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Canon EOS-1Ds Mark III | Digital Camera Review | Bedienung
Das Feine an Kameras im Profisegment besteht darin, dass man die Bedienung in großem Umfang den eigenen Wünschen entsprechend einstellen kann. Auch bei der Canon EOS-1Ds Mark III kann man alles Mögliche programmieren. Natürlich verändern sich die Symbole auf den Tasten nicht, deshalb muss man sich merken, wo man sich befindet. Das dürfte in der Praxis kein Problem sein, vermute ich, man hat die Kamera schließlich selbst eingestellt. Nur Pech für diejenigen, die die Kamera nach einem verwenden möchten. Die Freiheit zur Personalisierung der Kamera ist für Profifotografen von großer Bedeutung.
Canon EOS-1Ds Mark III | Digital Camera Canon EOS-1Ds Mark III | Digital Camera
Großer und heller Sucher
Die Canon 1Ds Mark III ist eine Kamera, mit der man sehr fein arbeiten kann. Das fängt schon beim ersten Blick durch den Sucher an. Der ist herrlich groß und hell, was unter anderem am Full-Frame-Bildsensor liegt. Außerdem weist der Sucher ein 100%iges Bild auf, man sieht also genau das, was auf das Foto kommt. Ich verstehe eigentlich nicht, warum das bei DSLR-Kameras mit kleinen Sensoren immer noch nicht allgemein verbreitet ist. Die Informationen im Sucher sind umfassend und gut zu überblicken. Genau wie bei der EOS-1D Mark III, sieht man auch das verwendete Lichtmessungssystem im Sucher. Endlich sind, was das angeht, kaum noch Wünsche offen.

Canon 1Ds Mark III Fokuspunkte
Im Sucher sieht man auch die Fokuspunkte. Die Canon EOS-1Ds Mark III hat dasselbe AF-System wie die 1D Mark III mit auf den Weg bekommen. Die sporadischen Probleme beim Fokussieren, die bei der Vorgängerkamera eine Rolle gespielt haben, sind mir in der Praxis bei der 1Ds nicht begegnet. Die Anzahl Kreuzsensoren wurde stark erweitert, das stellt eine erfreuliche Verbesserung dar. Kreuzsensoren sind in zwei Richtungen empfindlich, dadurch kann man schnell zu besseren Ergebnissen kommen. Leider sind allerdings eine Reihe Fokuspunkte weggefallen. Zumindest kann man weniger auswählen, „nur“ noch 19 Punkte. Die anderen sind sogenannte Hilfspunkte. Sie sind zwar aktiv, aber man kann sie nicht selektieren. Das ist lästig, wenn man genau zwischen den Fokuspunkten etwas scharf haben möchte. Man muss die Kamera deshalb häufiger drehen, was ein präzises Fokussieren nicht immer erleichtert. Denn bei einer derart riesigen Auflösung sieht man später alles auf den Bildern!

Live View Funktionalität
Dank des großen Suchers, kann man glücklicherweise auch manuell prima fokussieren. Noch präziser kann das mit Live View gemacht werden, aber dann darf das Motiv sich wirklich nicht bewegen. Übrigens ist die Live-View-Funktion in ihrer Geschwindigkeit begrenzt. Mit Live View kann man das Bild vergrößern, so dass man die Schärfe und die Schärfentiefe genau beurteilen kann. Möchte man den AF mit Live View verwenden, muss zuerst der Spiegel heruntergeklappt werden. Das kostet Zeit, deshalb ist Live View für Aktionsfotografie nicht wirklich geeignet. Das ist auch nicht die eigentliche Zielgruppe. Ich habe Live View unter anderem für Produktfotografie, an einen Computer angeschlossen und beim Fotografieren von Landschaften verwendet. Bei letzterem war Live View sehr praktisch, weil man mit dem Raster den Horizont perfekt gerade rücken konnte.

Canon EOS DSLR
Wenn die Kamera hoch auf einem Objektiv steht, braucht man keinen Hocker oder etwas Vergleichbares, um das Bild einfangen zu können. Bei der Verwendung eines Stativs hat es sich als sehr praktisch erwiesen, wenn man die Einstellungen, die normalerweise auf dem oberen LCD-Display angezeigt werden, auch auf dem Monitor auf der Rückseite sehen kann. Es schien mir zunächst eine überflüssige Funktion zu sein, aber ich bin jetzt völlig gegenteiliger Ansicht.

Kameraeinstellungen ändern
An die neue Position der Tasten habe ich mich schnell gewöhnt. Wenn man sich einmal zurechtfindet, braucht man für die meisten Einstellungen das Auge nicht mehr vom Sucher wegzunehmen. Wunderbar ist das. Außerdem habe ich alle Tasten, deren Einstellungen ich überhaupt ändern konnte, schnell umprogrammiert. Man kann alle Einstellungen darüber hinaus auf eine Speicherkarte im SD-Format packen. So kann man beispielsweise eine Anzahl Einstellungen für verschiedene Situationen aufbewahren. Oder wenn man sich eine Kamera mit mehreren Fotografen teilen muss, wie bei manchen Pressebüros oder größeren Studios, kann man dadurch seine eigenen Einstellungen im Handumdrehen wieder verwenden, ohne sich durch das ganze Menü arbeiten zu müssen.

Canon EOS camera

Canon EOS 1Ds Mark III Menü
Das Menü wurde übrigens prima aufgebaut, man kann mehrere Menüpunkte zugleich auf eine eigene Registerkarte platzieren, so dass die am häufigsten verwendeten Motive schnell zugänglich sind. Das scheint zunächst nicht weiter wichtig zu ein, aber in der täglichen Praxis der Berufsfotografen ist es sehr angenehm. Über das Menü kann man auch einen eigenen Weißabgleich erstellen, bei der Canon EOS-1Ds Mark III muss man nun nicht mehr unbedingt zuerst eine Aufnahme machen. Man kann die Kamera jetzt direkt auf ein weißes Blatt Papier richten, den Auslöseknopf betätigen, schon ist der Weißabgleich erstellt. Endlich ist es so, wie es sein soll!
Canon EOS-1Ds Mark III Canon EOS-1Ds Mark III
   
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