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Olympus E-P1 | Digital Camera Review | Anpassungen
Abgesehen von der Beurteilung der Praxisaufnahmen, wurde die Olympus PEN E-P1 intensiv in unserem DIWA-Labor getestet. Das DIWA-Labor hat u.a. die Bildqualität der Olympus E-P1 überprüft. Dieses moderne Testlabor ist mit einem DxO Analyzer (Version 3) ausgestattet, der weltweit am weitesten entwickelten Software zum Testen der Bildqualität von Kameras. Das Testen der Bildqualität ist eine komplexe und zeitraubende Angelegenheit. Artefakte im optischen Konzept, Mängel des Bildsensors und Defizite bei den Algorithmen der Bildverarbeitung sind wichtige Faktoren, die eine Rolle bei der Erstellung qualitativ hochwertiger Fotos spielen. Es ist, angesichts des Stands der heutigen Technik und der oft kleinen Unterschieden beim Ergebnis, eine nahezu unmögliches Unterfangen, die Aufnahmen mit dem bloßen Auge zu beurteilen.
Olympus E-P1 | Digital Camera Olympus E-P1 | Digital Camera
Olympus E-P1 Kameraeinstellungen
Die Olympus E-P1 ist in erster Linie für Amateure gedacht, die von einer Kompaktkamera auf eine umfassendere Kamera umsteigen. Gleichzeitig spricht die Olympus E-P1, meiner Ansicht nach, auch viele Profifotografen an, wegen des großen Bildsensors und der Flexibilität des Systems. Bei der Olympus E-P1 kann man daher sehr viel einstellen. Wenn man alles einstellen können möchte, muss man das Custom-Menü einschalten. Dieses ist standardmäßig abgeschaltet, um die Verbraucher nicht unnötig zu verwirren.

Fotograferen in JPEG und RAW
Abgesehen von JPEG, kann man auch in RAW fotografieren und das ist für anspruchsvolle Fotografen schon ein Muss. Olympus liefert für die Verarbeitung von RAW das Programm Olympus Master dazu. Mit Olympus Studio kann man noch mehr einstellen, aber dafür muss man bezahlen. Die Programme verlangen dem Computer einiges ab und sie sind nicht gerade schnell. Vor kurzem wurde die Software erneut verbessert und man kann seither die Kunstfilter auch auf RAW-Aufnahmen anwenden. Für diejenigen, die gern mit Filtern herumexperimentieren, sind das gute Nachrichten. Man kann jetzt also einfach schnell weiter fotografieren und trotzdem die kreativen Filter verwenden. Vor dem Computer zu warten, ist weniger lästig, als wenn man auf der Straße darauf warten muss, dass man wieder eine Aufnahme machen kann.

Olympus E-P1 Bildsensor
Mit den Standardeinstellungen bringt die Olympus E-P1 eine prima Qualität. Der Bildsensor ist ein Stückchen größer als der bei Kompaktkameras, aber kleiner als der bei den meisten DSLR-Kameras. Das hat einige Auswirkungen auf die Qualität und auf die Schärfentiefe, die ist nämlich größer als bei digitalen SLR-Kamera. Die Blende f/2.8 entspricht bei der E-P1 und anderen Four Thirds Kameras f/5.6 bei Fullframe-Kameras, wenn es um die Schärfentiefe geht. Gleichzeitig ist f/2.8 bei einer Kompaktkamera schon schnell f/8 bei der E-P1. Weil das rückseitige Glas sich so nah am Sensor befindet, muss man Objektive schön sauber halten. Jeder Fleck auf dem hinteren Glas sieht man nämlich gnadenlos in der Aufnahme wieder. Erst recht, wenn man weiter abblendet. Das ist vielleicht der größte Nachteil bei Micro Four Thirds.

Olympus Signal-Rauschverhältnis
Olympus hat die Anzahl Pixel auf dem Sensor der E-P1 auf 12 Millionen begrenzt, was nach Ansicht des Unternehmens mehr als genug ist. Damit bin ich nicht ganz einverstanden. Man könnte meinen, dass die Olympus E-P1 denselben Sensor wie die anderen Modelle von Olympus aufweist, aber das ist nicht der Fall. Die Kamera schneidet besser ab, wenn es um den Rauschanteil geht. Bis einschließlich ISO 800 ist er gut, jenseits von ISO 1600 wird es schnell schlechter und ISO 6400 scheint mir nur eine Notlösung zu sein. Die DIWA-Testgraphik zeigt sehr schön, dass die Olympus wenig Farbrauschen aufweist, alle Linien liegen nah beieinander. Das ist vorteilhaft, denn Farbrauschen stört viel mehr.

