LetsGoDigital for Sale
  Digitalkamera Apple Canon Casio Fujifilm HTC LG Nikon Nokia Olympus Panasonic Pentax Ricoh Rollei Samsung Sony  
Lets Go Digital
 
     
Powered by True
Counted by OneStat.com
Print Digital Camera Review Print Digital Camera Review Digital Camera Specifications


Olympus E-3 | Digital Camera Review | Anpassungen
Dass die Olympus E-3 auch Profifotografen ansprechen soll, merkt man deutlich an den umfassenden Einstellmöglichkeiten. Man kann die Kamera vollständig dem eigenen Geschmack entsprechend einstellen. Natürlich hat man jede Menge Möglichkeiten, die Bildqualität gut abzustimmen. Alle Einstellungen, auch beispielsweise die bevorzugte Empfindlichkeit und Verschlusszeit, kann man in einem der beiden “My Modes” speichern. Das funktioniert, meines Erachtens nach, sehr erfreulich, mit einem einfachen Tastendruck reagiert die Kamera so, wie man es gerade möchte.
Olympus E-3 | Digital Camera Olympus E-3 | Digital Camera
Olympus E-3 TruePic II Prozessor
Viele Pixel auf einem kleinen Sensor, das ist häufig keine gute Kombination. Es hängt zum großen Teil vom Bildprozessor ab. Nun hat Olympus mich immer noch nicht wirklich vom TruePic II Prozessor überzeugen können, den sie hier verwenden. Die Olympus E-3 hat mich allerdings positiv überrascht. Die Kamera liefert fraglos sehr schöne Bilder. Dafür muss man aber eine Reihe Dinge berücksichtigen.

Olympus E-3 Lichtmessung
Für die Lichtmessung hat man eine Reihe Möglichkeiten. Abgesehen von der zentrierten und der Mehrfeldmessung, gibt es auch einen Spotmesser, den man auf starkes Licht bzw. Schatten abstimmen kann. So kann man beispielsweise eine dunkle Partie messen und wenn man den Spotmesser auf Lo einstellt, korrigiert die Kamera automatisch. In den meisten Fällen dürfte man jedoch die Mehrfeldmessung verwenden. Die ist an und für sich prima. Es ist durchaus angebracht, die Kamera etwas zu korrigieren, denn die Bilder haben sich allgemein als leicht überbelichtet herausgestellt. Besonders bei niedrigen Empfindlichkeiten ist der Unterschied groß, fast 20 %, das sieht man den Fotos deutlich an. Oberhalb von ISO 200 ist der Unterschied nicht mehr so groß, bei den Praxisaufnahmen war es kaum noch zu sehen.

Olympus E-3 Dynamischer Bereich
Glücklicherweise ist der dynamische Bereich bei niedrigen Empfindlichkeiten gut, bei ISO 100 sogar hervorragend. Dadurch hat man ein bisschen Spielraum. Es ist aber besser, richtig zu belichten, wenn man keine verblichenen hellen oder tiefschwarzen dunklen Partien bekommen möchte. Der dynamische Bereich nimmt bei höherem ISO schnell ab, oberhalb von ISO 800 ist er bestenfalls mäßig bis schlecht.

Olympus E-3 ISO-Werte
Was mich bei der Olympus E-3 überrascht hat, ist der Rauschanteil. In meinen Augen war das nie die größte Stärke von Olympus. Die Olympus E-3 scheint jedoch eine Ausnahme zu sein. Aus unseren DIWA-Labortests ergibt sich, dass schon bei ISO 100 Rauschen sichtbar sein müsste, aber das ist ein verschwindend geringer Anteil. Bei den Aufnahmen merkt man in der Praxis überhaupt nichts davon, und das ist schließlich am wichtigsten. Bei ISO 400 wird Rauschen deutlicher sichtbar, aber auch ISO lässt sich noch gut verwenden. Erst bei ISO 1600 wird es unübersehbar und ISO 3200 sollte nur im äußersten Notfall verwendet werden. Es sind gute Werte, früher, bei Fotofilmen, war es kaum möglich, mit hohen ISO-Werten zu arbeiten.

