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Ricoh Caplio GX100 | Digital Camera Review | Anpassungen
Es ist offensichtlich, dass Ricoh die Caplio GX100 nicht in erster Linie für Anfänger entwickelt hat, sondern für Fotografen, die wissen was sie tun. Das zeigt sich auch bei den Einstellmöglichkeiten, die einer Spiegelreflexkamera gut zu Gesicht stehen würden. Trotzdem gibt es auch Optionen, mit denen man ganz einfach ein Foto machen kann, ohne irgendwelche Kenntnisse auf dem Gebiet der Fotografie haben zu müssen. Praktisch für Anfänger, die trotzdem einen guten Weitwinkel haben möchten.
Ricoh Caplio GX100 | Digital Camera Ricoh Caplio GX100 | Digital Camera
Ricoh Caplio GX100 - Scharfzeichnen
Ein JPEG von der Ricoh Caplio GX100 lässt sich prima verwenden. Standardmäßig ist zwar eine geringe Scharfzeichnung eingestellt, wodurch die Bilder etwas unscharf wirken können. Wenn man unter Photoshop mit Smart Sharpen oder Unsharp Mask die Scharfzeichnung leicht erhöht, merkt man, dass die Fotos schon recht scharf sind. Auch in der Kamera kann man die Verschärfung etwas erhöhen, aber man kann lieber zu wenig als zu viel Verschärfung haben. Genau wie bei der GR Digital, verwendet Ricoh den Ausdruck Color Depth als Bezeichnung für die Sättigung. Das ist nicht korrekt, denn es handelt sich um zwei unterschiedliche Dinge. Die Standardsättigung ist ansonsten schon in Ordnung, genau wie der Kontrast.

Ricoh Caplio GX100 - Weißabgleich
Der Weißabgleich ist überraschend neutral, auch bei Kunstlicht. Obschon ein manueller Weißabgleich immer noch besser ist. Das Einstellen des Weißabgleichs geht sehr einfach. Man richtet die Kamera auf eine weiße Fläche und betätigt die DISP-Taste. Wenn man danach auf OK drückt, wird nicht nur der Weißabgleich erstellt, sondern die Ricoh Caplio GX100 schaltet auch auf den manuellen Weißabgleich um. Das funktioniert erfreulich gut.

Ricoh Caplio GX100 - ISO-Empfindlichkeit
Die Empfindlichkeit erstreckt sich bei der Ricoh Caplio GX100 bis ISO 1600. Das sieht in der Produktbroschüre gut aus, aber wirklich brauchbar ist es nicht. Bei den niedrigen Empfindlichkeiten schneidet die Kamera gut ab. Bei ISO 200 ist von Rauschen noch nicht viel zu sehen, wenngleich besonders die Schattenpartien nicht ganz sauber sind. Danach geht es schnell bergab, ISO 400 ist in meinen Augen schon das maximal Erreichbare. Das Bild bei ISO 800 weist zu viel Rauschen auf, von ISO 1600 einmal ganz zu schweigen. Nicht nur das Rauschen der Kamera stößt sauer auf, auch die Unschärfe durch die Rauschunterdrückung versalzt einem die Suppe. Das ist schon ein gehöriger Dämpfer bei einer Kamera, die ich für Fotografie bei vorhandenem Licht für sehr geeignet gehalten habe. Leider gilt auch für Ricoh, dass Marketing und ein realistisches Konzept einander derart im Weg stehen, dass die Anwendung von hohen ISO-Werten die erforderliche Qualität außer Acht lässt.
Dass Ricoh dabei keine Ausnahme ist, zeigt ein Blick auf die Konkurrenz. Bis auf eine Ausnahme, Fujifilm und ihr Super CCD-Konzept, schneidet die gesamte Konkurrenz allgemein durchschnittlich bis schleicht bei der Verwendung von hohem ISO bei Kompaktkameras ab.

Ricoh Caplio GX100 - Programmmodi
Abgesehen von drei Lichtmessmethoden (Mehrfeldmessung, zentrierte Messung, Spotmessung) verfügt die Ricoh Caplio GX100 über einige Programmmodi. Ein grüner Modus und ein paar Szenen, bei denen die Kamera alles selbst regelt, fehlen nicht. Die meisten Fotografen dürften diese jedoch links liegen lassen und sich für die Modi P, A oder M entscheiden. Bei P regelt die Kamera Verschlusszeit und Blende selbst, aber man kann mehr einstellen als im grünen Modus. Es empfiehlt sich, den P-Modus dem grünen Modus vorzuziehen. Seltsamerweise fehlt eine Verschlusszeitenvorauswahl. Zum Glück verfügt die Ricoh Caplio GX100 allerdings eine Blendenvorauswahl, denn mit der Blende regelt man die Schärfentiefe und das ist ein kreatives Mittel. Man kann den Akzent verschieben, wenngleich das, wegen des kleinen Sensors, nicht viel Effekt zeigt. Die meistverwendeten Einstellungen lassen sich unter My1 oder My2 speichern, so dass man für zwei häufig vorkommende Situationen sogleich die Kamera in den richtigen Einstellungen stehen hat. Das ist eine willkommene und praktische Ergänzung!

Ricoh GX100 - Optische Bildstabilisierung
Standardmäßig ist bei Ricoh die Bildstabilisierung aktiviert. Sie funktioniert so unauffällig, dass mir zuerst nicht bewusst war, dass die Kamera mit dieser Technik ausgestattet ist. Kein wackliges Sucherbild, kein seltsames Geräusch am Objektiv, absolut nichts. Nur scharfe Bilder, auch bei wenig Licht. Ich kann deshalb nur sagen, dass die optische Bildstabilisierung von Ricoh sehr gut funktioniert. Ich wüsste auch keinen Grund, weswegen man sie abschalten sollte. Das Objektiv selbst liefert auch schöne Bilder. Farbränder sind kaum wahrnehmbar und die Schärfe ist über den gesamten Bereich als gut zu bezeichnen. Auch wenn die Ecken im äußersten Weitwinkelstand etwas dahinter zurückbleiben. Die Verzeichnung hält sich im Rahmen, was für einen derartigen Weitwinkelbereich außergewöhnlich ist. Mit der GR Digital hat Ricoh schon bewiesen, dass sie einen guten Weitwinkel herstellen können, bei der Ricoh Caplio GX100 zeigen sie das nun auch bei einem Zoomobjektiv.
Ricoh Caplio GX100 Ricoh Caplio GX100
   
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