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Olympus E-P1 | Digitalkamera Test | Einleitung
Olympus E-P1 Digitalkamera Test: Sie ist keine Spiegelreflexkamera, keine Kompaktkamera, sondern eine PEN. So präsentiert Olympus seinen neuesten Kameratyp, die E-P1. Dabei handelt es sich vieleicht um die am häufigsten besprochene Kamera in jüngster Zeit. Schon bei der Photokina 2008 war die Micro Four Thirds Kamera von Olympus das Gesprächsthema. Die Attrappe, die gezeigt wurde, erinnerte an frühere Zeiten, vor ungefähr fünfzig Jahren. Das Modell ähnelte einer PEN und alle hofften, dass die Kamera auch wirklich so aussehen würde. Diese Hoffnung hat sich bewahrheitet, Olympus hat sich, im Gegensatz zu Panasonic, für eine eigenwillige Formgebung beim Micro Four Thirds System entschieden.

Olympus E-P1 Systemkamera
Die Olympus E-P1 ist anders als andere Kameras. Es ist schwierig, die Kamera einzuordnen, das gilt obendrein für Micro Four Thirds im Allgemeinen. Es handelt sich um keine digitale Spiegelreflexkamera, denn der Spiegel fehlt schließlich. Eine Kompaktkamera ist es auch nicht, denn man kann die Objektive wechseln. Ebenso wenig ist es eine Messsucherkamera. Also, was ist es denn nun? Man könnte Micro Four Thirds im Augenblick als Klasse für sich bezeichnen. Das ist aber auch wieder problematisch, denn Samsung hat angekündigt, mit einem vergleichbaren Konzept auf den Markt zu kommen, allerdings mit einem normalen APS-C Sensor. Vielleicht sind Full Digital Camera System (FDCS) oder normale Systemkamera doch eine gute Beschreibung.

Olympus E-P1 PEN 12-Megapixel-Kamera
Welchen Namen man dem Kind auch gibt, etwas Besonderes ist die Olympus EP1 auf jeden Fall. Die Kamera sieht wie eine Kompaktkamera aus und ist kaum größer als beispielsweise die Canon PowerShot G10. Auffällig ist das Fehlen eines integrierten Blitzes. Ein Sucher fehlt ebenfalls (wohl ist ein Aufstecksucher erhältlich), man muss sich mit dem großen 3 Zoll LCD-Display auf der Rückseite der Kamera begnügen. Vielleicht, weil die Olympus E-P1 für Amateure oder Hobbyfotografen gedacht ist. Glücklicherweise kann die Empfindlichkeit der E-P1 tüchtig hochgedreht werden, bis zu ISO 6400. Das macht die Olympus PEN, auf dem Papier jedenfalls, für Fotografie bei vorhandenem Licht sehr interessant. Um diese hohe Empfindlichkeit zu ermöglichen, hat Olympus einen ganz neuen Sensor entwickelt. Die Auflösung ist auf 12 Millionen Pixel begrenzt, das liegt ganz auf einer Linie mit dem, was Olympus bereits angekündigt hatte. Die Anzahl Pixel ist für die meisten Fotografen mehr als ausreichend.

Videoaufnahmen mit der Olympus PEN E-P1 machen
Die Olympus E-P1 hat so ungefähr alles an Bord, was man heutzutage von einer Kamera erwarten darf. Tatsächlich sind also auch Videos möglich. Diese werden mit 720p HD mit Stereoton aufgenommen. Beim Ton verwendet Olympus die Technik des LS-10 Audiorecorders, das ist eines der besten kompakten Aufnahmegeräte, die momentan erhältlich sind. Beim Video kann man auch integrierte Kunstfilter, wie Schwarzweiß und Lochblende, benutzen. Diese kennen wir schon von anderen DSLR-Kameras aus der E-Serie. Die Filter kann man natürlich auch auf die Fotos anwenden. Seit kurzem braucht man das nicht mehr unbedingt in der Kamera selbst zu machen. Wenn man die spezielle Software von Olympus benutzt, kann das auch auf dem Computer erledigt werden.

Olympus E-P1 Micro Four Thirds Objektive
Das Micro Four Thirds System braucht eigene Objektive. Weil der Abstand bis zum Bildsensor sehr gering ist, können die Objektive des normalen Four Thirds Systems nicht ohne weiteres verwendet werden. Für die E-P1 hat Olympus vorläufig zwei kompakte Objektive entwickelt: das 17-mm-Pancake und das 14-42 mm Zoomobjektiv. Das zuletzt genannte ist etwas Besonderes, weil man es einfahren kann, wenn man das Objektiv nicht benutzt. Das macht einen großen Unterschied beim Format aus. Das 17-mm-Pancake ist ungewöhnlich kompakt. Man kann mit diesem Objektiv auf der Kamera daher einen optionalen Aufstecksucher verwenden. Wer andere Objektive benutzen möchte, kann sich einen Adapter für normale Four Thirds Objektive, für Leica M-Objektive und sogar für die Olympus OM-Objektive zulegen. Natürlich funktioniert der Autofokus bei letzteren beiden nicht, daher muss man manuell belichten.

Olympus E-P1 Test
Das kompakte Format, auswechselbare Objektive, eine gute Auflösung, RAW und ein relativ großer Sensor machen die Olympus E-P1 nicht nur für Verbraucher, sondern auch für professionelle Fotoreporter interessant. Wir haben die Olympus E-P1 längere Zeit bei uns im Haus gehabt. Unsere Einschätzungen sind im folgenden Olympus E-P1 Kameratest nachzulesen.
 
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