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Nikon Coolpix P5000 | Digital Camera Review | Anpassungen
Um das Maximum aus der Kamera herausholen zu können, sollte man zuerst das eine oder andere richtig einstellen, und dafür braucht man einige Grundkenntnisse der Fotografie. Man trifft als Fotograf die Entscheidungen selbst, diese können, je nach Person, unterschiedlich ausfallen. Es ist deshalb gut, dass die Nikon P5000 über vielfältige Möglichkeiten verfügt, um die Kamera den eigenen Wünschen entsprechen einzustellen. Und trotz ihres fortgeschrittenen Charakters, dürften auch Anfänger der Fotografie sich schnell zurechtfinden, die Kamera ist auch für Einsteiger geeignet.
Nikon Coolpix P5000 | Digital Camera Nikon Coolpix P5000 | Digital Camera
Nikon P5000 - Qualitätseinstellungen & Speicherformate
Wichtige Optionen sind natürlich die Qualität und das Speicherformat der Fotos. Bei der Nikon Coolpix P5000 hat man in Bezug auf die Qualität eine Menge Auswahlmöglichkeiten. Man kann nicht nur in unterschiedlichen Auflösungen im Format 3:4 fotografieren, sondern man kann auch eine Aufnahme in 3:2 oder 16:9 machen. Dabei wird einfach ein Ausschnitt aus dem 3:4-Format erstellt. Das ist zwar nicht schlimm, man kann das aber auch ebenso gut im Nachhinein machen. Persönlich würde ich im Maximalformat fotografieren. Etwas abschneiden oder verkleinern kann man immer noch problemlos, etwas hinzufügen dagegen ist ausgeschlossen. Bei der Auflösung gibt es drei Qualitätseinstellungen: Fein, Normal und Standard. Mit Normal erzielt man eine hinreichende Qualität, bei Standard merkt man schnell, dass komprimiert wird. Auch hier empfehle ich, einfach in der höchsten Qualität zu fotografieren. Schon deshalb, weil Speicher momentan überall erhältlich und - nicht ganz unwichtig - sehr billig geworden ist.

Nikon Coolpix P5000 - ISO-Werte
Der ISO-Bereich erstreckt sich von ISO 64 bis einschließlich ISO 3200. Es gibt allerdings eine Einschränkung bei diesen hohen Werten. ISO 3200 kann nämlich nur ausgewählt werden, wenn die Pixelzahl auf fünf Millionen begrenzt bleibt. Die Datei wird dabei von 10 Megapixeln heruntergerechnet, um so das Rauschen zu beseitigen. Das ist eine bekannte Methode, die einige Nachteile hat; das ist auch bei der Nikon P5000 der Fall. Die höchste Empfindlichkeit ist tatsächlich im Grunde unbrauchbar. Allerlei Details gehen verloren und man behält ein unscharfes, verschwommenes Bild übrig, das zugegebenermaßen wenig Rauschen aufweist. Aber dass man solche Fotos anstrebt, wie die Nikon Coolpix P5000 sie produziert, bezweifele ich. Eine Lösung besteht darin, die Rauschunterdrückung auszuschalten, wodurch man bei 1600 ISO ein recht brauchbares Endergebnis erzielt. Vorläufig gilt auch für die Nikon Coolpix P5000, dass die hohen ISO-Werte eher ein Marketinginstrument sind und sie, bis auf wenige Ausnahmen, momentan noch nicht für kleine Bildsensoren geeignet sind.

Nikon Coolpix P5000 - Rauschunterdrückung
Bei vollständiger 10-Megapixel-Auflösung kann man bis ISO 2000 gehen, was durchaus eine ansehnliche Empfindlichkeit ist. Über ISO 400 nimmt das Rauschen jedoch schnell zu und man sieht, dass die Kamera Schwierigkeiten hat, ein gutes Gleichgewicht zwischen Rausch- unterdrückung und Detailliertheit zu finden. Dadurch sind die Fotos über ISO 800 nicht mehr wirklich brauchbar. Das ist schade, denn es ist oft sehr schön, in dunklen Situationen ohne Blitz zu arbeiten. Die Atmosphäre bleibt dann nämlich erhalten. Man muss also schon schnell auf den Blitz zurückgreifen, oder auf die optische Bildstabilisierung vertrauen, auch wenn man ein bewegliches Motiv mit der Vibrations- reduzierung (VR) nicht einfangen kann. Unbewegliche Augenblicke bei geringer Beleuchtung können ohne das geringste Problem mit Hilfe des optischen Bildstabilisators festgehalten werden. Die VR gleicht ungefähr drei Stufen aus, ein besonders erfreuliches und effektives Hilfsmittel.

