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Olympus E420 | Digital Camera Review | Anpassungen
Als ich vom ersten praktischen Test mit der E-420 zurückgekommen bin und die Aufnahmen mit denen der E-3 verglichen habe, war ich angenehm überrascht. Auch nach der zweiten Session hat sich gezeigt, wie übrigens auch die umfassenden Tests in den DIWA-Labors belegen, dass die Aufnahmen sehr nahe an die der Olympus E-3 herankommen. In solchen Momenten habe ich mich manchmal gefragt, mit was für einer Kamera ich da eigentlich arbeite...
Olympus E420 | Digital Camera Olympus E420 | Digital Camera
Bildqualität E-420 im Vergleich zur E-3
Denn es ist zunächst nicht unbedingt einleuchtend, wenn man feststellt, dass die kleinste und leichteste digitale SLR-Kamera aus dem Sortiment von Olympus sich an die E-3 anlehnt, wohlgemerkt das Topmodell des Sortiments von Olympus. Wenn man sich die Funktionalität der E-420 im Vergleich zur E-3 ansieht, findet man allerdings auch viele Unterschiede. Natürlich merkt man das ebenfalls dem Innenleben des Gehäuses an, aber trotzdem... Mit einer wasserdichten Hülle wäre die Olympus E-420 eine sehr attraktive digitale SLR-Kamera, auch für richtige Profis.

Olympus E-420 unterstützt drahtlose Blitzkontrolle
Andere, bemerkenswerte Möglichkeiten bieten die Blitzfunktionen. Ein integrierter Blitz ist natürlich vorhanden, aber dass die Kamera darüber hinaus eine drahtlose Blitzkontrolle für maximal drei Gruppen unterstützt, ist schon überraschend. Es läuft im Grunde darauf hinaus, dass man eine handvoll FL-36 / FL-50 Blitze und ein mobiles Studio namens E-420 mit sich führen und jederzeit einsetzen kann. Ein ungeahnter Luxus, besonders für eine DSLR-Kamera, die ein Einsteigermodell darstellt!

Olympus E-420 mit verbessertem Bildsensor
Zunächst ist der Bildsensor zur nennen, der im Vergleich zu seinen Vorgängern deutlich verbessert wurde. Obwohl die Auflösung gleich geblieben ist, wurden beim dynamischen Bereich des Sensors Fortschritte gemacht. Insbesondere weist die Olympus E-420 in den dunklen Partien mehr Details auf. Besonders wenn man das mit den Ergebnissen der E-410 vergleicht. Die RAW-Aufnahmen, die mit der E-420 gemacht wurden, unterscheiden sich quasi gar nicht von denen der E-3. Das heißt, die Aufnahmen weisen eine hervorragende Qualität, mit nahezu identischen Eigenschaften, auf. Wenn man sich die JPEG-Aufnahmen anschaut, sieht man die Unterschiede etwas deutlicher. Aber das scheint eher daran zu liegen, dass die Olympus E-3 mit etwas präziseren Algorithmen arbeitet. Das insgesamt Überraschende ist, dass die Olympus E-420 in vielerlei Hinsicht ganz nah an die Qualität der teureren Olympus E-3 herankommt.

Zuverlässiger und präziser Weißabgleich
Was der Olympus E-420 sehr zuverlässig gelingt, ist die Messung des Weißabgleichs. Über den gesamten Empfindlichkeitsbereicht funktioniert der Weißabgleich konstant gut. Deshalb werden auch präzise Ergebnisse erzielt. Die Voreinstellungen ermöglichen es, das Kunstlicht schnell zu filtern. Bei dominant vorhandenem Kunstlicht sollte man jedoch den Weißabgleich manuell erstellen, um die beste Wirkung zu erzielen. Die konstanten Ergebnisse ermöglichen den Fotografen eine präzise Einschätzung dessen, was sie erwarten können, ohne dass sie dabei auf die ISO-Einstellungen achten müssen.

Signal-Rauschverhältnis der Olympus E-420
Das Signal-Rauschverhältnis geht in einer gleichmäßigen Linie bei höheren ISO-Einstellungen zurück. Die Ergebnisse aus den DIWA-Labors zeigen ein gutes bis akzeptables Resultat bis einschließlich 400+ ISO, tatsächlich hört es zwischen 400 und 800 ISO dann aber auf und das Rauschen wird störend sichtbar. Es fällt auf, dass der blaue Kanal bei der Olympus E-420 bis einschließlich 400 ISO im Vergleich zur E-3, bei der die RGB-Kanäle bis 800 ISO ziemlich gleichmäßig bleiben, sichtbar mehr Rauschen aufweist.

