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Canon EOS 40D | Digital Camera Review | Anpassungen
Normalerweise handelt es sich hierbei um den wichtigsten und umfassendsten Teil des Kameratests. Aber bei der Canon EOS 40D können wir uns eigentlich kurz fassen. Es gibt nämlich wenig an der Bildqualität der Kamera auszusetzen. Trotzdem gehen wir etwas näher darauf ein. Genau wie bei der EOS-1D Serie, verfügt die Canon EOS 40D über zwei Arten von RAW: das normale RAW und sRAW. Bei letzterem werden die Fotos mit jeweils 2,5-Megapixel gespeichert, und zwar mit allen Korrekturmöglichkeiten, die RAW zu Gebote stehen. Besonders da Adobe Camera nun RAW und Lightroom sRAW unterstützt, kann dieses Format sinnvoll sein. Beispielsweise wenn man unter schwierigen Bedingungen ausschließlich für das Internet fotografiert, braucht man keine riesigen 10-Megapixel Dateien. Die RAW-Dateien werden auch vom gratis mitgelieferten Digital Photo Professional unterstützt. Ein in meinen Augen zu Unrecht verkanntes Programm, denn man kann damit sehr schöne Resultate aus RAW-Dateiten herausholen und dabei ist es auch noch hinreichend schnell. Aber, ehrlich gesagt, verwende ich meistens die Software von Adobe, um die Fotos der EOS 40D umzuwandeln.
Canon EOS 40D | Digital Camera Canon EOS 40D | Digital Camera
Canon EOS 40D - ISO-Empfindlichkeit
Der Empfindlichkeitsbereich der Canon EOS 40D erstreckt sich von ISO 100 bis einschließlich 1600, er kann auf ISO 3200 erweitert werden. Abgesehen davon verfügt die Kamera über eine automatische Empfindlichkeit. Je nachdem, welches Programm man verwendet, wählt die Kamera selbst eine Empfindlichkeit zwischen ISO 100 und 800 aus. Sie bevorzugt dabei den Bereich zwischen ISO 400-800. Das erscheint zwar sehr hoch, aber die Canon 40D kann mit höheren Empfindlichkeiten hervorragend umgehen. Bis einschließlich ISO 400 dürfte man sich schwer tun, Rauschen zu erkennen. Jenseits davon sieht man etwas mehr Rauschen, aber es bleibt weit unter dem Durchschnitt für eine Kamera in dieser Klasse. Selbst ISO 3200 ist gut brauchbar, wenngleich man dann eher an die Grenzen stößt. Man büßt vor allem Spielraum bei den Korrekturmöglichkeiten ein. Aber gut, wenn man richtig belichtet, braucht man diesen Spielraum natürlich überhaupt nicht. Ich habe mit der Canon EOS 40D sehr viel bei wenig Licht fotografiert und ISO 1600 häufiger als normal verwendet. Einfach deshalb, weil das bei dieser Kamera ohne weiteres möglich ist. Großes Lob dafür.

Canon 40D

Canon 40D SLR-Kamera - Dynamischer Bereich
Etwas Besonderes ist auch der dynamische Bereich. Die Dateien umfassen 14 Bit, die EOS 30D hat noch mit 12-Bit-Dateien gearbeitet. Diese 2 Bit mehr bemerkt man bei einem größeren Bereich sofort, obwohl die Pixel kleiner geworden sind. Es ist noch lange nicht so weit wie bei Fujifilm, bei denen zwei separate Pixelarten verwendet werden, aber es ist schon beeindruckend. Natürlich hat das alles seine Grenzen, deshalb muss man immer den Kontrast im Auge behalten. Wenn man noch mehr aus der Datei herausholen möchte, kann man über die Custom-Einstellung II-3 die „Priorität für helle Farbtöne“ einstellen. Die Belichtung wird dann so angepasst, dass in die hellen Partien mehr Struktur hineinkommt. Dafür muss man allerdings etwas mehr gerechnet werden und das verringert die Bildgeschwindigkeit ein wenig. Aber bei starken Kontrasten ist es sicher ein Modus, den es auszuprobieren lohnt.

