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Panasonic Lumix DMC L10 | Digital Camera Review | Anpassungen
Auch wenn es für Panasonic nur eine Einsteigerkamera ist, kann man bei der Lumix DMC-L10 sehr viel einstellen. Im Mittelpunkt stehen für die Panasonic L10 die sogenannten Filmfunktionen. Damit kann man Fotos schnell den eigenen Wünschen entsprechend anpassen. Im Grunde genau wie die Wahl eines Fotofilms. Natürlich haben die Filmfunktionen nur dann eine Wirkung, wenn man in JPEG arbeitet oder wenn man die RAW-Bilder mit der im Lieferumfang enthaltenen Software umwandelt. Adobe Camera RAW erkennt beispielsweise die Filmfunktionen nicht und man erhält stattdessen einfach ein normales Standardbild als Ausgangsbasis. Man kann die Filmfunktionen auch gut mit den Bildstilen vergleichen, die Canon verwendet.
Panasonic Lumix DMC L10 | Digital Camera Panasonic Lumix DMC L10 | Digital Camera
Panasonic Lumix L10 - Filmeffekte
Die Filmeffekten verfügen über vier Parameter: Kontrast, Schärfe, Sättigung und Rauschunterdrückung. Da ich ohnehin meistens in RAW fotografiere, waren die Einstellungen bei mir auf Standard gesetzt. Das führt zu fabelhaften Bildern. Sowohl der Kontrast als auch die Sättigung sind angenehm und wirken natürlich. Der eigene Geschmack spielt dabei natürlich auch eine wichtige Rolle. Ich kann mir gut vorstellen, dass man bei verschiedenen Aufnahmen unterschiedliche Einstellungen selektiert. Es ist jedenfalls gut, damit herumzuexperimentieren und zu erleben, was man über die Einstellungen verändern kann. Wenn man keinen Filmeffekt findet, der dem eigenen Geschmack entspricht, kann man auch vier selbst kreierte Filmeffekte speichern.

Panasonic L10 Kamera - Weißabgleich
Wenn der Kontrast, die Sättigung und die Schärfe auf Standard eingestellt sind, erzielt man ausgezeichnete Bilder. Unter der Voraussetzung, dass nicht bei Kunstlicht fotografiert wird. Das liegt weniger an den Filmeffekten, als am automatischen Weißabgleich. Dieser liegt bei Kunstlicht nämlich ganz schön daneben. Die Erstellung eines manuellen Weißabgleichs ist die beste Lösung, das Kunstlicht effektiv zu filtern, zumal die Einstellung für Kunstlicht wirklich eine deutliche Verbesserung bringt. Der Vorteil von RAW besteht darin, dass man den Weißabgleich hinterher anpassen kann, aber man findet nicht immer den richtigen Punkt, um das Weiß aufzunehmen. Also, gut aufpassen.

Panasonic DMC L10 - ISO-Werte
Recht zufrieden bin ich mit dem Signal-Rauschverhältnis. Hier hat Panasonic es verstanden, eine vernünftige Balance zu finden. Ab ISO 400 sieht man Rauschen, bei 800 ISO kann man noch gut arbeiten, aber bei ISO 1600 wird der Rauschanteil schon sehr heftig. Besonders wenn man sich die Bilder in tatsächlicher Größe anschaut. Man sieht dann, dass die Panasonic Lumix L10 zwischen Rauschunterdrückung und Schärfe hin- und her gerissen ist. Ich gebe zu, dass es ein großes Dilemma ist. Außerdem bemerkt man bei den hohen ISO-Werten auch Farbrauschen, das ist einfach hässlich. Abgesehen von den festen Werten, verfügt die Panasonic DMC-L10 im Live View auch über intelligenten ISO. Wenn die Kamera ein bewegliches Motiv wahrnimmt, kann die Empfindlichkeit angepasst werden. Weil die L10 auch bei höheren Empfindlichkeiten gut abschneidet, ist es eine Funktion, die man in der Praxis gut verwenden kann. Manchmal ist ein bisschen Rauschen nämlich weniger wichtig als ein scharfes Foto.

Panasonic Lumix DMC L10 - Überbelichtung
Ich habe festgestellt, dass die Panasonic Lumix DMC-L10 eine leichte Tendenz zur Überbelichtung hat. Das ist nicht extrem, aber zusammen mit dem begrenzten dynamischen Bereich kann das zu Problemen führen. Helle Partien im Foto bleichen schnell aus. Eine korrekte Lichtmessung ist also auf jeden Fall ratsam. Auffällig ist, dass die Lichtmessung im Live View oder im Sucher jeweils andere Ergebnisse einbringt. Live View verleiht ungefähr ein Zehntel mehr Unterbelichtung, das scheint mir etwas zutreffender zu sein.
Panasonic L10 - Gutes Standardobjektiv
In Bezug auf die Qualität des Standardobjektivs kann ich mich kurz fassen: es ist einfach top. Ich würde mir wünschen, dass mehr Hersteller so ein schönes Stück Optik in die Verpackung hineinlegen. Obwohl es für den Preis nicht gerade günstig ist, aber das ist glücklicherweise nicht mein Thema. Nicht nur mechanisch, auch optisch schneidet das Leica-Objektiv nämlich überdurchschnittlich ab. Eine große Schärfe, wenig bis keine Farbränder und ein schöner Kontrast. Auch der MEGA O.I.S. (optische Bildstabilisierung) funktioniert, wie gewohnt, sehr gut. Modus 1, in dem die Stabilisierung fortwährend aktiv ist, passt in den meisten Situationen gut. Nur wenn man sich mit dem Motiv bewegt, ist es ratsam, den Modus zu ändern und auf 2 zu wechseln.

Panasonic Lumix L10 - JPEG- & RAW-Formate
Abgesehen vom RAW-Format, verfügt die Panasonic Lumix DMC-L10 auch über drei JPEG-Formate und drei Kompressionsarten. Das ist nicht allzu viel, aber ich rate ohnehin allen dazu, in RAW zu fotografieren. Nicht dass die JPEG-Aufnahmen der L10 schlecht wären. Im Gegenteil, sie sind kaum weniger gut als die RAW-Bilder. Nur hat man bei letzterem mehr Korrekturmöglichkeiten, darum geht es mir eigentlich. In JPEG hat man allerdings den Vorteil, dass man auch mit abweichenden Bildformaten, wie 2:3 und 16:9, fotografieren kann. Aber gut, solche Ausschnitte kann man auch hinterher noch schnell erstellen.

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