000 Olympus Mju 9000
   
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