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Nikon D300 | Digital Camera Review | Anpassungen
Für die D200 müsste man im Grunde eine vollständige Studie erstellen, wenn man sie richtig kennenlernen möchte. Die Nikon D300 ist um einiges übersichtlicher geworden. Aber man kann immer noch unheimlich viel einstellen. Die Einstellungen kann man in einer Datenbank speichern, so dass man in unterschiedlichen Situationen die richtigen Einstellungen zur Verfügung hat.
Nikon D300 | Digital Camera Nikon D300 | Digital Camera
Nikon Capture NX Software
Die Fotos können in verschiedenen Formaten gespeichert werden. Abgesehen von JPEG, sind das RAW mit 12 bzw. 14 Bits (bei Nikon NEF genannt) und TIFF. Das zuletzt genannte Format könnte meiner Ansicht nach als Speicherformat der Kamera entfallen. Es bietet keine Vorteile mehr, seit man RAW so bequem mit Programmen wie Lightroom, Aperture oder Nikon Capture NX verarbeiten kann. Wo wir schon von Capture NX sprechen: endlich (!) liefert Nikon (vorübergehend) anständige Software gratis zu einer Kamera dieses Kalibers. Es handelt sich um eine hervorragende Software, bei der man in RAW auch lokale Anpassungen vornehmen kann. Ich vermute und hoffe, dass die meisten Benutzer in NEF arbeiten werden. Zur Not kann man, neben dem Rohbild, auch gleichzeitig ein JPEG machen. In NEF hat man darüber hinaus die Wahl zwischen einer Datei mit 12 oder 14 Bits, wenngleich nicht komprimiert. Sie merken schon, dass man von den vielen Auswahlmöglichkeiten regelrecht überwältigt wird. Die Datei mit 14 Bits enthält mehr Nuancen, führt aber auch zu größeren Dateien und, was problematischer ist, es verlangsamt die Kamera. Man kann in NEF mit 14 Bits nur mit 2,5 Bildern pro Sekunde fotografieren. Für Aktionsfotografie viel zu wenig. Aber für Landschafts- und Porträtfotografen, die gerade die feinen Nuancen festhalten möchten, ist NEF mit 14 Bits sicher etwas sehr Nützliches.

Nikon D300 flitser

Nikon D300 Lichtmessung
Die Lichtmessung von Nikon befindet sich schon seit Jahren auf einem besonders hohen Niveau. Mit der 3D-Farbmatrix, die schon seit der F5 verwendet wird, schafft die D300 es, auch bei schwierigen Verhältnissen eine schön ausgewogene Belichtung zu erstellen. Kombiniert man dies mit dem iTTL-Blitz, ist Nikon auf diesem Gebiet nicht zu schlagen. Allerdings scheint die D300 Probleme mit fortwährender Unterbelichtung zu haben. Das liegt am Bildsensor, der ist nämlich rund 20% weniger empfindlich als Nikon laut ISO-Norm angibt. Aber gut, ein etwas unterbelichtetes Bild ist mir immer noch lieber als ein überbelichtetes. Besonders zumal Nikon das Rauschen jetzt unter Kontrolle hat.

Nikon D300 Rauschen
Nikon ist auf dem Gebiet des Rauschens immer ein wenig Canon hinterhergehinkt. Die D200 schnitt dabei etwas schlechter ab. Mit der D300 SLR-Kamera hat Nikon das vollständig gerade gerückt. Die Nikon D300 befindet sich mindestens auf gleicher Höhe mit der Canon EOS 40D. Erst bei ISO 1600 fängt Rauschen an sichtbar zu werden und sogar dann ist es in der Praxis nicht wirklich störend. Auch ISO 3200 ist gut brauchbar, aber ISO 6400 ist ein absoluter Notnagel. Ab ISO 1600 sieht man beim Rauschen etwas Farbabweichungen. Diese nehmen bei wachsender Empfindlichkeit schnell zu. Man kann das deutlich an den Grafiken unserer technischen Tests ablesen, die im DIWA-Labor durchgeführt wurden.

