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Nikon Coolpix P80 | Digital Camera Review | Anpassungen
Für ein Topmodell der Kompaktkameraserie lässt sich überraschend wenig einstellen. Der Nikon Coolpix P80 fehlt beispielsweise eine Einstellung für RAW. Das ist unbedingt ein Mangel, besonders für (DSLR-)Fotografen, die sich die Coolpix P80 vielleicht als Zweitkamera zulegen möchten. Die Empfindlichkeit erstreckt sich zwar bis ISO 6400, allerdings hat das wiederum Konsequenzen für das Aufnahmeformat. ISO 2000 und höher ist nur bei niedrigeren Auflösungen verfügbar.
Nikon Coolpix P80 | Digital Camera Nikon Coolpix P80 | Digital Camera
Bildstabilisierung mittels beweglichem Sensor
Die Nikon Coolpix P80 ist mit einer physischen Bildstabilisierung in Form eines beweglichen Sensors ausgestattet. Man sollte sich nicht vom Begriff VR irritieren lassen, denn er ist nicht ausschließlich für die Stabilisierung im Objektiv da. Stabilisierung durch einen beweglichen Sensor oder bewegliche Objektivteile garantieren noch keine Effektivität. Man kann den extremen Fokus im Grunde nicht ohne Bildstabilisierung einsetzen. Die Anfangsblende wird kleiner und bei langen Fokuspunkten findet man jede kleine Bewegung im Foto vor. Es ist schade, dass die Bildstabilisierung der Nikon Coolpix P80 nicht wirklich einwandfrei funktioniert. Es gibt bei einer Vielzahl Fotos trotzdem noch Bewegungsunschärfe, wenngleich sie tagsüber bei viel Sonnenlicht aufgenommen wurden. Eine Möglichkeit besteht darin, die Empfindlichkeit zu erhöhen, aber das möchte man sicher nicht ständig machen. Von den Innenaufnahmen einmal ganz zu schweigen. Es sieht so aus, als sei die Effektivität des Bildstabilisierungssystems nicht so groß, wie man erwarten durfte.

Nikon P80 lens

ISO-Werte der Nikon Coolpix P80
Man muss außerdem vorsichtig mit der Empfindlichkeit sein. Bis ISO 200 ist alles bestens, aber danach ist es schnell vorbei. Das Rauschen nimmt zu, gleichzeitig nimmt die Detaillierung ab. Das sieht man vor allem, wenn man die Aufnahmen nebeneinander hält. Die Rauschunterdrückung, die die Nikon P80 intern verwendet, ist aggressiv. ISO 800 und höher kann man vergessen, es sieht einfach nicht mehr gut aus. Die Empfindlichkeit erstreckt sich sogar bis ISO 6400. Allerdings mit einer niedrigeren Auflösung, so dass der Rauschanteil etwas verringert wird. Sowohl die Praxisaufnahmen als auch die technischen Tests der DIWA-Labors sprechen für sich: die Nikon Coolpix P80 legt bei 400 ISO und höher Mängel an den Tag und bleibt deutlich hinter der Konkurrenz zurück.

Belichtungseinstellungen der Nikon P80
Auch beim dynamischen Bereich gibt es Probleme. Bis zu einer Empfindlichkeit von 200 ISO ist er gut, aber bei zunehmender Empfindlichkeit kann er die Qualität nicht halten. Man muss in der Praxis genau auf die Belichtung achten. Übrigens kann man lieber etwas unter- als überbelichten, zumal die Nikon P80 ohnehin zur Überbelichtung neigt, was eigentlich merkwürdig ist, wenn man bedenkt, dass die Empfindlichkeit des Sensors weit unter den angegebenen Werten liegt. Mehr als 30 % Abweichung sind schon ziemlich viel.
Fotografieren bei Kunstlicht
Für die meisten Belichtungsarten ist der Weißabgleich prima. Es ist erfreulich, dass es bei den unterschiedlichen Empfindlichkeiten wenig Abweichungen gibt. Es gibt zwar eine kleine Abweichung, aber dabei bleibt alles im grünen Bereich. Anders sieht das bei Kunstlicht aus. Das ist und bleibt für alle Kompaktkameras ein neuralgischer Punkt. Die Farbwiedergabe der Nikon Coolpix P80 ist ausgezeichnet und realistisch.

Nikon Coolpix P80 Objektiv
Das Objektiv schneidet recht gut ab. Im extremen Weitwinkel ist Verzerrung relativ gut sichtbar. Bei anderem Fokus muss man sehr genau hinsehen, denn Verzerrung spielt kaum eine Rolle. Das heißt, dass man sie in der Praxis nicht bemerkt. Die Schärfe ist fast über den gesamten Bereich und auf dem ganzen Foto sehr gut. Wenn man vollständig einzoomt, werden die Ecken allerdings unscharf. Das fällt auf, da ein Teleobjektiv meist einfacher korrigiert werden kann als ein Weitwinkel. Auch die chromatische Aberration, die violetten Farbränder, sind im extremen Telemodus am stärksten ausgeprägt. Bei anderem Fokus fehlen sie leider auch nicht, aber bei 486 mm sind sie absolut unvermeidbar. Eine große Enttäuschung. Wir hätten dieses Ausmaß an chromatischer Aberration nicht von Nikon erwartet. Dazu kommt, dass das Objektiv starke Vignettierung aufweist. Wenn man auf- bzw. abblendet, kann man diese Effekte wirkungsvoll verringern. Das ist auch bei der Nikon Coolpix P80 der Fall. Allerdings hat man nur drei Blenden zur Auswahl hat, das ist sehr wenig. Die Kamera mit Blendenvorauswahl zu verwenden, ergibt also auch nicht besonders viel Sinn. Bei der kleinsten Blende nimmt die Schärfe durch Diffraktion, d.h. Beugung der Lichtstrahlen an der Blende, erheblich ab.

Nikon P80

Nikon Coolpix P80 Megazoomkamera
Leider muss ich sagen, dass die Nikon Coolpix P80 in Bezug auf die Bildqualität in keinem Punkt wirklich herausragend ist. Alles bleibt im Mittelmaß hängen und dann sogar eher noch im unteren Mittelmaß. Die Spezifikationen der Nikon P80 wecken hohe Erwartungen, aber die harte Wirklichkeit ist die, dass die Coolpix P80 bei einigen Komponenten Schwächen hat. Vielleicht wird das Megazoomkonzept der P-Serie bei einer der nächsten Generationen ein höheres Niveau erreichen.
Nikon Coolpix P80 Nikon Coolpix P80
   
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