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Samsung WB500 | Digital Camera Review | Anpassungen
Nachdem wir ein Testgerät der Samsung WB500 ins Haus bekommen hatten, wurde es zuerst in unserem DIWA-Labor getestet. Die im Verlauf der intensiven Tests gewonnenen wurden verarbeitet und in lesbare Daten übersetzt. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen gearbeitet wird. Ein Umstand, aufgrund dessen Kameras, sowohl Kompakt- als auch Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus wurde die Samsung WB500 Kompaktkamera ausgiebig in der Praxis verwendet und auf die Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin beurteilt. Eine solche Kombination aus Labor- und Praxistests führt zu einer gründlich ausgewogenen Endeinschätzung.
Samsung WB500 | Digital Camera Samsung WB500 | Digital Camera
Samsung WB500 Farbwiedergabe
Die Farbwiedergabe der Samsung ist etwas warm und weicht im Vergleich zur Referenz-Farbenkarte des Gretag MacBeth Color Checkers leicht ab. An sich dürften viele Benutzer der Samsung WB500 Kamera einen etwas warmen Farbton als angenehm empfinden, aber in der Praxis führt das insbesondere bei den Hautfarben zu etwas weniger „echt“ aussehenden Farben. Trotzdem wirkt sich dieser Ansatz vorteilhaft in Bezug auf die Farbwiedergabe aus, die etwas mehr zur gesättigten Seite hin tendiert. Hautfarben neigen dann dazu, rosa zu wirken. Der Weißabgleich der Samsung WB500 schneidet recht gut ab, aber tagsüber, bei Kunstlicht, hat die WB500 deutlich mehr Schwierigkeiten, einen korrekten Weißabgleich zu erstellen. Farbschimmer ist daher ziemlich schnell das Ergebnis. Ein manueller Weißabgleich vereinfacht die Neutralisierung des Farbschimmers, erfordert vom durchschnittlichen Benutzer aber etwas mehr Mühe und Mitdenken.

Großer optischer Zoombereich
Kompaktkameras, die mit einem großen optischen Zoombereich ausgestattet sind, verfügen in der Regel über äußerst kleine Bildsensoren. Das ist momentan die übliche Art, wie man es hinbekommt, dass eine derart kompakt konzipierte Kamera mit einem großen, optischen Zoombereich ausgestattet werden kann. Dass man dadurch schnell an Grenzen stößt, ist eine Tatsache, die von der F&E-Abteilung gelöst werden muss. Denn abgesehen von interessanten Spezifikationen wird natürlich auch einiges von der Qualität erwartet. Die Unterstützung einer optischen Bildstabilisierung und intelligenter Algorithmen, die das Rauschen unter Kontrolle halten sollen, sind ein Beispiel für Maßnahmen zur Optimierung der Qualität.

Samsung WB500 Rauschunterdrückung
Ein Bestandteil, der einen Stolperstein für die Designer darstellt, ist der Kampf um die Kontrolle des Rauschens. Ein heikler Punkt, denn ist Rauschen tatsächlich ein Problem, wenn man eine Kamera mit einem effektiven optischen Bildstabilisator ausstattet? Ein solches System ist dazu in der Lage mit einer etwas längeren Verschlusszeit auszukommen und muss daher nicht so schnell auf Empfindlichkeiten jenseits der ISO 400 zurückgreifen, dort liegt nun oft gerade der Punkt, an dem das Rauschen sichtbar wird. Zumindest bei durchschnittlichen Kompaktkameras; bei DSLR-Kameras sind 1600 ISO in Bezug auf sichtbares Rauschen gegenwärtig kein Problem mehr. Trotzdem zeigt sich bei der Samsung WB500 Kamera, dass sie Probleme mit einem Nebeneffekt hat. Die interne Rauschunterdrückung hinterlässt ihre Spuren bei niedrigen ISO-Werten, das führt zum Verlust an Details. Normalerweise sieht man diesen Effekt erst bei den höheren ISO-Werten deutlich in den Vordergund treten. Oberhalb von ISO 400 erzielt die Samsung WB500 nur ein mäßiges Ergebnis, Rauschen und Detailverlust werden zum Problem.
Samsung WB500 chromatische Aberration
Auffällig ist die Leistung auf dem Gebiet der chromatischen Aberration. Das Objektiv der Samsung WB500 ist in Bezug auf den Output nahezu gefeit gegen den störenden, violetten Schimmer rund um die Ränder von kontrastreichen Motiven. Die Algorithmen, die die chromatische Aberration korrigieren sollen, bevor die Rohdatei in JPEG umgewandelt wird, erledigen ihre Arbeit effektiv. Das Weitwinkel-Objektiv von 24 mm bedeutet für die Samsung WB500, dass diese Megazoom-Kamera momentan den interessantesten Weitwinkelbereich hat. Im Telebereich gibt es mehr Konkurrenz, aber es ist gerade der Weitwinkel, der wirklich einen Unterschied ausmacht. Das Objektiv hat wenig Probleme mit Unschärfe im Zentrum oder zu den Rändern hin. Auch im Weitwinkelmodus ist der Verlust an Schärfe bei voller Blende zwar im Labor messbar, aber in der Praxis nicht nennenswert.

Bildqualität der Samsung WB500
Die Samsung WB500 ist tatsächlich die erste Generation Megazoom-Kompaktkameras aus der Samsung Kameraserie. Und obwohl Samsung eine gut ausgestattete Kamera mit einem gediegenen Design liefert, gibt es auf dem Gebiet von Bildqualität noch einiges zu verbessern. Besonders das Signal-Rauschverhältnis nimmt, wegen der zu aggressiven Rauschunterdrückung, ab, dadurch kommt es zum Verlust an Details. Bei der nächsten Generation sollte Samsung daran Verbesserungen vornehmen.

Samsung WB500 lens
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