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Nikon D5000 | Digital Camera Review | Anpassungen
Abgesehen von der Beurteilung der Aufnahmen in der Praxis, wurde die Nikon D5000 intensiv in unserem DIWA-Labor getestet. Das DIWA-Labor hat u.a. die Bildqualität der Nikon D5000 getestet. Dieses moderne Testlabor ist mit einem DxO Analyzer (Version 3) und der weltweit am höchsten entwickelten Software zum Testen der Bildqualität von Kameras ausgestattet. Das Testen der Bildqualität ist ein komplexe und zeitraubende Angelegenheit. Artefakte im optischen System, kleine Fehler am Bildsensor und Mängel der Bildverarbeitungsalgorithmen sind Faktoren, die eine wichtige Rolle für qualitativ hochwertige Fotos spielen. Es ist, angesichts des aktuellen Stands der Technik, bei oft kleinen Unterschieden im Ergebnis, ein nahezu unmögliches Unterfangen, die Aufnahmen mit dem bloßen Auge zu beurteilen.
Nikon D5000 | Digital Camera Nikon D5000 | Digital Camera
Farbwiedergabe & Farbsättigung
Es fällt auf, dass, wenn man die Nikon D5000 in Bezug auf Farbwiedergabe mit den geeichten Farben des Gretag Macbeth Color Checkers vergleicht, leichte Unterschiede sichtbar sind. Recht konstant, über den gesamten ISO-Bereich, ist in Bezug auf die Farbe ein eigener Nikon-Charakter vorhanden. Die Kamera hat die Tendenz, Farben etwas gesättigter wiederzugeben und zwar insbesondere die Farben Blau und Grün. Andererseits sind Zyan, Gelb und Violett etwas zu wenig gesättigt. Theoretisch und laut Messungen im Labor weichen die Farben also leicht ab, aber in der Praxis ist das Gesamtergebnis eine ziemlich klare und natürliche Wiedergabe. Die Hautfarben wirken etwas warm-rosa, aber das dürfte den Amateurfotografen im Allgemeinen sogar besser gefallen. Über den integrierten Picture Style können bestimmte Werte einfach und wunschgemäß erhöht oder verringert werden. Verglichen mit der Nikon D90, scheint die Farbwiedergabe der D5000 ein bisschen stabiler zu sein. Außerdem wurde die Nikon D5000 in Bezug auf Farbtiefe im Vergleich zur D90 erheblich verbessert.

Nikon D5000 Weißabgleich-Einstellungen
Die Nikon D5000 hat etwas mehr Probleme, bei eingestelltem, automatischen Weißabgleich den Farbschimmer von Kunstlicht im Wohnzimmer herauszufiltern. Das Ergebnis ist ein etwas warmer Farbton über die ganze Aufnahme. Wenn man die Aufnahme eine Stufe überbelichtet, wird die Belichtung ein Stück weit verbessert und die zu warme Wiedergabe verschwindet. Optimal schneidet die manuelle Weißabgleich-Einstellung ab. Es ist allerdings ein Handgriff mehr und man muss selbst daran denken, aber das Ergebnis ist positiv. Der manuelle Weißabgleich schneidet über den gesamten ISO-Bereich hervorragend ab.

Abweichung der effektiven Empfindlichkeit
Obwohl die Nikon D5000 über dieselbe Auflösung beim Bildsensor verfügt wie die D90, weisen die beiden nicht dieselben charakteristischen Eigenschaften auf. So weicht die effektive Empfindlichkeit des D5000 Bildsensors deutlich von der bei der D90 ab. Während bei der D90 ein niedrigerer effektiver ISO-Wert über nahezu den gesamten ISO-Bereich vorhanden war, bemerkt man bei der Nikon D5000 das Gegenteil. ISO 100 hat fast dieselbe Empfindlichkeit wie die 200 ISO-Einstellung (181 zu 191 ISO), 400-1600 ISO liegen durchschnittlich 23 % höher im Wert und 3200 und 6400 ISO entsprechen ziemlich genau den angegebenen
Spezifikationen.

