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Panasonic Lumix DMC G1 | Digital Camera Review | Anpassungen
Nach Eingang des Panasonic LUMIX DMC-G1 Testgeräts, wurde es zuerst in unserem DIWA-Labor getestet. Die bei intensiven Tests gewonnenen technischen Daten wurden in lesbare Daten umgewandelt und übertragen. Das Labor ist ein Ort, an dem unter standardisierten Bedingungen getestet wird. Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Kameras, kompakte wie Systemkameras, problemlos miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus haben wir die Panasonic LUMIX G1 Kamera ausgiebig benutzt und auf ihre Bedienung und das Fotografieren in der Praxis hin untersucht. Eine solche Kombination aus Labor- und Praxistest führt zu einer sorgsam ausbalancieren Endeinschätzung.
Panasonic Lumix DMC G1 | Digital Camera Panasonic Lumix DMC G1 | Digital Camera
Messungen von Weißabgleich & Farbwiedergabe
Die Farbwiedergabe, die mit der Kamera bei den technischen DIWA-Labortests erreicht wird, ist präzise und ziemlich akkurat. Gemessen wird der Unterschied zwischen der Wiedergabe des Gretag Macbeth Color Checkers zur Kamera selbst über den ISO-Bereich von 100-3200 ISO. Die Kurve verläuft recht konstant, dabei fällt auf, dass bei 800 ISO die präziseste Farbwiedergabe erreicht wird. Präzise ist auch die Weißabgleichsmessung, bei der die Panasonic G1 Kamera einen sehr akkuraten manuellen Weißabgleich vorweisen kann. Übermäßiges Umgebungslicht bei automatischem Weißabgleich beeinflusst die Leistungen, wenn man den Weißabgleich jedoch manuell vornimmt, wird das optimale Ergebnis erzielt.

Panasonic Lumix digital camera review

ISO-Einstellungen der Panasonic G1
Die Spezifikationen der Panasonic LUMIX DMC-G1 zeigen, dass die ISO-Einstellungen einen Bereich von 100-3200 ISO aufweisen. Im DIWA-Labor werden unter anderem auch Messungen vorgenommen, bei denen die effektive Empfindlichkeit des Bildsensors überprüft und angezeigt wird. Bei diesen Tests kommen oft andere Werte heraus, als die in den offiziellen Spezifikationen angegebenen. Unterschiede, die sich nicht immer erklären lassen, die aber häufig verursacht dadurch werden, dass die Hersteller die Kontrolle über das Signal-Rauschverhältnis behalten möchten. Die Messungen weisen im Fall der LUMIX G1 eine durchschnittliche Abweichung von 36,5 % auf. Mit anderen Worten: der wirkliche ISO-Wert liegt durchschnittlich 36,5 % höher als der angegebene. Durchschnittlich ist eine Abweichung von 20-25 % normal.

Testergebnis bei ISO-Werten
Mit einem Einstellbereich bis 3200 ISO liefert die Panasonic LUMIX G1 genügend Spielraum, um bei schwierigen Lichtverhältnissen Aufnahmen machen zu können. In der Praxis hat man jedoch regelmäßig gesehen, dass insbesondere die hohen ISO-Werte die Bildqualität, die uns vorschwebte, nicht erreichten. Ein körniges Ergebnis ist nun nicht gerade das, was Fotografen von Augen haben. Auf der anderen Seite kann man auch daraus schließen, dass dank der Anwendung eines hohen ISO-Werts die Aufnahme überhaupt gemacht werden konnte. Andernfalls hätte man keine Aufnahme hinbekommen. Worauf man die Priorität liegt, bleibt jedem selbst überlassen. Die Tests aus dem Labor zeigen, dass die Panasonic G1 bis einschließlich 800 ISO gute Ergebnisse erzielt, nur der blaue Farbkanal macht schon bei 800 ISO kleine Fehler. Höhere ISO-Werte bis einschließlich 3200 werden so zu einer schwierigen Angelegenheit und sollten, meiner Ansicht nach, als reine Notmaßname gesehen werden. Ein weiterer Vorteil ist die effektive MEGA O.I.S Bildstabilisierung im Objektiv, wodurch man in der Praxis quasi nicht mehr auf die Verwendung hoher ISO-Werte angewiesen ist.




