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Fujifilm FinePix S2000hd | Digital Camera Review | Anpassungen
Nachdem wir ein Fujifilm FinePix S2000HD Testgeräts ins Haus bekommen hatten, wurde es zuerst in unserem DIWA-Labor getestet. Die bei den intensiven Tests gewonnenen technischen Daten wurden in lesbare Daten umgesetzt. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen gearbeitet wird. Ein Umstand, durch den Kameras, sowohl kompakte als auch Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus wurde die Fujifilm S2000HD Kamera ausführlich in der Praxis verwendet und in Bezug auf die Bedienung und das praktische Fotografieren hin untersucht. Eine solche Kombination aus Labor- und Praxistests führt zu einem sorgfältig ausgewogenen Endurteil.
Fujifilm FinePix S2000hd | Digital Camera Fujifilm FinePix S2000hd | Digital Camera
Farbwiedergabe & Weißabgleichmessungen
Die Messungen in Bezug auf die Farbechtheit, im Vergleich zum Gretag Macbeth Color Checker, zeigen, dass die Fujifilm FinePix S2000HD Kamera zweischneidig bei der Wiedergabe ist. Bei den niedrigen ISO-Werten weicht die Farbwiedergabe leicht ab, während die ISO-Werte bis hinauf zu1600 immer mehr übereinstimmende Ergebnisse im Vergleich zu denen von Gretag aufweisen. Ein seltsames Phänomen: 3200 und 6400 ISO weichen wiederum, genau wie die 100 ISO, etwas mehr ab. Hervorragende Ergebnisse sind mit der Weißabgleich-Einstellung der Kamera zu erreichen. Tatsächlich bringt der manuelle Weißabgleich über den gesamten ISO-Bereich sehr gute Leistungen, fast ohne Farbschimmer. Der automatische Weißabgleich macht, insbesondere bei übermäßig vorhandenem Kunstlicht, einige Fehler, schneidet aber bis einschließlich 3200 ISO noch gut bis ausgezeichnet ab.

ISO-Einstellungen bei der FinePix S2000HD
Die Fujifilm S2000HD weist eine einstellbare ISO-Reihe von 100-6400 ISO auf. Das kann man leicht überprüfen, indem man in den Spezifikationen nachschaut. Technische Messungen, wie wir sie im DIWA Labor vornehmen, zeigen jedoch, dass gelegentlich Abweichungen auftreten. Die tatsächliche Empfindlichkeit bei den unterschiedlichen ISO-Werten weicht bei der S2000HD durchschnittlich um 4 % ab, mit Ausreißern bis zu 13 % mehr oder weniger bei der gemessenen Empfindlichkeit. In der Praxis sind diese Unterschiede zu vernachlässigen, aber wenn man besonders präzise belichten möchte, kann man das einkalkulieren, indem man bestimmte ISO-Einstellungen leicht über- oder unterbelichtet.

Signal-Rauschverhältnis
Ein heikler Punkt ist und bleibt das Signal-Rauschverhältnis bei den unterschiedlichen ISO-Werten. Wenn man die Auflösung von Kompaktkameras auf 10 oder mehr Megapixel erhöht, bemerkt man quasi immer negative Folgen. So auch bei der Fujifilm FinePix S2000HD mit ihren 10 Megapixeln. Wir können nicht umhin, zu konstatieren, dass die Fujifilm dabei völlig daneben liegt. Schon bei 200 ISO ist sichtbares Rauschen festzustellen und obwohl sich das Ergebnis bei 400 und 800 ISO seltsamerweise etwas verbessert, bleibt das Resultat schwach. Wer das beste Signal-Rauschverhältnis und damit die rauschärmsten Aufnahmen erreichen möchte, sollte die 100 ISO Einstellung selektieren und keine andere, durch die sich die Fujifilm FinePix S2000HD sich auf ein Niveau begibt, das nicht dem vielseitiger Megazoom-Kameras entspricht.





Fujifilm remote control
Kontrast & Dynamischer Bereich
Ziemlich gut schneidet die FinePix S2000HD bei der Wiedergabe von Details in den hellen und dunklen Partien bei kontrastreichen Aufnahmen ab. Der dynamische Bereich kann als gut bezeichnet werden und ist über den gesamten ISO-Bereich recht konstant. Bedauerlich ist das schnell sichtbare Rauschen, wodurch gerade die Details in den überwiegend dunklen Partien beeinträchtigt werden. Dasselbe gilt mehr oder weniger für den gesamten Farbbereich, der bei 100 ISO mit rund 7 bits seine höchste Qualität erreicht, aber schon schnell bei nahezu allen ISO-Werten nur mäßige Ergebnisse vorweisen kann und tatsächlich doch etwas zu kurz greift.

Fujiflm FinePix S2000DH - Blendenmessungen
Der begrenzte Blendenbereich, lediglich die geöffnete oder die geschlossene Blende, macht Messungen mit Bezug auf die Unschärfe über den Blendebereich bei unterschiedlichen Brennpunkten etwas ungenauer. Die Ergebnisse zeigen zwar messbar, dass der Weitwinkel bis zum mittleren Brennpunkt eine gute bis ausgezeichnete Schärfe im Zentrum und zu dem Rändern des Objektivs hin aufweist. Das Fujinon-Objektiv hat jedoch viel Mühe, eine gute Randschärfe im Telebereich hinzubekommen und kann das im Grunde nur mit einer leichten Unschärfe im Zentrum und zu den Rändern hin erreichen.

Weitwinkelverzerrung & Vignettierung
Wie nicht anders zu erwarten, weist der Weitwinkel sichtbare Verzerrung auf, aber insgesamt gesehen ist sie durchaus akzeptabel. Die übrigen Brennpunkte weisen ein ordentliches bzw. hervorragendes Ergebnis auf, da sie kaum sichtbare Verzerrung einbringen. Dasselbe gilt für die Messungen in Bezug auf die Vignettierung. Auch hier zeigt der Weitwinkel, nicht ganz unerwartet, dass Vignettierung vorkommen kann, wenngleich in viel geringerem Ausmaß. Die anderen Brennpunkte sind völlig vor jeglicher Vignettierung gefeit.

Fujiflm S2000DH - Chromatische Aberration
Dem Effekt der chromatischen Aberration, den violetten Rändern um die Motive, begegnet man immer wieder. Objektive können in dieser Hinsicht korrigiert werden, was sich natürlich aus im Preis widerspiegelt. Günstiger erscheint eine Korrektur über die Software in der Kamera, wie man es beispielsweise bei DSLR-Kameras von Nikon sieht. Es gibt also Möglichkeiten zu verhindern, dass Fotos in Situationen, in denen chromatische Aberration auftreten kann, den „violetten Rändern” zum Opfer fallen. Leider scheint Fujifilm keine dieser Lösungen gesucht zu haben. Das Fujinon-Zoomobjektiv stellt sich als überaus anfällig für die Effekte der chromatischen Aberration heraus. Das bedeutet ein paar zusätzliche Stunden Nachbearbeitung unter Photoshop, worüber sich Fotografen nicht unbedingt freuen dürften…

Fujifilm camera review
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