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Fujifilm FinePix S5 Pro | Digital Camera Review | Bedienung
Wer die S3 Pro gewohnt ist, dürfte nicht viel Mühe damit haben, mit der Fujifilm S5Pro zu arbeiten, wird sich aber etwas umstellen müssen. Vor allem das zweite LCD-Display auf der Rückseite mit den praktischen Funktionsknöpfen dürfte vermisst werden. Die neue Art zu Arbeiten hat wiederum auch klare Vorteile: die Fujifilm FinePix S5 Pro funktioniert erfreulich gut. Wer von Nikon auf Fujifilm umsteigt, dürfte noch weniger Schwierigkeiten haben, denn die Fujifilm S5 Pro weist viele Gemeinsamkeiten mit der D200 auf. Aber nicht in jeder Hinsicht. Fujifilm hat ihre Eigenheiten und einige andersartige Funktionen.
Fujifilm FinePix S5 Pro | Digital Camera Fujifilm FinePix S5 Pro | Digital Camera
Fujifilm FinePix S5 Pro - Optischer Sucher
Wie praktisch alle modernen Spiegelreflexkameras, startet die Fujifilm S5 Pro schnell. Man kann unmittelbar nach dem Einschalten der Kamera schon ein Foto machen. Die Verzögerung ist zu vernachlässigen und eigentlich nicht erwähnenswert. Die Unterschiede bei modernen Kameras ist eine Sache für Haarspalter, anders gesagt, nicht mehr relevant. Was allerdings ein wichtiger Punkt ist, ist der optische Sucher. Und der ist bei der Fujifilm FinePix S5Pro fantastisch. Es ist derselbe Sucher wie bei der D200 und er ich betrachte ihn im Augenblick als einen der besten Sucher überhaupt. Ich hatte etwas Mühe, richtig an den Sucher heranzukommen, weil das Okular sich sehr nah an der Kamera befindet, aber das kann man in den Griff bekommen. Das Bild im Sucher, womit man als Fotograf die meisten Dinge erledigt, ist erfreulich, groß und hell. Es ist um ein Vielfaches besser als beispielsweise beim großen Konkurrenten Canon. Im Sucher wird man auch hinreichend mit Informationen versorgt. Natürlich sieht man dort die Belichtungsdaten, aber auch die verwendete Empfindlichkeit, die gewählte Lichtmessung und die verbleibende Anzahl Aufnahmen. Normalerweise trifft man hier außerdem die Anzahl Aufnahmen an, die noch auf die Speicherkarte passt und wenn man den Auslöseknopf halb durchdrückt, sieht man die Anzahl, die noch in den Puffer hineingeht.

Fujifilm S5 Pro D-SLR - Autofokus
Viele der Kamerafunktionen stammen direkt von Nikon, darunter der Autofokus. Es ist eines der zuverlässigsten Systeme, die es derzeit gibt. Im Sucher sieht man die elf Punkte, die wahlweise manuell selektiert werden können. Die meisten Sensoren sind sogenannte Kreuzsensoren, also in zwei Richtungen empfindlich. Das erhöht die Geschwindigkeit beträchtlich. Das AF-System ist sehr umfassend, man kann unglaublich viel auswählen. Wenn wir alle Funktionen besprechen wollten, hätten wir eine höhere Seitenzahl gebraucht. Es ist allerdings ratsam, die Gebrauchsanweisung gut durchzulesen und verschiedene Einstellungen auszuprobieren. Ein kleiner Minuspunkt ist der Kippschalter, der für die Auswahl der Fokussierfelder verwendet wird. Das funktioniert einfach, aber wenn man die Kamera um die Schulter gehängt hat, kann, ohne dass man es mitbekommt, ein anderer Fokussierpunkt eingestellt werden. So etwas kann auch beim Fotografieren passieren: man kommt schnell mit der Nase gegen den Kippschalter. Also, behalten Sie den Sucher gut im Auge, um sicherzustellen, dass auch wirklich auf den richtigen Punkt fokussiert wird.