Nikon Coolpix P5000 - Automatischer Weißabgleich
Der automatische Weißabgleich ist recht überzeugend. Abgesehen vom automatischen Weißabgleich, verfügt die Nikon P5000 fünf weitere Einstellungen. Die manuelle Einstellung funktioniert übrigens sehr einfach und ist äußerst effektiv. Sogar wenn man die Kamera ausschaltet, werden die Berechnungen von der Kamera gespeichert. Allerdings ist es für den automatischen Weißabgleich schwierig, bei Kunstlicht ein richtig neutrales Bild zu produzieren. Die Verwendung einer der Voreinstellungen oder die Erstellung eines manuellen Weißabgleichs ist dann sicher ratsam. Für Außenaufnahmen kann man ruhig auf die Automatik vertrauen. Es ist schade, dass die P5000 das RAW-Format nicht unterstützt, dann ließe sich der Weißabgleich nämlich im Nachhinein noch ohne Einbußen ändern.
Nikon Coolpix P5000 - Voreinstellungen
Mit Hilfe einer Reihe Voreinstellungen lassen sich der Kontrast, die Farbbalance, die Schärfe und die Sättigung regeln. Man kann auch eine eigene Einstellung kreieren, was sehr erfreulich ist. Persönlich schalte ich die Scharfzeichnung ganz ab und stelle den Kontrast nicht zu stark ein. Nun ist die Scharfzeichnung bei der Nikon Coolpix P5000 sehr schön. Sie ist sicher nicht übertrieben und sieht natürlich aus. Dasselbe gilt für den Kontrast und die Farbbalance. Die Nikon P5000 Kamera macht Fotos, die man praktisch direkt so verwenden kann. Weil ich die Fotos gerne selber nachbearbeite, wähle ich einen geringeren Kontrast und eine sanftere Scharfzeichnung aus, zumal man beides zwar leicht erhöhen, aber nicht so leicht verringern kann. Man muss selbst ein bisschen damit herumexperimentieren, um individuell die beste Einstellung zu finden.

Nikon Coolpix P5000 - Gesichtserkennung
Die Nikon P5000 ist mit Gesichtserkennung ausgestattet. Man kann diese Art zu Fokussieren nur über eine Szene verwenden, und das ist eine Einschränkung. Die Gesichtserkennung selbst funktioniert recht gut und sie kann mehrere Gesichter gleichzeitig erkennen. Sie ist nicht so gut wie bei Fujifilm, aber im Vergleich zu anderen Coolpix-Modellen ein Fortschritt. Blind sollte man jedoch nicht darauf vertrauen, dafür geht doch zu häufig etwas schief. Auch mit dem Standardfokus muss man vorsichtig sein. die Kamera hat schon schnell Schwierigkeiten beim Fokussieren. Besonders wenn keine hinreichende Menge Licht vorhanden ist. Darüber hinaus scheint der Autofokus im Vergleich zur Konkurrenz doch eine etwas lange Leitung zu haben. Das rächt sich insbesondere in Situationen, in denen schnelles Handeln erforderlich ist, beispielsweise beim Festhalten spielender Kinder oder von Tieren im Park, bei der Sportfotografie oder anderen schnellen Motiven.

Nikon Coolpix P5000 - Makromodus
Nikon ist für seinen hervorragenden Makromodus bekannt, und das ist auch bei der Nikon P5000 zutreffend. Einen kleinen Kratzer bekommt das Image von Nikon bei der Verwendung des Teleobjektivs im Makromodus. Der Mindestabstand zum Motiv von 40 cm ist nicht sonderlich beeindruckend, aber auffällig ist erneut die Mühe, die die Kamera beim Fokussieren im äußersten Telemodus hat. Wo die Nikon Coolpix P5000 relativ gut abschneidet, ist bei der Verzerrung im Telemodus. Während man im Weitwinkel noch eine sichtbare Verzerrung bemerkt, ist dieses Phänomen bei einer vollständig eingezoomten Aufnahme quasi verschwunden.

Nikon P5000 - Integrierter Blitz & externer Speedlight-Biltz
Blitzfotografie ist eine der Spezialitäten von Nikon, und das zeigt sich auch bei der Nikon P5000 positiv. Der integrierte Blitz kennt sozusagen keine unüberwindlichen Hindernisse, er verfügt über einen ausgezeichneten effektiven Bereich und bringt eine wunderbar gleichmäßige und schön ausbalancierte Belichtung ein. Vom Blitzen überbelichtete Aufnahmen sind eine Seltenheit. Wer schon im Besitz eines externen Speedlight-Blitzes ist, kann ihn oben auf der kleinen Kamera anbringen. Die Kombination ist leistungsstark und ist, obwohl sie auf Kosten des kompakten Formats geht, empfehlenswert. Der zusätzliche Blitzbereich kommt den Endergebnissen zugute!
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