ISO-Einstellungen bei der Nikon D5000
Die Auflösung von 12,3 Megapixeln hat keinen bzw. kaum negative Auswirkungen auf das Signal-Rauschverhältnis (S/R). Die gute Nachricht lautet, dass die Nikon D5000 im Vergleich zur D90 ein verbessertes S-R-Verhältnis vorweisen kann. Bis einschließlich 800 ISO ist das Rauschen nicht bzw. kaum sichtbar und spielt somit keine Rolle. Erst bei 1600 ISO werden feine Details etwas weniger gut sichtbar und der Prozessor muss etwas härter arbeiten, um das Rauschen im Griff zu behalten.

Nikon D5000 body
Trotzdem kann das Ergebnis als sehr gut bezeichnet werden und es ist sicher für die Allround-Fotografie brauchbar. Erst bei 3200 ISO wird, aufgrund der Rauschunterdrückung, etwas mehr Unschärfe in den Details sichtbar, aber es können immer noch überraschend gute Ergebnisse erzielt werden. 6400 ISO sollten als Notlösung betrachtet werden, weil die Qualität dabei sichtbar nachlässt. Die Nikon D5000 kann das Maximum aus der 12,3-Megapixel-Auflösung herausholen, wenn es um das Signal-Rauschverhältnis geht. Ausgezeichnet!

Dynamischer Bereich
Der dynamische Bereich der Nikon D5000 DSLR-Kamera ist völlig in Ordnung. Im Grunde sogar hervorragend. Immerhin bis einschließlich 1600 ISO gelingt es, die Details in den dunklen und hellen Partien optimal wiederzugeben. Außerdem hat Nikon die D5000 in diesem Punkt, im Vergleich zur D90, verbessert. Eine tolle Leistung.

Nikon D5000 Kitobjektiv
Die Nikon D5000 digitale SLR-Kamera wurde unter anderem mit einem 18-55 f/3.5-5.6 G VR-Objektiv, d.h. einem Standard-Kitobjektiv, getestet. Die Zentrumsschärfe über die Blenden f/3.5 bis einschließlich f/16 ist ohne Einschränkungen gut, die Randunschärfe wird beim Weitwinkel und bis f/4 etwas stärker sichtbar, fängt sich aber dann wieder bis zu einer ordentlichen Schärfe, wenn man Blende f/5.6 und höher auswählt. Ab f/32 wird es deutlich schlimmer mit der Unschärfe zu den Rändern hin, das gilt auch für die sichtbare Zentrumsunschärfe.

Automatische Verzerrungskorrektur
Störend ist allerdings die Verzerrung an den Rändern des Weitwinkels. Im Grunde ist über den gesamten Blendenbereich sichtbare Verzerrung vorhanden. Dafür kommt das Retuschier-Menü der D5000 wie gerufen. Wenn die Funktion [automatische Verzerrungskorrektur] aktiviert wird, kann die Aufnahme im Nachhinein korrigiert werden. Der Umfang der Korrektur kann gegebenenfalls auch manuell festgelegt werden. Wer diesen Schritt tun möchte, kann im Aufnahmemenü die automatische Verzerrungskorrektur aktiveren, so dass die Korrektur schon beim Fotografieren stattfindet. Das ist übrigens nur mit G- und D-Objektiven möglich, außer bei Fisheye- und PC-Objektiven.

Chromatische Aberration & Vignettierung
Die chromatische Aberration verhält sich im Weitwinkel nicht gerade ideal. Violette Ränder um kontrastreiche Teile des Motivs sind bei allen Blenden sichtbar. Und das, obwohl die JPEG-Aufnahmen von der Kamera selbst schon beim Fotografieren von chromatischer Aberration befreit werden. Leider enttäuscht das Kitobjektiv in diesem Punkt also. Die übrigen Brennpunkte bleiben erstaunlicherweise von sichtbarer chromatischer Aberration verschont. Leider bleibt es nicht beim Effekt der chromatischen Aberration. Zusätzlich hat das Objektiv Probleme mit Vignettierung, die bei größter Blende über den gesamten Fokusbereich vorhanden ist und erst verschwindet, wenn man auf f/8 abblendet.


Nikon D5000 digital camera review
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