Olympus E-3 SLR Weißabgleich
Weniger zufrieden bin ich mit dem Weißabgleich. Bei Tageslicht ist alles in Ordnung, wie sich bei den Labortests gezeigt hat. Bei Kunstlicht sieht das hingegen ganz anders aus. Die Aufnahmen sind dann alle viel zu warm. Das kann man in RAW noch hinbiegen, sofern man eine Graukarte oder ein weißes Stück Papier damit fotografiert hat. Besser ist es, einen manuellen Weißabgleich zu erstellen, daran kommt man im Grunde gar nicht vorbei. Es ist deshalb umso frustrierender, dass die Erstellung eines manuellen Weißabgleichs bei der E-3 nicht so einfach funktioniert, wie weiter oben schon erwähnt. Ehrlich gesagt, das ist ein Punkt, in dem Olympus noch einiges in Ordnung zu bringen hat.

Olympus E-3 Farbwiedergabe
Die Farbwiedergabe ist vorzüglich, aber das ist vor allem eine Geschmackssache. Besonders wenn man in RAW fotografiert, kann man quasi alles damit machen. Adobe unterstützt mittlerweile das Format der Olympus E-3, dadurch kann man sowohl Lightroom als auch Adobe Camera RAW verwenden.
Das sind nun einmal die Standardprogramme zur Umwandlung von RAW-Bildern. Die JPEGs erscheinen etwas weich und unscharf, die RAW-Bilder, die mit ACR umgewandelt wurden, waren dagegen schön scharf. Man kann natürlich die Scharfzeichnung auf Wunsch erhöhen, aber ich rate dazu, vorsichtig damit umzugehen. Die Scharfzeichnung gerät schnell zu stark, dann sieht das Bild natürlich nicht mehr gut aus.

Olympus E-3 Vibrierender Sensor
Die Kamera ist mit einem vibrierenden Sensor ausgestattet, der Kameraverwacklungen kompensieren kann. Der Vorteil der Bildstabilisierung im Sensor besteht darin, dass sie mit jedem Objektiv funktioniert, man muss sich also keine speziellen Objektive zulegen. Die Bildstabilisierung der Olympus E-3 funktioniert prima, bei den ersten drei Stufen gibt es keinerlei Probleme. Allerdings muss ich davor warnen, dass es kein Wundermittel ist. Nicht alle Verwacklungen können von der Stabilisierung ausgeglichen werden, manchmal muss man also doch zum Stativ greifen. Das ist im Grunde immer die beste Lösung, wenn man ein scharfes Bild erzielen möchte. Aber besonders praktisch ist es auf der anderen Seite natürlich nicht.

Olympus Zuiko Digital ED 12-60 mm SWD-Objektiv
Beim Test stand mir das neue Zuiko Digital ED 12-60 mm 1:2.8-4.0 SWD zur Verfügung. Ein schön kompaktes Objektiv mit relativ großer Öffnung. Auch der Bereich gefällt mir, verglichen mit Kleinbild hat man 24-120 mm, damit kann man fast alles festhalten. Es kann nicht genug betont werden, dass es sich dabei um einen großen Vorteil des Four-Thirds-Systems handelt: kompakte, lichtempfindliche Objektive mit einem großen Bereich. Das Objektiv ist wetterfest, so dass es eine perfekte Kombination mit der Olympus E-3 bildet. Auch die Leistungen des Objektivs befinden sich auf dem Niveau der Kamera. Natürlich ist kugelförmige Verzerrung im extremen Weitwinkel vorhanden, aber die kann man schnell in einen neutralen Zustand zurückversetzen. Lediglich die ganz leichte tonnenförmige Verzerrung bleibt bestehen. Die Schärfe ist, außer bei offener Blende, über den gesamten Bereich prima. Wenn man weiter abblendet als f/11, nimmt die Schärfe ab. Dann tritt Diffraktion auf, damit haben alle Objektive Probleme. Auch die chromatische Aberration ist ordentlich und die Vignettierung nimmt ab, sobald man eine Stufe weiter abblendet.

Olympus E3 lens
Olympus E-3 Olympus E-3
   
CanonCasioFujifilmNikonOlympusHTCSamsungSonyPanasonicNokia
  Android Apps Camcordern Digitalkameras Handys Smartphones Software Tablets Zubehor   CES CeBIT Gadgets IFA Photokina PMA