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Nikon Coolpix P6000 | Digital Camera Review | Anpassungen
Nachdem ein Testgerät der Nikon Coolpix P6000 eingetroffen war, wurde es zunächst in unserem DIWA-Labor getestet. Die im Verlauf der intensiven Tests gewonnenen technischen Daten wurden verarbeitet und in lesbare Daten übertragen. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen getestet wird. Ein Umstand, aufgrund dessen Kameras, egal, ob es sich dabei um kompakte oder um Systemkameras handelt, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus wurde die Nikon P6000 Kompaktkamera ausgiebig in der Praxis verwendet, um sie in Bezug auf die Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin zu beurteilen. Eine solche Kombination aus Labor- und Praxistests führt zu einer sorgfältig ausgewogenen Endeinschätzung.
Nikon Coolpix P6000 | Digital Camera Nikon Coolpix P6000 | Digital Camera
13,5 Megapixel Nikon Coolpix P6000 Kamera
Die Erhöhung der Bildauflösung ist eine typische Marketingsache. Das Anschieben der Verkaufszahlen scheint einen zu großen Reiz auszuüben, als dass man sich vollständig auf die Bildqualität konzentrieren könnte. Verständlich, besonders in Zeiten wie diesen, in denen jeder Prozent Marktanteil hart umkämpft zu sein scheint. Im Jahr 2007 hat die P5000 mit 10 Megapixeln angefangen, das war bei weitem genug für die Arbeit, die man mit einer solchen Kamera erledigen möchte. Zwei Generationen später sind wir mit der Nikon P6000 bei 13,5 Megapixeln angekommen, was eindeutig übertrieben ist.

ISO-Einstellungen der Nikon P6000
Zuerst haben wir uns die ISO-Reihe von 64-6400 ISO einmal angesehen. Laut Spezifikationen gibt es ein umfassendes Angebot daran, obwohl die letzten beiden Werte nur in einer geringeren Auflösung (3 Megapixel) möglich sind. Messungen in unserem DIWA-Testlabor ermöglichen es, die tatsächliche Sensorempfindlichkeit zu ermitteln. In der Praxis sind Abweichungen von 20-25 % relativ normal. Ergebnisse, die im Wesentlichen mit den Spezifikationen übereinstimmen, sind eher die Ausnahme. Der Bildsensor der Nikon P6000 stellt sich über den gesamten ISO-Bereich als stark abweichend heraus, mit Ausreißern bis zu 41 %. In der Praxis läuft es darauf hinaus, dass 64 ISO tatsächlich 93 ISO sind und beispielsweise 800 ISO einer tatsächlichen Empfindlichkeit von 1040 ISO entspricht. Die Antwort auf die Gründe für diese starken Abweichungen könnte nur Nikon geben…

Nikon P6000 Signal-Rauschverhältnis
Der tatsächliche Nutzen hoher ISO-Werte steht und fällt mit der Qualität des Signal-Rauschverhältnisses. Schließlich hat man nicht vom Fotografieren mit hohem ISO, wenn das Rauschen dermaßen zunimmt, dass die Löschen-Taste schon schnell verwendet werden muss. Aus den technischen Messungen des Signal-Rauschverhältnisses ergibt sich, dass Nikon das Rauschen zwischen 400 und 800 ISO recht gut im Griff hat, aber dass bei höheren ISO-Werten starke Probleme mit Rauschen auftreten. Insbesondere die Werte ab 1600 ISO aufwärts sind für meinen Geschmack daher nicht wirklich brauchbar. Es fällt auf, dass die niedrigen ISO-Werte bis 400 ISO auch schon sichtbares Rauschen aufweisen, zwar nicht störend, aber dennoch vorhanden.

Farbwiedergabe & Farbsättigung
Die Farbwiedergabe verläuft bis einschließlich 800 ISO relativ gleichmäßig und weicht im Vergleich zum Gretag Macbeth Color Checker leicht ab. Ab 1600 ISO und jenseits davon ist die Farbwiedergabe etwas präziser. Die Nikon Coolpix P6000 verfügt über verschiedene Farbeinstellungen: Standard, Neutral und Lebhaft. Die Farbsättigung ist ordentlich und sogar bei Neutral ist sichtbare Sättigung vorhanden. Schade, dass Nikon nicht etwas weniger Sättigung genommen hat, da insbesondere erfahrene Fotografen diesen Aspekt gerne selbst festlegen.