Fujifilm FinePix S5 Pro SLR - Geschwindigkeit
Einer der wichtigsten Nachteile an der S3 Pro war ihre Geschwindigkeit. Nicht nur beim Speichern der Bilder, auch beim erneuten Betrachten der Fotos. Bei der DSLR-Kamera Fujifilm FinePix S5 Pro wurde das größtenteils behoben. Der Puffer wurde beträchtlich vergrößert und das merkt man. Wenngleich es auch darauf ankommt, ob man den erhöhten dynamischen Bereich verwendet oder nicht. Man muss nämlich immer warten, bis die Fotos auf die Karte geschrieben wurden, bevor man in das Menü schauen oder die Fotos betrachten kann. Bei einem erhöhten dynamischen Bereich nimmt das Speichern viel mehr Zeit in Anspruch, weil umfassende Berechnungen durchgeführt werden müssen. Deshalb muss man länger warten. Aber es funktioniert ein Stück schneller als bei der S3 Pro, obwohl die Fujifilm S5 Pro immer noch kein Rennpferd ist. Es hat meine Geduld dementsprechend manchmal strapaziert, wenn ich nicht gleich ein Foto betrachten konnte. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Gros der Benutzer das nicht so empfinden dürfte, nicht jeder Fotograf braucht dieselbe Geschwindigkeit.
Fujifilm S5Pro DSLR - 3 Bilder pro Sekunde
Wirklich schnell ist die Fujifilm auch bei der Anzahl Aufnahmen, die hintereinander gemacht werden, nicht. Auch hier sorgt ein erhöhter dynamischer Bereich für Verzögerungen, aber das ist eine bewusste Entscheidung gewesen. Entweder mehr Geschwindigkeit oder mehr aus dem Bild herausholen. Mit drei Bildern pro Sekunde kann man jedenfalls schon die gewünschte Aktion fotografieren und es dürfte für die meisten Fotografen auch mehr als genug sein. Auch für Fotojournalisten. Die richtigen Sportfotografen dürften das etwas knapp finden, aber die Fujifilm S5 Pro wurde auch nicht primär für diese Zielgruppe entwickelt. Im Leben eines Digitalfotografen müssen oft Entscheidungen getroffen werden.

Fujifilm FinePix S5 Pro - Live View
Genau wie bei der S3 Pro, verfügt auch die Fujifilm FinePix S5 Pro über die Möglichkeit, den Live View zu verwenden. Wenngleich die Möglichkeiten etwas eingeschränkt wurden. Man kann den Live View nämlich nur benutzen, um ein Bild im Vorhinein zu kontrollieren. Aus dem Live View heraus kann man die Kamera nicht auslösen. Vielleicht wird das zusammen mit dem WiFi-Modul doch möglich. Der Spiegel klappt im Live View 30 Sekunden hoch, wodurch das Licht auf den Sensor fällt. Alles steht offen und liegt frei, deshalb kann Staub sich leichter auf dem Sensor niederlassen. Weil der Spiegel hochgeklappt ist, funktioniert der Autofokus nicht mehr. Man muss also manuell fokussieren. Da es aber nur als Vorschau dient, besteht der Nutzen eher darin, die Fokussierung zu kontrollieren. Man kann ziemlich weit einzoomen. Der Vorteil des Live Preview, wie es besser genannt werden könnte, ist der, dass man das vollständige Bild sieht. Im Sucher fällt immer ein Teil weg.

Fujifilm S5 Pro Kamera - Menü & Setup
Die Fujifilm FinePix S5Pro verfügt über zwei Tasten für ein Menü. Die eine heißt Menü und die andere Setup. Im Setup befinden sich die Funktionen, die man in der Regel nicht so häufig ändern muss. Die Funktionen unter Menü, wie Weißabgleich, Bildeinstellungen, erhöhter dynamischer Bereich und Live View, dürfte man öfter verwenden. Die beiden Menüarten sind etwas verwirrend. Ich musste immer nachdenken, wo ich nun nachgucken sollte. Gewohnheitsmäßig sucht man alles im Menü, aber dann stellte sich oft heraus, dass man bei Setup nachschauen musste. Die Menüstruktur selber finde ich nicht besonders übersichtlich. Es ist zweifellos eine Frage der Gewohnheit, aber dass es auch anders geht, zeigt die Konkurrenz. Dagegen wirkt das Menü der Nikon D200, die im Wesentlichen dieselben Funktionen aufweist, ein Stück übersichtlicher. Die Anzahl der Einstellungen ist riesig, vielleicht etwas zu viel des Guten. Es ist allerdings gut, dass die Fujifilm S5 Pro auch die Einstellungen beim i-TTL mit der Nikon teilt. Dadurch kann man bei der Fujifilm FinePix S5 Pro die beste Blitztechnik verwenden, die es gibt, und besonders drahtlos bietet sie ungeahnte Möglichkeiten.

Fujifilm FinePix S5 Pro - Gesichtserkennung
Beim Betrachten der Bilder stellt der große Monitor seinen Nutzen unter Beweis. Etwaig vorhandene Daten können auf das Foto projiziert werden, so dass man beispielsweise noch die Belichtungsdaten kontrollieren oder ein Histogramm aufrufen kann. Der Histogrammtyp, den die Fujifilm S5 Pro verwendet, könnte überarbeitet werden und ist eigentlich ein Modell, das eher in eine Kompaktkamera gehört. Beim Betrachten der Fotos kann man auch die Gesichtserkennung benutzen. Wenn ein Gesicht auf dem Foto ist, kann man direkt darauf einzoomen. Obwohl ich das System bei Kompaktkameras von Fujifilm sehr überzeugend finde, bin ich von dem der Fujifilm S5 Pro etwas weniger begeistert. Der Nutzen der Gesichtserkennung bei einer DSLR ist noch kein direkter. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass es eine ganz neue Technik ist, darf man in näherer Zukunft erwarten, dass die Anwendung verbessert wird. Momentan ist es vor allem eine nette Spielerei.
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