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Nikon D40x | Digital Camera Review | Anpassungen
Obwohl sie eine Spiegelreflexkamera für Anfänger ist, verfügt die Nikon D40x über mehr als genug Einstellmöglichkeiten. Zwar etwas weniger als bei der semi-professionellen D200, aber das ist auch nur logisch. Ehrlich gesagt, gab es nichts, was ich für die meisten Arten der Fotografie vermisst hätte. Außer bei speziellen Arbeiten, aber dafür ist die D40x auch überhaupt nicht gedacht. Wie schon erwähnt, ist die Balance zwischen dem, was nicht wirklich und was nicht für die Zielgruppe der D40x nötig ist, perfekt umgesetzt worden.
Nikon D40x | Digital Camera Nikon D40x | Digital Camera
Nikon D40x - Bildgeschwindigkeit & Autofokus
Die Nikon D40x eignet sich nicht nur für unbewegte Motive. Dank ihrer Bildgeschwindigkeit von 3 Bildern pro Sekunde - die D40 weist eine Geschwindigkeit von 2,5 bps auf - kann die gewünschte Aktion festgehalten werden. Das halbe Bild pro Sekunde mehr als bei der D40 ist ein willkommenes Plus. Sie ist immer noch kein Muster an Geschwindigkeit, dafür muss man wirklich tiefer in die Tasche greifen. Die Geschwindigkeit ist auf jeden Fall ausreichend, um die ersten Meter, die ein Kind auf dem Fahrrad fährt oder ein Sportfoto zu fotografieren. Das größte Handicap bei schneller Aktionsfotografie liegt eher im Autofokus begründet. Dieser ist zwar schnell und akkurat, aber durch die drei Sensoren etwas beschränkt in seiner Möglichkeit, dem Motiv zu folgen. Ein AF mit beispielsweise 11 Fokussierpunkten würde die Möglichkeiten erweitern. Alles Dinge, über die man sich keine großen Gedanken zu machen braucht, wenn man gerade erst mit der Fotografie anfängt. Es sind eher Dinge, die erfahrene Fotografen stören könnten. Aber dafür bietet Nikon eine umfassendere Auswahl bei den Modellen D80 und D200.

Nikon D40x digitale SLR-Kamera - ISO-Bereich
Eine allgemeine These in der Digitalfotografie lautet, dass die Fotos, je mehr Pixel auf einen Sensor kommen, umso mehr Rauschen aufweisen. Dass die Nikon D40x mehr Pixel hat als die D40, hat mich deshalb zunächst skeptisch gemacht. Nikon macht jedoch meine kühnsten Träume wahr. Mit mehr Pixeln bringt die Nikon D40x mindestens ebenso gute Leistungen wie die D40. Das hat natürlich zum großen Teil mit den Entwicklungen auf dem Sensorengebiet zu tun, die Pixel selbst werden immer besser. Bei der Nikon D40x führt das jedenfalls zu Ergebnissen, die respektabel sind. Bis einschließlich ISO 800 ist alles tadellos in Ordnung. Erst bei ISO 1600 wird Rauschen sichtbar, aber dann überwiegend nur, wenn man vollständig auf den Bildschirm einzoomt. ISO 3200 weist allerdings deutliches Rauschen auf, aber die Bilder sind immer noch uneingeschränkt brauchbar. Und all das, ohne die Rauschunterdrückung einzusetzen. Große Klasse!

