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Nikon D90 | Digital Camera Review | Anpassungen
Abgesehen von der Beurteilung der Praxisaufnahmen, wird die Nikon D90 intensiv in unserem DIWA-Labor getestet. Das DIWA-Labor untersucht unter anderem die Bildqualität der Nikon D90. Dieses moderne Testlabor ist mit DxO Analyzer (Version 3) ausgestattet, der höchstentwickelten Software der Welt zum Testen der Bildqualität bei Kameras. Der Test der Bildqualität ist eine komplexe und zeitraubende Angelegenheit. Artefakte im optischen Konzept, Unvollkommenheiten des Bildsensors und Mängel bei den für die Bildverarbeitung zuständigen Algorithmen sind wichtige Faktoren, die eine Rolle bei der Erstellung qualitativ hochwertige Fotos spielen. Es ist beim aktuellen Stand der Technik und angesichts der häufig nur kleinen Unterschiede bei den Ergebnissen ein nahezu unmögliches Unterfangen, die Aufnahmen mit dem bloßen Auge zu beurteilen.
Nikon D90 | Digital Camera Nikon D90 | Digital Camera
Nikon D90 bietet eine ausgezeichnete Farbwiedergabe
Die Farbwiedergabe der Nikon D90 ist ziemlich konstant und weicht über die gesamte Lichtempfindlichkeit laut Gretag Macbeth Color Checker nur leicht ab. Die Farbwiedergabe sieht erfreulich aus und wirkt natürlich. Vielleicht weil bestimmte Farben, wie Blau, Rot und Grün, etwas übersättigt angezeigt werden. Es scheint jedenfalls eine positive Auswirkung auf die gesamte Wiedergabe zu haben. Der automatische Weißabgleich hat leichte Probleme bei übermäßigem Kunstlicht. Ein Merkmal, dem man regelmäßig begegnet und das im Allgemeinen sehr effektiv durch die Anwendung manueller Einstellungen behoben werden kann. Wer manuelle Einstellungen vornimmt, wird mit der Nikon D90 eine akkurate Wiedergabe erzielen. Über die gesamte Lichtempfindlichkeit gibt es für das Auge nahezu identische Ergebnisse. Die Labortests weisen nur eine minimale Unregelmäßigkeit bei 3200 ISO auf.

Empfindlichkeit des Bildsensors
Im DIWA-Labor wird auch die tatsächliche Empfindlichkeit des Bildsensors gemessen, so dass wir in der Lage sind, die angegebenen und die tatsächlichen ISO-Werte miteinander zu vergleichen. Die Spielräume bei den Unterschieden liegen im Allgemeinen innerhalb eines Bereichs von 25 % Abweichung. Im Fall der Nikon D90 sieht man bei 100 ISO einen tatsächlichen Wert von 150 ISO (+33%), anschließend haben wir bei 200 (-25 %) und 400 ISO (-26 %) beziehungsweise 160 und 317 ISO gemessen. 800 und 1600 ISO entsprechen ziemlich genau den angegebenen Werten, aber danach weichen 3200 ISO (-27 %) und 6400 ISO (-11 %) signifikant ab. Solche Abweichungen kommen relativ häufig vor und werden oft dazu verwendet, die Kontrolle über das Signal-Rauschverhältnis sicherzustellen.

Signal-Rauschverhältnis
Das Signal-Rauschverhältnis bis einschließlich 400 ISO ist brauchbar bis hervorragend, ab 800 ISO sieht man, dass die interne Rauschunterdrückung eingesetzt werden muss. Die Folge ist, dass die feinen Details verschwinden und dass ab 1600 ISO zwar hinreichend viele Details übrig bleiben, aber danach geht es steil bergab. Wenn man das Signal-Rauschverhältnis beispielsweise mit dem der Nikon D300 vergleicht, zeigen die technischen Tests, dass 3200 ISO bei der D300 ungefähr auf dem Niveau der ISO 1000 bei der Nikon D90 liegt.

Nikon D90 lens
Ein deutlicher Unterschied, daher muss man feststellen, dass die D300 beim ISO eine Liga über der D90 spielt. Wer in RAW fotografiert, wird durch manuelles Festlegen der Rauschunterdrückung mehr erreichen können.

Dynamischer Bereich der Nikon SLR-Kamera
Der dynamische Bereich ist hervorragend, die Nikon D90 holt sogar im Vergleich zur D300 mehr dabei heraus. Mit einer ziemlich konstanten Kurve legt die D90 bis einschließlich 6400 ISO ein gutes bis hervorragendes Ergebnis vor. Die Nikon D90 weist tolle Werte auf, was sich in der Praxis durch den Erhalt von Details in den hellen und dunklen Partien einer Aufnahme manifestiert.

Nikon D90 kombiniert mit dem 18-105 mm Zoomobjektiv
Die Nikon D90 wurde im DIWA-Labor zusammen mit dem AF-S DX Nikkor 18-105mm f/3.5-5.6G ED VR Zoomobjektiv getestet. Ein schönes Objektiv mit einem mittlerweile populären Allround-Bereich. Ein vorzüglicher Bereich für Verbraucher, um alltägliche Augenblicke festzuhalten oder ein Porträt damit aufzunehmen. Wenn man die Schärfe misst, sowohl im Zentrum als auch zu den Rändern hin, sieht man ein hervorragendes Ergebnis. Bis einschließlich f/16 liefert das Objektiv ein tadelloses Ergebnis, wobei es eine konstante Schärfe bei beiden Messungen aufweist. Im Bereich von f/4 bis f/8 schneidet das AF-S DX Nikkor 18-105mm f/3.5-5.6G ED VR Zoomobjektiv am besten ab.

Nikon AF-S DX Nikkor 18-105 mm Zoomobjektiv
Verzerrung war zu erwarten, besonders bei 18 mm (durchschnittlich +1,21 %). Trotzdem erzielen die anderen Brennpunkte ein ziemlich gutes bis hervorragendes Ergebnis, vor allem im Telebereich, in dem kaum sichtbare Verzerrung vorhanden ist. Der äußerste Weitwinkelbereich kann, von den Perfektionisten unter uns, hinterher über die Software leicht verbessert werden. Gute Arbeit leistet die Nikon, wenn sie effektiv die chromatische Aberration korrigiert. Das gelingt Nikon ganz hervorragend, außer im Telebereich. Hier ergeben die Messungen im DIWA-Labor sichtbare chromatische Aberration im Blendenbereich von f/8 bis f/16. Das Objektiv schneidet gut bis vortrefflich bei der Messung der Vignettierung ab. Außer beim 18-mm-Weitwinkel und bei der größten Blende, ist quasi keine sichtbare Vignettierung vorhanden.

Nikon D90
Nikon D90 Nikon D90
   
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