Nikon D300 Dynamischer Bereich
Der dynamische Bereich ist ziemlich konstant und gut. Erst ab ISO 1600 lässt der Bereich etwas nach, dann wird es knapper. Sehr viel Spielraum hat man dann nicht, das bedeutet, dass man Entscheidungen treffen und richtig belichten muss. Die Canon EOS 40D schneidet in diesem Punkt meiner Meinung nach besser ab. Ansonsten sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Kameras äußerst gering, mit einem kleinen Vorsprung für die Nikon D300. Das beweist, dass Nikon einen beeindruckenden Endspurt hingelegt hat.
Nikon D300 Farbwiedergabe
Die Farben werden einwandfrei wiedergegeben, sie sind über den gesamten Bereich konsistent. Natürlich kann man die Fotos, wenn man das möchte, noch fein abstimmen. Das kann man bereits umfassend in der Kamera bewerkstelligen, bevor man die Aufnahme macht. Aber wenn man in NEF arbeitet, kann man natürlich auch hinterher nach Herzenslust mit der Wiedergabe herumexperimentieren. Die Einstellungen für die Farbwiedergabe und die Scharfzeichnung werden bei der Nikon D300 „Bildeinstellungen“ genannt, sie entsprechen dem, was Canon „Bildstile“ nennt. Es handelt sich um eine sehr bequeme Art und Weise, die Fotos den eigenen Wünschen entsprechend anzupassen.

Nikon D300 Weißabgleich
Eine auffallend gute Leistung liefert Nikon beim Weißabgleich. Der automatische Weißabgleich schneidet auch bei Kunstlicht gut ab. Wenn die Lichtverhältnisse so sind, dass man einen manuellen Weißabgleich vornehmen möchte, ist das ein Kinderspiel. Die WB-Taste auf Pre einstellen und lange genug betätigen, ein weißes Blatt Papier oder eine graue Karte fotografieren, schon ist man fertig. So soll es tatsächlich auch sein. Man kann fünf Weißabgleiche selbst programmieren. Praktisch, wenn man an mehreren Orten mit gleich bleibendem Licht arbeitet. Im Menü seiht man auch eine Vorschau der Einstellung. Alle Einstellungen für den Weißabgleich können obendrein noch fein abgestimmt werden.

Nikon D300 Active D-Lighting
Um starke Kontraste zu überbrücken, kann man bei der D300 DSLR-Kamera auch Active D-Lighting verwenden. Dabei werden die Schattenpartien etwas aufgehellt, um so den Kontrast zu verringern. Im Gegensatz zur D40 und zur D80, braucht man das also nicht mehr im Nachhinein zu machen. Eine Warnung ist allerdings angebracht: man sollte sehr vorsichtig damit umgehen, denn im Handumdrehen wird sonst ein Bild angepasst, obwohl der Kontrast überhaupt nicht stark war. Man kann dann mit mehr Rauschen im Schatten konfrontiert werden, als einem lieb sein kann.

Nikon D300 lens

Nikon 14-24 mm Weitwinkel Zoomobjektiv
Beim Test hatte ich unter anderem einen 14-24 mm Weitwinkelzoom zur Verfügung. Ein schön konstruiertes Objektiv, aber sehr schwer. Vor allem an der Vorderseite, wodurch die Kamera ein wenig aus dem Gleichgewicht gerät. Das Objektiv ist auch für das FX-Format geeignet, ich vermute, dass es sich dort positiver auswirkt. Bei der Nikon D300 behält man doch nur 21-36 mm übrig. Es ist allerdings über den gesamten Bereich erfreulich empfindlich. Wegen der automatischen Korrektur in der D300, hatte ich keine Probleme mit chromatischer Aberration, was man bei einem Weitwinkel eigentlich erwarten muss. Durch die gebogene Frontlinse ist das Objektiv etwas empfindlicher für Blendenflecken, außerdem muss man sich sehr vor Beschädigungen in Acht nehmen. Der Sonnenschutz kann nicht sonderlich viel Sicherheit bieten, besonders im 14-mm-Modus nicht.
Nikon D300 Nikon D300
   
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