Olympus E420 lens
Im Allgemeinen kann man das Rauschen der E-420 mit dem der E3 vergleichen. Eine anständige Leistung. Im Vergleich zur Konkurrenz, beispielsweise zur EOS 450D, ist, mit Ausnahme des blauen Kanals, das Signal-Rauschverhältnis bei 400 / 800 ISO ungefähr das gleiche.

Dynamischer Bereich der Olympus E-420
Der dynamische Bereich der Olympus E-420 ist, bis einschließlich 800 ISO, gut bis hervorragend. Ab zirka 1250 bis 1600 ISO wird es sichtbar schlechter. Wenn man die Testergebnisse mit denen der Olympus E-3 vergleicht, sind die Unterschiede minimal und fallen nur leicht zugunsten der E-3 aus. Momentan scheint Olympus mit der E-3 und darüber hinaus mit der E-420 das Maximum aus dem Bildsensor herauszuholen, wenn es um den dynamischen Bereich geht. Es handelt sich im Vergleich beispielsweise zur E-510 um eine deutliche Verbesserung, aber wenn man sich die Konkurrenz, wie die Nikon D60 oder die Canon EOS 450D anschaut, dann hat Olympus diesen beiden gegenüber doch das Nachsehen. Nikon ist es gelungen, einen größeren dynamisch Bereich vorzulegen, aber die Spitzenposition hält Canon mit der EOS 450D. Diese Kamera verfügt über einen nie da gewesen großen und gleichmäßigen dynamischen Bereich, auch bei hohen ISO-Einstellungen.

Olympus Zuiko Digital 14-42mm

Im Set enthaltenes Olympus ZUIKO Digital 14-42 mm Objektiv
Das im Set enthaltene Objektiv, das zur Olympus E-420 geliefert wird, besteht aus dem ZUIKO Digital 14-42 mm f/3.5-5.6. Dieses Objektiv wurde einem intensiven DIWA-Test unterzogen, aus dem hervorgeht, dass die Verzerrung, wie erwartet, am deutlichsten bei 14 mm und Blende f/22 wahrnehmbar ist. Der Unterschied bei der Verzerrung mit offener und geschlossener Blende kann, mit nur 0,05 %, vernachlässigt werden. Eine solche Verzerrung ist akzeptabel, das ist auch das Maximum dessen, was man mit diesem Objektiv erreichen kann. Die sonstige wahrnehmbare Verzerrung war kaum mit bloßem Auge erkennbar.

Chromatische Aberration
Der Weitwinkel von 14 mm hat außerdem sichtbare Probleme mit chromatischer Aberration, was einigermaßen aufgefangen werden kann, indem man einen Blendenwert ab f/5.6 aufwärts verwendet, darunter wird die chromatische Aberration deutlich sichtbar. Der Telemodus von 42 mm und eine ganz offene Blende von f/5.6 führen ebenfalls zu sichtbarer chromatischer Aberration, die aber, wenn man eine Stufe weiter abblendet, schnell wieder unter Kontrolle gebracht werden kann. Das Maximum in Bezug auf die chromatische Aberration holt man aus diesem Objektiv heraus, wenn man eine Blende zwischen f/8 - f16 verwendet.

Objektivvignettierung
Darüber hinaus gibt es Vignettierung, insbesondere im 14-mm-Modus und den Blenden f/3.5-f/4. Die übrigen Blenden und Fokuspunkte weisen quasi keinerlei Probleme mit Vignettierung auf, sie können als gut bis hervorragend bezeichnet werden. Wenn man sich die Detailschärfe anschaut, zu der dieses Objektiv in der Lage ist, stellt man fest, dass der 14-mm-Weitwinkelmodus mit den Blenden f/3.5 und f4 sichtbare Unschärfe produziert und erst ab f/5.6 scharfe Bilder bewerkstelligen kann. Am besten schneidet das ZUIKO Digital 14-42 mm f/3.5-5.6 Objektiv, unabhängig vom Fokus, bei f/8 und f/11 ab. Die Testergebnisse entsprechen den Erwartungen. Für ein im Set enthaltenes Objektiv ein ordentliches Resultat.
Olympus E420 Olympus E420
   
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