Nikon D40x DSLR - 55-200 mm Nikkor Zoomobjektiv
Durch die größere Pixelmenge wird auch die Detailliertheit verbessert. Die digitale SLR-Kamera D40x bringt in Bezug auf die Schärfe etwas bessere Leistungen als die D40. Auch diese Kamera ist sicher nicht schlecht. Allerdings scheint mir das 55-200 mm Nikkor Zoomobjektiv etwas weich ausgefallen zu sein, das ist jedoch eine Geschmacksfrage. Die Scharfzeichnung habe ich standardmäßig abgeschaltet, lieber zeichne ich hinterher scharf. Ein Zuviel an Scharfzeichnung kann man nämlich nicht rückgängig machen, ein zu weiches Bild kann man dagegen noch scharf zeichnen. Wenn man einfach in JPEG fotografiert und ansonsten wenig an den Fotos ändert, ist die Standardeinstellung von Nikon prima. Ich denke, dass die Mehrzahl der Benutzer einer Nikon D40x auf diese Art und Weise arbeiten dürften.
Nikon D40x SLR - NEF- & JPEG-Dateiformaten
Wenn man wirklich alles herausholen möchte, ist man auf RAW angewiesen. Bei Nikon heißt das NEF, Nikon Electronic File. Der Vorteil des RAW-Formats besteht darin, dass man sehr viele Dinge noch im Nachhinein ändern kann, ohne umständliches Bearbeiten. Ein kleiner Nachteil besteht darin, dass es mehr Speicher erfordert und mehr Zeit kostet. Zum Verarbeiten der RAW-Bilder liefert Nikon Picture Project dazu, in erster Linie erledigt das Programm das Nötigste: die Umwandlung von NEF in JPEG. Aber wer etwas mehr Erfahrung gesammelt hat, könnte langfristig mit der Geschwindigkeit, den begrenzten Einstellungen und dem simplen System des Programms unzufrieden sein. Anstelle von Picture Project kann man sich auch die neueste Version von Nikon Capture NX besorgen. Wenngleich das Programm für die Zielgruppe wahrscheinlich zu viel des Guten sein dürfte. Man kann es jedenfalls ausprobieren, es wird eine Probeversion mitgeliefert.

Nikon D40x digitale Spiegelreflexkamera - Matrixmessung
Wenngleich ich der Meinung bin, dass RAW einfach das beste Dateiformat ist, gehe ich davon aus, dass die meisten Benutzer in JPEG fotografieren dürften. Hoffentlich wählen Sie dann die allerbeste JPEG-Einstellung aus. Nicht, dass kleiner Dateigrößen oder höhere Komprimierung nicht schön wären, aber man behält einfach etwas mehr Spielraum übrig. Besonders die JPEG-Aufnahmen in der Einstellung Groß/Fein weisen eine ausgezeichnete Qualität auf und der Unterschied zu NEF ist praktisch nicht zu sehen. Aber vielleicht fehlt es an umfassenden Korrekturmöglichkeiten. Bei höherer Komprimierung, insbesondere bei Basic, kann man allerdings Artefakte wahrnehmen. Nicht unüblich übrigens. Ich rate allen, die JPEG verwenden, nur in der allerhöchsten Qualität zu arbeiten. Ein Foto kompakter machen, das geht ohne Verluste, andersherum nicht. Der Lichtmesser ist, wie wir es seit Jahren von Nikon gewöhnt sind, absolut spitze. Mit der Matrixmessung erzielt man in fast allen Fällen die richtige Belichtung. Sehr speziell ist die Matrixmessung mit Blitz. Hier schlägt Nikon alles und jeden. Die Blitzaufnahmen sehen ausbalanciert aus, auch mit dem integrierten Blitz. Eventuell kann man einen kleinen Aufsatzblitz verwenden, beispielsweise das Nikon SB-400 Speedlight.

Nikon D40x SLR-Kamera - Weißabgleich
Auch am Weißabgleich gibt es wenig zu kritisieren. Nur bei Kunstlicht wird das Fotos etwas zu warm wiedergegeben. Der Weißabgleich kann in der Kamera korrigiert werden, aber das Beste ist natürlich der manuelle Weißabgleich, der bei der Nikon D40x sehr schnell gemacht ist. Im Menü kann man angeben, ob für den manuellen Weißabgleich ein existierendes oder ein neues Foto benutzt werden soll. Wählt man ein neues Foto, richtet man die Kamera auf ein weißes Stück Papier und betätigt den Auslöseknopf. Wenn die Aufnahme, die man nicht speichern muss, gelungen ist, erscheint die Meldung „Daten empfangen“ und er Weißabgleich ist fertig! Gleichzeitig wird der Weißabgleich auch auf manuell eingestellt, so dass man es nicht vergisst. Das ist dermaßen einfach, dass ich mich frage, warum nicht jeder Hersteller das so macht!
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