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Nikon D700 | Digital Camera Review | Bedienung
Im Großen und Ganzen betrachtet, hat Nikon seit der Einführung der F5 und der F100 keine einschneidenden Änderungen bei der Bedienung vorgenommen. Natürlich wurden in Bezug auf die digitalen Bestandteile einige Dinge geändert, aber die rein fotografischen Bestandteile sind immer noch dieselben. Und dafür spricht im Fall der Nikon so einiges. Es ist unglaublich angenehm für diejenigen, die immer schon mit einer Nikon gearbeitet haben und sich mit dem Gerät zusammen weiterentwickeln. Die Fotografen brauchen nicht immer wieder neu herauszufinden, wie etwas funktioniert, sondern können direkt loslegen. Besonders die überlegene Logik der Bedienung bei Nikon ist in all den Jahren unverändert geblieben. Ich halte es immer noch für die intuitivste Bedienung, die ich bei modernen Kameras kenne. Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass einige Leute sich nur deswegen für Nikon entscheiden.
Nikon D700 | Digital Camera Nikon D700 | Digital Camera
Nikon D700 bietet eine ausgezeichnete Handlage
Die Handlage der Nikon D700 ist ausgezeichnet. Man kann sich gegebenenfalls einen zusätzlichen Griff zulegen, von dem man besonders bei Aufnahmen, die im Stehen gemacht werden, profitiert. Aber ohne funktioniert auch alles gut und die Kamera bleibt dann etwas kompakter. Der Vorteil des Griffs besteht darin, dass man dort einen Akku der D3 einsetzen kann. Ideal, wenn man die Nikon D700 neben einer D3(x) verwendet. Dass die D700 nicht die Leichteste ist, betrachte ich kaum als Problem. Es besteht ein schönes Gleichgewicht mit dem Objektiv und das fördert die Stabilität. Die Tasten wurden allesamt gut positioniert und die meisten lassen sich auch mit Handschuhen gut bedienen.

Fotos mit Hilfe der Live View-Funktion machen
Der Sucher ist schön und bietet viele Informationen. Leider bekommt man kein 100%iges Sucherbild geboten. In Bezug auf die Informationen fehlt es jedoch an nichts. Alles, was man beim Fotografieren wissen muss, sieht man im Sucher. Auch das ausgewählte Lichtmessungs-system und den ISO-Wert. Wenn man DX-Objektive benutzt, wird der Ausschnitt mit Hilfe von Linien im Sucher angezeigt. Sollte man unbedingt alles sehen wollen, was auf das Foto kommt, bzw. wenn der Sucher gerade unpraktisch ist (beispielsweise von einem hoch gelegenen Standpunkt aus), dann steht eine auch noch Live View zur Verfügung. In Kombination mit dem schönen LCD-Display, funktioniert das prima. Es ist ein bisschen merkwürdig, dass man zuerst den Auslöseknopf halb durchdrücken muss, bevor der Live View wirklich aktiv wird. Auch wenn schon eine Aufnahme gemacht wurde, muss man erneut die Auslösetaste halb durchdrücken, was sehr umständlich ist. Es gibt zwei Möglichkeiten automatisch zu fokussieren. Die erste Möglichkeit besteht in der Fokussierung auf den Bildsensor. Das funktioniert nicht so schnell, hat aber den Vorteil, dass das Bild jederzeit sichtbar bleibt. Wenn man den schnellen AF-Sensor verwenden möchte, muss zuerst der Spiegel heruntergeklappt werden, dabei wird das Bild kurzzeitig schwarz. Es ist überaus praktisch, dass man die Fokussierung kontrollieren kann, indem man im Live View einzoomt. Natürlich ist das auch ideal bei manueller Fokussierung.

Nikon D700 mit 51 Punkte AF-System ausgestattet
Beim Fotografieren mit dem Sucher steht einem immer das schnelle Multi-CAM 3500FX 51 Punkte AF-System zur Verfügung. Es ist und bleibt ein Genuss damit zu arbeiten. Die 51 Punkte wurden schön über das Bild verteilt. Man kann die Punkte schnell mit Hilfe der Mehrwegtaste, hinten auf der Kamera, selektieren, sie gruppieren oder alles der Kamera überlassen.

DSLR review
Persönlich habe ich immer den dynamischen Autofokusbereich eingeschaltet. Ich wähle einen Punkt aus und wenn sich das Motiv bewegt, folgt der AF ihm selbsttätig. Man kann bei eingeschaltetem 3D-Tracking sehr schön sehen, wie sich die Fokuspunkte verändern. So weiß man genau, ob alles gut klappt. Das Fokussystem der Nikon D700 funktioniert wirklich fantastisch. Sehr geschickt von Nikon, bei der Berechnung der Messung auch Farbe zu verwenden. Ein so schnelles, akkurates und reibungslos verlaufendes System hat momentan nur Nikon zu bieten.

Bis zu 8 Bilder pro Sekunde mit der Nikon D700 machen
Man kann ziemlich flott mit der Nikon D700 arbeiten. Meiner Ansicht nach ist der Puffer, für 23 RAW- bzw. 100 JPEG-Bilder, völlig ausreichend. Auch die Aufnahmegeschwindigkeit von 5 Bildern pro Sekunde lässt kaum Wünsche offen. Möchte man trotzdem schneller fotografieren, kann man den optionalen Griff anbringen. Damit kann man 8 Bilder pro Sekunde schaffen. Ist selbst das noch nicht genug, dann sollte man sich doch besser die Nikon D3 zulegen. Aber ich frage mich, wer mit der gebotenen Geschwindigkeit nicht auskommen sollte. Alle wichtigen Einstellungen kann man, mit oder ohne programmierbare Taste, über die Kamera bedienen. Trotzdem wird man gelegentlich in das Menü einsteigen müssen. Das Menü der D700 ist logisch aufgebaut, umfasst allerdings sehr viele Optionen. Die Gebrauchsanweisung zu lesen ist kein unnötiger Luxus, auch wenn diverse Optionen eine Hilfe-Funktion bieten. Man wird immer wieder sehen, dass eine bestimmte Kamerafunktion gerade keine Hilfe bietet. Praktisch ist, dass man häufig verwendete Menüoptionen unter einer eigenen Karteikarte im Menü speichern kann. Das erspart einem viel Sucherei.

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