Canon 40D digitale SLR - Bildstile
Inzwischen sind die Bildstile schon zum Allgemeingut bei Canon geworden. Bei der Canon EOS 40D hat Canon noch etwas Weiteres hinzugefügt. Über die Bildstile kann man die Schärfe, den Kontrast, die Sättigung und den Farbton regeln. In der neutralen Einstellung bringt das bereits vorzügliche Bilder ein. Allerdings fällt die Scharfzeichnung etwas gering aus, was mit Hilfe von Photoshop jedoch leicht korrigiert werden kann. Aber wenn man die Fotos nicht bearbeiten möchte, ist es auf jeden Fall ratsam, die Scharfzeichnung etwas höher einzustellen. Die Sättigung und der Farbton sind vor allem Geschmackssache. Man sollte ein wenig herumexperimentieren, um herauszufinden, was einem am besten gefällt. Zumindest wenn man nicht in RAW arbeitet, denn dann kann man hinterher noch alles ändern. Über DPP kann man außerdem mit Bildstilen arbeiten, mit der Software von Adobe geht das natürlich nicht. Persönlich bin ich mit der neutralen Einstellung jedenfalls sehr zufrieden. Alles sieht tatsächlich neutral aus und das ist eine gute Ausgangsbasis für die weitere Bearbeitung.
Canon 40D - Automatischer Weißabgleich
Wenn es noch etwas an der Bildqualität zu kritisieren gibt, dann ist es der automatisch Weißabgleich. Der fällt bei Kunstlicht etwas warm aus. Nur ein kleines Detail, das vor allem zu Tage tritt, wenn man in JPEG arbeitet. Aber gut, ich finde sowieso, dass man in RAW arbeiten sollte, wenn man eine Kamera in dieser Klasse kauft. Dann holt man wirklich einiges aus der Kamera heraus. Natürlich kann JPEG gelegentlich praktisch sein, deshalb man kann auch selektieren, beide Formate gleichzeitig zu speichern. Jedenfalls ist der Weißabgleich in anderen Fällen schon korrekt, außerdem kann man ihn leicht selber erstellen bzw. korrigieren. Man sollte sich dabei nicht zu sehr auf das LCD-Display verlassen, denn es ist in meinen Augen zu gesättigt und gibt deshalb ein falsches Bild wieder.

Canon EOS 40D - Einstellungen speichern
Bei der Canon EOS 40D kann man sehr viel einstellen. In null Komma nichts weiß man nicht mehr, was man alles schon gemacht hat. Deshalb kann man die drei am häufigsten verwendeten Einstellungen auf den Tasten C1 bis C3 speichern. Dort werden dann nicht nur die verwendeten Belichtungsprogramme, die Empfindlichkeit und der Weißabgleich gespeichert, sondern auch die Einstellungen im Menü und beispielsweise die Blende. Man kann also für unterschiedliche Bedingungen verschiedene Einstellungen speichern. Man muss allerdings aufpassen, wenn man bei einer der C-Tasten etwas geändert hat, weil die Kamera wieder in den programmierten Modus zurückgesetzt wird, wenn der Sleep-Modus aktiviert wird. Ein Beispiel dafür ist, dass ich eine Verschlusszeit von 1/250stel eingestellt hatte. Beim Fotografieren, mit der Taste C1, habe ich kurzerhand die Verschlusszeit auf 1/125stel geändert, in der Absicht, damit eine Zeit lang zu fotografieren. Als die Kamera aus dem Sleep-Modus heraus wieder aktiviert wurde - schließlich hält man sich die Kamera nicht pausenlos vor das Auge - war die Verschlusszeit wieder auf 1/250stel eingestellt. Die Einstellungen, die auf den C-Tasten eingestellt werden, können total von den anderen Einstellungen abweichen, sie sind wirklich absolut voneinander unabhängig. Wenn man bei C1 beispielsweise ISO 100 einstellt, kann die Empfindlichkeit bei TV auf ISO 400 eingestellt sein. Man muss die Einstellungen also im Auge behalten.

Canon EOS kit

Canon EF-S 17-85 IS USM-Objektiv
Die Canon EOS 40D ist in einem Satz mit einem billigen 18-55 EF-S Objektiv oder einem teureren EF-S 17-85 IS USM erhältlich. Letzteres ist sicher empfehlenswert. Das Objektiv bestimmt in großem Maße die Qualität des Bildes und es ist ratsam, daran nicht zu viel zu sparen. Das EF-S 17-85 mm Objektiv, das wir verwendet haben, bildet jedenfalls eine prima Kombination mit der Kamera. Wenig bis keine Farbränder, auch nicht im Weitwinkel, nur ein bisschen Verzerrung und ein angenehmer Kontrast. Auch zusammen mit den teureren L-Objektiven bildet das EOS 40D eine prima Kombination. Sowohl in Bezug auf die Qualität als auch auf die Handlage.
Canon EOS 40D Canon EOS 40D
   
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