Digitalkamera Apple Canon Casio Fujifilm HTC LG Nikon Nokia Olympus Panasonic Pentax Ricoh Rollei Samsung Sony  
Lets Go Digital
 
     
Powered by True
Counted by OneStat.com
Print Digital Camera Review Print Digital Camera Review Digital Camera Specifications


Nikon D90 | Digital Camera Review | Bedienung
Eine Kamera wie die Nikon D90 bietet viel, tatsächlich sogar sehr viele Möglichkeiten für Amateure. Es ist deshalb schon eine große Kunst, das Vorhandene einigermaßen benutzerfreundlich wirken zu lassen. Es soll natürlich nicht abschrecken. In der Praxis zeigt sich schnell, dass das nicht ganz zutreffend ist. Nicht umsonst findet man den bekannten, grünen Automodus auf dem Einstellrad vor. Wer diesen Modus beim Fotografieren auswählt, dürfte sich wenig bzw. keine Sorgen über irgendwelche Kameraeinstellungen machen müssen.
Nikon D90 | Digital Camera Nikon D90 | Digital Camera
Fotografische Einstellmöglichkeiten
Aber die Nikon D90 kauft man natürlich nicht nur wegen ihres tollen Aussehens. Abgesehen von einer hervorragenden Bildqualität, erwartet der durchschnittliche Benutzer oft auch noch zeitgemäße, kreative Fotooptionen. Vorprogrammierte Szenen können direkt über das große Einstellrad aufgerufen werden. Jede Szene legt die Priorität jeweils auf ein bestimmtes Merkmal der Aufnahme. Wer einen Schritt weiter gehen möchte, kann (S) Verschlusszeitvorauswahl oder (A) Blendenvorauswahl ausprobieren, eine halbautomatische Handlung, mit der auf relativ einfache Weise Einfluss, unter anderem auf Bewegung und Schärfentiefe, ausgeübt werden kann.

Aufgenommene Fotos über das Display beurteilen
Das große 3-Zoll-Display ist ideal zur Beurteilung der Aufnahmen. Natürlich spielt die erhöhte Auflösung auf VGA-Qualität eine entscheidende Rolle. Das Einzoomen auf die zu erstellende Aufnahme funktioniert tadellos und damit steigen die Chancen auf eine gelungene (scharfe) Aufnahme. Der Status des kleinen Displays wird gleichzeitig in klaren Zahlen und Buchstaben auf dem großen Display angezeigt. Über dieses Display kann man Einstellungen, wie ISO, Weißabgleich, Bildqualität etc., direkt einstellen, ohne dafür in das Menü einsteigen zu müssen. Das kann man übrigens auch über Displays abhandeln. Ein Vorteil bei der Verwendung des kleinen Displays besteht darin, dass es weniger Energie verbraucht. Praktisch ist die Zusatzleiste mit den Schnellfunktionen, die unten in das große Display aufgenommen wurde. Über die INF-Taste (2x betätigen) und den Navigator selektiert man ziemlich direkt eine der Funktionen, wie D-Lighting, Bildeffekte oder Rauschunterdrückung bei hohem ISO, usw. Außerdem ist es möglich, der sogenannten FUNC-Taste auf der Vorderseite der Kamera eine Funktion zuzuweisen. Praktisch!

Live View-Funktion bei der Nikon D90
Live View vervollständigt die Verwendungsmöglichkeiten des großen Displays und bietet Optionen, die früher undenkbar waren. Die Live View-Funktion kann schnell, mit einem einzigen Tastendruck, aktiviert werden, das stellt beispielsweise im Vergleich zur D300 und zur D3 eine Verbesserung dar. Das Bemerkenswerteste ist natürlich die Möglichkeit, bewegte Bilder festzuhalten.

D90 Flash
Wer vor Begeisterung sofort seinen Camcorder an den Nagel hängen möchte, sollte sich das noch einmal gut überlegen. Der Augenblick, in dem eine DSLR-Kamera einen Camcorder ersetzen kann, oder andersherum, ist noch nicht gekommen. Nach den Praxistests kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass die Funktion zu tollen Aufnahmen verhelfen kann, aber nicht so weit entwickelt ist, dass Videoaufnahmen mit der Nikon D90 auch für durchschnittliche Amateure geeignet wären.

Filmfunktion der Nikon D90
Es erfordert einiges an Vorbereitung und Kenntnissen, eine Szene aufzunehmen, die qualitativ mit der einer mit dem Camcorder festgehaltenen Szene vergleichbar ist. Zuerst wäre da natürlich der Umstand zu nennen, dass die automatische Fokussierung bei der Aufnahme nicht funktioniert. Für bewegliche Motive, wie beispielsweise Kinder, ist das verheerend. Man kann zwar manuell fokussieren, aber das stellt sich in der Praxis als großes Kunststück heraus. Darüber hinaus ist die Kamera in Sachen Ergonomie nicht dafür konzipiert. Das Motiv lässt sich beim Filmen plötzlich überhaupt nicht mehr gut einfangen. Filmen mit einer DSLR-Kamera ist ein nettes Gimmick, aber das Entwicklungsstadium ist noch nicht reif für den Massenmarkt.

Nikon D90 ausgestattet mit Retuschiermodus
Wer seine Aufnahmen nachbearbeiten möchte und dafür ein Fotobearbeitungspaket verwenden möchte, sollte einmal den Retuschiermodus der Nikon D90 ausprobieren. Natürlich ist diese Funktion etwas eingeschränkter als ein vollständiges Paket, aber in der Praxis ist dieser Retuschiermodus überraschend effektiv. Dieser Modus wurde erstmals bei der D40 eingeführt, Nikons erstem, richtigem DSLR-Einsteigermodell. Die Bearbeitungen werden in diesem Modus erst hinterher durchgeführt, mit dem Effekt, dass die Originale immer auf der Karte erhalten bleiben. Einzelne Bearbeitungen lassen sich einfach toll verwenden, es sind eher „Spaßeffekte”, andere wiederum sind praktisch, wie die Umwandlung von RAW in JPEG, die überraschend viele Möglichkeiten beim Umwandeln bietet. Aber auch D-Lighting und das Ausrichten bzw. Zurechtrücken des Horizonts sind interessant. Sogar Verzerrungen, wie sie bei Weitwinkel- und Teleaufnahmen gelegentlich vorkommen, können korrigiert werden.


Nikon D90 camera
Nikon D90 Nikon D90
   
CanonCasioFujifilmNikonOlympusHTCSamsungSonyPanasonicNokia
  Android Apps Camcordern Digitalkameras Handys Smartphones Software Tablets Zubehor   CES CeBIT Gadgets IFA Photokina PMA