Weißabgleich-Einstellungen & Dynamischer Bereich
Neutraler ist die Nikon P6000, wenn man den Weißabgleich einsetzt. Zumindest bis einschließlich 200 ISO stellen wir ein hervorragendes Ergebnis, ohne jegliche Farbschimmer, fest. Die übrigen ISO-Werte sind ohne Einschränkung als gut zu bezeichnen und dabei scheinen sie von der manuellen Einstellung besonders stark zu profitieren. Der automatische Weißabgleich funktioniert prima, hat allerdings etwas mehr Probleme bei übermäßig vorhandenem Kunstlicht in der Aufnahme. Der dynamische Bereich kann bis einschließlich 800 ISO gut mithalten. Die Details bleiben in den dunklen und hellen Partien kontrastreicher Aufnahmen recht gut erhalten. Hohe ISO-Einstellungen, ab 800 ISO, fallen jedoch schlechter aus und verlieren ziemlich viele Details. Im Allgemeinen ist es besser, mit niedrigem ISO zu arbeiten, obwohl der dynamische Bereich nicht wirklich überzeugt.

Coolpix
Nikon Coolpix P6000 Weitwinkel
Die Nikon Coolpix P6000 ist mit einem 4-fach optischen Zoomobjektiv ausgestattet, das bei 28 mm Weitwinkel losgeht. Ein toller Bereich. Wer mehr Weitwinkel braucht, kann mit Hilfe eines WC-E76 Konverters (und eines UR-E1 Adapterrings) auf einen Bereich von 21 mm kommen. Die Schärfe dieses Objektivs ist ausgesprochen gut. Über den gesamten Brennpunktbereich gemessen, sind die Leistungen des Objektivs, im Zentrum und an den Rändern, hervorragend. Der 28-mm-Weitwinkel hat allerdings Probleme mit Verzerrung, aber das lässt sich hinterher relativ leicht über die Software korrigieren. Die übrigen Brennpunkte weisen keine sichtbare Verzerrung auf und das bestätigen auch die Tests im DIWA-Labor. Ein tolles Ergebnis also.

Nikon Coolpix P6000 Vignettierung
Das Objektiv weist nahezu keine Spuren von Vignettierung auf. Nur bei voller Blende und im Weitwinkel besteht ein geringes Risiko auf Vignettierung, aber in der Praxis kann man das vernachlässigen. Das Nikkor-Objektiv hat leichte Probleme mit chromatischer Aberration. Die Weitwinkel-Aufnahmen weisen bei voller Blende schon sichtbare violette Ränder auf. Störend wird es, wenn man weiter abblendet. Weniger sichtbar, aber trotzdem vorhanden, ist die chromatische Aberration im Telebereich. Schade, dieser Schönheitsfehler, da das Objektiv im Allgemeinen erstaunlich gut abschneidet.

Integrierte GPS-Funktionalität
Einmalig ist die integrierte GPS-Funktionalität bei der Nikon Coolpix P6000. Obwohl zweifellos viele Verbraucher sich fragen werden, ob sie jemals GPS und Fotografie zusammen verwenden, gibt es eine stetig wachsende Zahl an Fotografen, die GPS in ihre digitale Arbeitsumgebung integrieren. GPS-Daten können deshalb eine praktische Ergänzung zu einem digitalen Archiv sein. In der Praxis funktioniert GPS ziemlich gut. Man kann es nicht direkt mit einem separaten GPS-Gerät, wie dem Garmin 60CSx, vergleichen, aber in der Praxis macht es das, wozu es da ist.

Verwendung der GPS-Einheit
Die Aktivierung der GPS-Einheit nimmt beim ersten Mal längere Zeit in Anspruch. Man sollte ein paar Minuten, manchmal sogar bis zu zehn, einkalkulieren. Letzteres kommt vor allem dann vor, wenn man die GPS-Einheit schon eine Weile nicht mehr aktiviert hatte (darüber sollte man als unregelmäßiger Benutzer nachdenken). Die Einheit verwendet sogenannte Referenztabellen, die regelmäßig unter anderem über unterschiedliche Satelliten aktualisiert werden müssen. Auf Nachfrage haben wir erfahren, dass eine solche Tabelle nicht älter als ungefähr 3 oder 4 Wochen sein sollte. Bei der Arbeit mit GPS werden die Tabellen aktualisiert und die nächste Aktivität verläuft dann schneller. Damit kommen wir zum Nachteil von GPS bei der Coolpix P6000: die Funktion saugt die Batterie in raschem Tempo leer.

Nikon P6000 - GPS in der Praxis
Die Verwendung in der Praxis ist einfach und recht präzise. Man sollte allerdings keine Metergenauigkeit erwarten, Abweichungen im niedrigen zweistelligen Meterbereich kommen auch vor. Letzteres ist besonders dann der Fall, wenn man aus einem Fahrzeug heraus eine Aufnahme in Kombination mit GPS macht. Ob man eine solche Funktion verwenden möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Zumindest ist diese Option interessant. Wer jedoch eine vollwertige und präzise GPS-Lösung sucht, sollte sich eine optionale GPS-Einheit suchen, die unabhängig von der Kamera verwendet werden kann.






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