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Olympus E620 | Digital Camera Review | Anpassungen
Nachdem wir ein Testgerät der Olympus E-620 bekommen hatten, wurde es zuerst in unserem DIWA-Labor getestet. Die im Zuge der intensiven Tests gewonnenen technische Daten wurden verarbeitet und in lesbare Daten übersetzt. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen gearbeitet wird. Ein Umstand, aufgrund dessen Kameras, sowohl Kompakt- als auch Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus wurde die Olympus E620 DSLR Kamera ausgiebig in der Praxis verwendet und auf die Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin beurteilt. Eine solche Kombination aus Labor- und Praxistests führt zu einer sorgsam ausgewogenen Endeinschätzung.
Olympus E620 | Digital Camera Olympus E620 | Digital Camera
Olympus E-620 Farbwiedergabe
Ein Bestandteil, den man sich bei Tests genau anschaut, ist die Farbwiedergabe. Die Präzision der Farbwiedergabe, im Vergleich zu den geeichten Farben des Gretag Macbeth Color Checkers, ist recht gut. Es gibt nur ganz leichte Abweichungen bei 200-800 ISO, die aber kaum mit bloßem Auge wahrnehmbar sind. Ein tolles Ergebnis. Neugierig waren wir natürlich auf den Vergleich zwischen den Farbwiedergaben bei der Olympus E-620 und der E-30 DSLR-Kamera. Auffällige Übereinstimmungen sieht man erwartungsgemäß bei 100-800 ISO, aber ab 800 ISO (1600 und 3200 ISO) stellt man eine besserte Wiedergabe bei der Olympus E620 fest. Auch in Bezug auf den Weißabgleich steht die Olympus E-620 ihren Mann, besonders wenn man einen manuellen Weißabgleich vornimmt. Der automatische Weißabgleich hat etwas mehr Probleme, den Farbschimmer bei übermäßig vorhandenem Kunstlicht herauszufiltern, aber, wie gesagt, dafür bietet eine manuelle Einstellung das optimale Ergebnis. Im Vergleich zur E-30 stellt man fest, dass die Olympus E620 quasi gleichwertige Messergebnisse vorweisen kann. Prima.

Olympus E-620 camera lens

Bildauflösung kontra Signal-Rauschverhältnis
Genau wie die E-30, bietet die Olympus E-620 eine Bildauflösung von 12 Megapixeln. Eine Auflösung, die für so ziemlich alle Zwecke geeignet ist und im Grunde als Standard bei digitalen SLR-Kamera gelten sollte. Trotzdem wird die Konkurrenz anders darüber denken und wir werden in der nächsten Zeit Zeugen neuer Einführungen mit immer größeren Anzahlen an Megapixeln werden. Das Marketing hat einen großen Einfluss auf das Geschehen. Ein Nachteil, wenn man immer wieder die Bildauflösung erhöht, besteht darin, dass diese Anpassungen es schwierig machen, das Signal-Rauschverhältnis unter Kontrolle halten zu können. Mit der Olympus E-620 kann man problemlos bis einschließlich 800 ISO fotografieren, ohne dass man sich über sichtbares Rauschen Sorgen machen müsste. Bei 1600 ISO wird es schwieriger, daher man sollte gut aufpassen, dass man die richtige Belichtung verwendet. 3200 ISO ist etwas für Notfälle, das Rauschen wird auf jeden Falls sichtbar und die Aufnahmen dürften eine tüchtige Nachbearbeitung brauchen, um sie zu verschönern. Die Olympus E620 befindet sich in Bezug auf Signal-Rauschverhältnis auf derselben Höhe wie die E30. Eine gute Leistung. Auf der anderen Seite kann man auch unterstellen, dass eben keine Möglichkeit für Verbesserungen gegeben waren.
Olympus E-620 dynamischer Bereich
Der dynamische Bereich entspricht weiterhin den Leistungen der Olympus E-30. Bei diese DSLR-Kamera wurde der Bereich verbessert und damit hat sie den Weg für die neue E620 geebnet. Es fällt allerdings auf, dass die E620 beim niedrigsten ISO (100) Fehler macht. Während 200-800 ISO einen hervorragenden dynamischen Bereich aufweisen, bleiben 100 ISO dahinter zurück, mit einem allerdings immer noch guten Ergebnis. Der dynamisch Bereich trägt in großem Maße zur Bildqualität bei und zwar insbesondere zu den Details in den dunklen und den hellen Partien in kontrastreichen Aufnahmen. Eine Situation, die ziemlich regelmäßig vorkommt.

Olympus E-620 Kitobjkektiv
Wir haben die Olympus E-620 in Kombination mit dem ZUIKO Digital 14-54mm f/2.8-f3.5 II Zoomobjektiv getestet. Das ist ein Standardobjektiv von Olympus mit einem schönen Fokusbereich. Die Testergebnisse in Bezug auf die Schärfe dieses Objektivs sind prima. Sowohl im Zentrum als auch zu den Rändern hin zeigt das ZUIKO-Objektiv ein hervorragende Schärfe. Lediglich bei nahezu geschlossener Blende von f/22 lässt das Objektiv Unschärfe zu den Rändern hin und im Zentrum zu.

Olympus E-620 chromatische Aberration
Chromatische Aberration ist allerdings ein sichtbares Problem bei den Weitwinkelaufnahmen. Auch die übrigen Brennpunkte sind nicht ganz frei von diesem violetten Phänomen, aber in der Praxis wird man sich anstrengen müssen, um das zu entdecken. Die Verzerrung beim ZUIKO Digital 14-54mm f/2.8-f3.5 II Objektiv ist im Grunde überhaupt nicht der Rede wert. Die höchste gemessene Verzerrung war im Weitwinkel zwar sichtbar, aber nur in geringem Umfang und das war leicht hinterher korrigierbar. Bei voller Blende von f/2.8 ist der gesamte Zoombereich auch für Vignettierung anfällig, aber wenn man eine Stufe abblendet, erzielt man über den gesamten Blendenbereich ein hervorragendes Ergebnis.

Olympus E-volt review
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