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Olympus E450 | Digital Camera Review | Anpassungen
Nachdem wir ein Testgerät der Olympus E-450 ins Haus bekommen hatten, wurde es zunächst in unserem DIWA-Labor getestet. Die technischen Daten, die im Verlauf der intensiven Tests gewonnen wurden, haben wir verarbeitet und in lesbare Daten übertragen. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen gearbeitet wird. Ein Umstand, aufgrund dessen Kameras, sowohl Kompakt- als auch Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus wurde die Olympus E450 Kamera ausgiebig verwendet und auf ihre Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin beurteilt. Eine solche Kombination aus Labor- und Praxistests führt zu einer sorgsam ausgewogenen Endeinschätzung.
Olympus E450 | Digital Camera Olympus E450 | Digital Camera
Olympus E-450 digitale SLR für Einsteiger
Es bleibt überraschend festzustellen, wie nahe eine DSLR-Kamera für Einsteiger, wie die Olympus E-450, in Bezug auf die Bildqualität an die teuren semiprofessionellen Olympus SLR-Kameras herankommt. Bei der Vorgängerin, der E-420, war das auch der Fall und es sieht so aus, als habe Olympus dabei eine klare Strategie vor Augen: nämlich die Einführung hochwertiger, technologischer Innovationen bei Topmodellen, um sie rasch bis hinunter zur kleinsten DSLR-Kamera in die Olympus-Serie zu integrieren. Eine schlaue Strategie, die sich in der Praxis schon häufiger bewährt hat.

Hardware in Olympus SLR-Kameras
Grob gesagt, sind es die unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten und Funktionalitäten, zusammen mit der Qualität des Gehäuses, die tatsächlich den Unterschied zwischen den unterschiedlichen Olympus SLR-Kameras ausmachen. In Bezug auf die Bildqualität sind die Unterschiede bei weitem nicht so groß und auffällig wie bei der Hardware. Es ist daher nicht unklug, vor der Anschaffung einer DSLR-Kamera erst einmal gründlich mit sich selbst zu Rate zu gehen, was man in Bezug auf die Hardware nun eigentlich braucht und ob man diese Hardware auch vollständig benutzt.

Olympus E-450 Bildqualität
Der Bildsensor der Olympus E-450 ist in Bezug auf seine Auflösung unverändert geblieben und er entspricht mit 10 Megapixeln ungefähr dem Durchschnitt dessen, was gegenwärtig auf dem Markt zu bekommen ist. Man dürfte in der Praxis nicht schnell mehr Pixel brauchen. Ihre Vorgängerin war in Bezug auf Details schon stark verbessert worden und die Olympus E-450 hält diese Qualitätsmaßstäbe aufrecht. Die Qualität der RAW-Aufnahmen liegt nahe an der der E-30 und somit gibt es vielfältige Möglichkeiten, eine Menge Qualität aus der Aufnahme herauszuholen. Die JPEG-Aufnahmen weisen etwas deutlichere Unterschiede auf und es sind vor allem die Details in den Aufnahmen, die bei der E-30 etwas klarer herauskommen.

Olympus E-450 Weißabgleich
Ein konstanter Faktor der Olympus E-450 sind ihre Leistungen auf dem Gebiet des Weißabgleichs. Insbesondere die manuelle Weißabgleicheinstellung vermag es, künstliches Licht sehr effektiv herauszufiltern und über die gesamte Empfindlichkeitsreihe werden präzise Ergebnisse erzielt. Der dynamische Bereich der Olympus E450 scheint ganz leicht verbessert worden zu sein, was man vor allem bei höheren ISO-Werten bis 1600 bemerkt. Die Unterschiede sind zwar minimal, aber Olympus scheint damit das optimale Ergebnis aus dem Bildsensor herausgeholt zu haben. Wenn man die Ergebnisse mit denen der Konkurrenz, wie Nikon und Canon, vergleicht, stellt man fest, dass beide einen großen, dynamischen Bereich erreichen. Allerdings werden diese Unterschiede vornehmlich im Labor sichtbar, in der Praxis muss man schon die Lupe zu Rate ziehen.

Lens
Olympus E450 Signal-Rauschverhältnis
Das Signal-Rauschverhältnis verläuft in einer gleichmäßigen Linie bei höheren ISO-Einstellungen abwärts. Die Messungen aus dem DIWA-Labor weisen gute bzw. akzeptable Ergebnisse bis einschließlich 400+ ISO auf. Aber im Grunde hört es dann zwischen 400 und 800 ISO auf und Rauschen wird deutlich sichtbar. Man kann sich an den Leistungen des Signal-Rauschverhältnisses stören, aber auf der anderen Seite zeigt die Praxis, dass solche hohen ISO-Werte bei Normalgebrauch nicht häufig vorkommen. Trotzdem scheint die Konkurrenz, wie Nikon und Canon, mit ihren größeren Bildsensoren bei hohen ISO-Werten im Vorteil zu sein. Im Allgemeinen können wir das Rauschen der Olympus E450 ungefähr mit dem der E30 vergleichen. Eine anständige Leistung.

Olympus Zuiko Digital 14-42mm Objektiv
Das Kitobjektiv, das zur Olympus E-450 dazu geliefert wird, ist das ZUIKO Digital 14-42mm f/3.5-5.6. Dieses Objektiv wurde der intensiven DIWA-Testreihe unterworfen, aus der hervorgeht, dass die Verzerrung, wie erwartet, bei 14 mm und Blende f/22 am deutlichsten wahrnehmbar ist. Die Unterschiede bei der Verzerrung bei offener und geschlossener Blende sind mit nur 0,05 % Abweichung zu vernachlässigen. Eine solche Verzerrung ist akzeptabel und sie ist auch das Maximum dessen, was man mit diesem Objektiv erreichen kann. Die restliche gemessene Verzerrung ist kaum für das bloße Auge sichtbar.

Chromatische Aberration im Weitwinkel- und Telemodus
Der Weitwinkel von 14 mm hat auch sichtbare Probleme mit chromatischer Aberration, was einigermaßen aufgefangen werden kann, indem man einen Blendenwert oberhalb von f/5.6 verwendet, darunter wird die chromatische Aberration deutlich sichtbar. Der Telebereich von 42 mm führt bei vollständig geöffneter Blende von f/5.6 ebenfalls zu sichtbarer chromatischer Aberration, kann aber schnell wieder unter Kontrolle gebracht werden, wenn man eine Stufe abblendet. Das Maximum in Sachen chromatische Aberration holt man aus dem Objektiv heraus, wenn man eine Blende zwischen f/8 - f16 verwendet.

Olympus E-450 - Vignettierung
Darüber hinaus ist Vignettierung vorhanden und zwar insbesondere bei der 14-mm-Einstellung und den Blenden f/3.5-f/4. Die übrigen Blenden und Brennpunkte haben quasi keinerlei Probleme mit jeglicher Form der Vignettierung und sehen sehr gut bis hervorragend aus. Wenn man sich die Detailschärfe ansieht, zu der dieses Objektiv imstande ist, stellt man fest, dass der 14-mm-Weitwinkelmodus bei den Blenden f/3.5 und f4 sichtbare Unschärfe produziert, erst ab f/5.6 wird die Unschärfe in scharfe Bilder umgesetzt. Am besten schneidet das ZUIKO Digital 14-42mm f/3.5-5.6 Objektiv, unabhängig vom Brennpunkt, bei f/8 und f/11 ab. Die Testergebnisse entsprechen unseren Erwartungen. Für ein Kitobjektiv ein ordentliches Ergebnis.



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