Panasonic Lumix G1 review
Dynamischer Bereich schneidet hervorragend ab
Wo die Panasonic LUMIX G1 hervorragend abschneidet, ist beim dynamischen Bereich. Bis einschließlich 800 ISO kann sie ein hervorragendes Ergebnis vorweisen, danach sinkt die Kurve für die höheren ISO-Einstellungen, die immer noch ein gut sind. Eine wichtige Tatsache, da die Fähigkeit zur Wiedergabe von Details in dunklen und hellen Partien einen wichtigen Beitrag zur Bildqualität liefert. Die Messungen aus dem DIWA-Labor zeigen deutlich, dass die Panasonic G1 sich auf gleicher Höhe mit standardmäßigen DSLR-Kameras befindet. Das Potenzial ist also vorhanden, damit rückt der Traum von einer superkompakten Kamera mit austauschbarem Objektiv wirklich näher heran.

Ausgezeichnetes Panasonic Lumix G Vario Objektiv
Wer mit den Kameras von Panasonic vertraut ist, weiß, dass der Name LEICA häufig verwendet wird, um Objektive anzupreisen. Es fällt daher auf, dass das Kit-Objektiv der Panasonic LUMIX G1 ohne die LEICA-Aufschrift auskommt. Der wahre Grund wurde nicht bekanntgegeben, aber ich vermute, dass mit der Einführung eines neuen Standards (Micro FourThirds-System) zugleich auch der richtige Zeitpunkt gekommen ist, die Objektive unter dem Namen LUMIX zu führen. Dass auch ihnen ein Qualitätssiegel zuerkannt werden kann, zeigt sich anhand der Daten, die aus dem DIWA-Labor kommen. Das LUMIX G VARIO f/3.5-5.6 14-45 mm ASPH Objektiv schneidet quasi auf der ganzen Linie hervorragend ab.

Panasonic G1 lens

Panasonic Lumix G Vario 14-45 mm Objektiv
Wenn man sich die Messungen der Schärfe anschaut, sieht man ein uneingeschränkt hervorragendes Ergebnis. Ab den Blenden f/3.5 bis einschließlich f/16 ist die Schärfe im Zentrum und zu den Rändern hin sehr gut. Ein Ergebnis, das man bei Kit-Objektiven sicher nicht oft antrifft. Das ändert sich auch nicht, wenn man sich die Verzerrung ansieht. Es läuft darauf hinaus, dass es im Grunde unmöglich ist, Verzerrung mit bloßem Auge wahrzunehmen. Selbst die technischen Labortests belegen kaum messbare Verzerrung. Das Objektiv weist über den gesamten Blendenbereich ein unwahrscheinlich konstantes Ergebnis in Sachen Verzerrung auf. Hervorragend!

Chromatische Aberration & Vignettierung
Ein Bestandteil, bei dem so manches Objektiv bzw. so manche DSLR-Kombination immer noch durchfallen, ist die chromatische Aberration. Nur die Ränder des Objektivs im Telebereich und bei Blende f/4.0-f8.0 weisen leichte Spuren chromatischer Aberration auf, ansonsten sind die Ergebnisse ziemlich sauber bzw. Beeinträchtigungen kaum sichtbar. Stark schneidet das Objektiv auch auf dem Gebiet der Vignettierung ab. Nur bei größter Blende im Weitwinkelbereich ist sichtbare Verzerrung wahrnehmbar, aber das kommt ohnehin häufig vor. Die übrigen Blendenwerte weisen über den gesamten Fokusbereich wiederum ein hervorragendes Ergebnis auf.

Panasonic G1 test
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