Dynamischer Bereich der Olympus E-P1
Der dynamische Bereich ist, wie erwartet, in Ordnung. Geringer als bei einer SLR-Kamera, aber erheblich größer als bei einer Kompaktkamera. Genau wie beim Rauschanteil, geht der dynamische Bereich ab ISO 800 zurück. Das ist logisch. Die Farbwiedergabe ist über den gesamten Empfindlichkeitsbereich sehr gut.


Olympus PEN camera review
Häufig sieht man die Farben bei hohen ISO-Werten nachlassen, aber die Olympus E-P1 hat damit keine großes Problem. Die Kurven E-P1 sind recht flach und es gibt keine großen Unterschiede zwischen den Farbkanälen, dadurch sehen die Praxisaufnahmen sehr erfreulich und natürlich aus.

Vignettierung & chromatische Aberration
Auch die beiden Objektive bringen gute Leistungen. Das Olympus 17-mm-Pancake ist bei offener Blende schon hinreichend scharf. Allerdings hat das Objektiv dann leichte Probleme mit Vignettierung, was man später noch gut beseitigen kann. Schon nachdem man eine Stufe abblendet, ist die Vignettierung so gut wie verschwunden. Etwas schwieriger ist die chromatische Aberration; die Graphik zeigt, dass sie zunimmt, wenn man die Blende verringert. In den Praxisaufnahmen sieht man das übrigens nicht so schnell. Ebenso wenig wie die Verzerrung. Da die größte Blende etwas größer ist, funktioniert der Autofokus auch etwas schneller als beim Zoomobjektiv.

Olympus EP1 Objektiv
Es ist erstaunlich, wie Olympus es geschafft hat, ein derart kleines Zoomobjektiv herzustellen, das außerdem noch anständige Leistungen bringt. Man stellt bei den technischen Labortests zwar fest, dass es schwieriger ist als mit einem festen Brennpunkt. Aber auch in der äußersten 14-mm-Einstellung schneiden die 14-42 mm gar nicht schlecht ab. Die Schärfe ist schon von Anfang an gut und das bleibt eine Weile so. Erst ab f/11 geht die Schärfe, aufgrund von Diffraktion, zurück. Die anderen Brennpunkte bleiben relativ konstant, erreichen aber nicht wirklich die Schärfe, die man der 14-mm-Einstellung erzielen kann. Es geht übrigens um minimale Unterschiede, die man nur bei Messungen im Labor feststellen kann. Ein Punkt, in dem die 14 mm schlecht abschneiden, ist die chromatische Aberration. Diese ist über den gesamten Bereich stark vorhanden, während andere Brennpunkte damit viel weniger Probleme haben. Auch die Verzerrung ist in der 14-mm-Einstellung etwas größer. Beim Einzoomen gibt es nahezu keine Verzerrung. Die Vignettierung hält sich über den gesamten Bereich in Grenzen.

Olympus E-P1 Filmfunktion
Abgesehen vom Fotografieren, kann man mit der Olympus E-P1 auch filmen und das funktioniert sehr schön. Sehr schade ist allerdings, dass er kein richtig effektiver kontinuierlicher AF vorhanden ist, daher kann von einer Videofunktion, wie man sie bei der Panasonic Lumix GH1 Kamera sieht, noch keine Rede sein. Der AF ist im Videomodus einfach zu langsam, um dem Motiv wirklich gut folgen zu können. Die Aufnahmen werden in 1080x720p HD-Auflösung aufgenommen. Die Aufnahmedauer ist auf 7 Minuten begrenzt, aber das dürfte für die meisten Benutzer kein Problem sein. Man filmt selten lange am Stück, sondern montiert die Teile eher hinterher zusammen. Genau wie bei der Fotografie, muss man im Vorhinein selektieren, was man aufnimmt. Die Kunstfilter können auch beim Filmen verwendet werden und das führt zu lustigen Effekten. Allerdings zeigt sich, dass das Bild sehr ruckartig beim Filmen läuft und auch bei der Wiedergabe läuft es nicht immer gleich rund. Es erfordert von der Kamera viel Rechenleistung. Großartig ist der Stereoton, der aufgenommen wird. Man erkennt die Klasse LS-10 Recorders. Man muss allerdings aufpassen, was man macht, das Zoomen oder Fokussieren hört man nämlich auch! Ein externes Mikrophon anzuschließen, um das zu verhindern, ist leider nicht möglich.

PEN camera test
Olympus E-P1 Olympus E-P1
   
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