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Olympus E410 | Digital Camera Review | Anpassungen
Obwohl die Olympus E-410 das Einsteigermodell ist, wird man ihr diesen Titel nicht sogleich zusprechen, wenn man einmal mit dieser Kamera gearbeitet hat. Die Möglichkeiten und Funktionalitäten sind recht umfassend und das dürfte die Anfänger unter den Fotografen gelegentlich überfordern. Natürlich kann der AUTO-Modus die Rettung für den Schnappschussfotografen bedeuten und die größte Annehmlichkeit bieten, aber dafür kauft man doch keine DSLR-Kamera? Die Herausforderung liegt in den Einstellungen und den Funktionen der Kamera, mit denen qualitativ hochwertigere Digitalfotografie erzielt werden kann. Mit ihren zehn Megapixeln bietet die Olympus E-410 mehr als genügend Auflösung, um Drucke von 10x15cm auf Posterformat zu erstellen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit in JPEG- oder RAW-Format zu fotografieren. Vor allem das letztgenannte Format wird in jüngerer Zeit immer beliebter, und das belegen auch anschaulich die vielen erhältlichen RAW-Konverter. Natürlich bietet die im Lieferumfang enthaltene Software, Olympus Master 2, hinreichende Umwandlungsmöglichkeiten.
Olympus E410 | Digital Camera Olympus E410 | Digital Camera
Olympus E410 - Fotokomprimierungseinstellungen
Olympus ist bekannt für seine Komprimierungsmethoden, das heißt: Olympus bietet im Allgemeinen eine größere Vielfalt an Komprimierungs einstelllungen. Wohlgemerkt vier Komprimierungseinstellungen wurden integriert: 1/12, 1/8, 1/4 und 1/2.7. Darüber hinaus ist die Auflösung auf sechs Qualitäten einstellbar, von 3200x2400 bis 640x480 Pixel. Die JPEG-Komprimierung 1/2.7 ist qualitativ dermaßen gut, dass sie für die meisten Zwecke überaus geeignet sein dürfte. Fotografen, die lieber mit Rohmaterial arbeiten, wählen RAW und werden dabei auch ihre digitale Arbeitsumgebung berücksichtigen. Eine Aufnahme im RAW (ORF)-Format ist ungefähr 11 MB groß, gegenüber zirka 6,8 MB für eine JPEG-Aufnahme in höchster Qualität. Im Vergleich zur E-400 verwendet die Olympus E-410 eine Komprimierung ohne Verlust beim Speichern einer RAW-Aufnahme. Die E-400 benutzte eine unkomprimierten RAW-Speicherung, was zu einem Umfang von 22 MB führte. Die JPEG-Aufnahmen der Olympus E-410 sind zirka bis zu 25% kleiner im Format, ohne einen stärkeren Komprimierungsfaktor zu verwenden. Die Qualität der JPEG-Aufnahmen ist, direkt aus der Kamera, ohne Einschränkungen qualitativ vorzüglich. Weiteren Nutzen kann man ziehen, wenn man, statt das im Lieferumfang enthaltene Objektiv zu verwenden, in ein qualitativ hochwertigeres Objektiv investiert. Damit dürften erwartungsgemäß mehr Details festgehalten werden können.

Olympus E-410 - ISO-Einstellungen
Für den Normalgebrauch dürfte also die beste JPEG-Komprimierung mehr als ausreichend sein, um eine qualitativ hochwertige Aufnahme zu machen. Die Olympus E-410 verfügt über eine einstellbare ISO-Reihe von 100-1600 ISO und bietet damit die Gelegenheit mit etwas langsameren Verschlusszeiten zu fotografieren. Nun wird ISO bei einer DSLR-Kamera häufig nur bei wenig Licht, für Abendaufnahmen usw., verwendet. Dadurch wird ein hoher ISO nur sporadisch eingesetzt und meiner Einschätzung nach dürften die meisten Aufnahmen bei hinreichendem Licht gemacht werden, gegebenenfalls vom internen Blitz unterstützt. Dennoch bietet eine hohe ISO-Einstellung auch in sonnigen Situationen eine Lösung, beispielsweise beim Fotografieren mit dem Teleobjektiv oder wenn man etwas mehr von der Blendenvorauswahl profitieren möchte. Ich habe, abgesehen vom im Satz enthaltenen 14-42 mm Standardobjektiv, auch das 40-150 mm f/4.0-5.6 Objektiv in sonnigen Situationen verwendet und dabei habe ich regelmäßig eine höhere ISO-Einstellung verwenden müssen, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Die Qualität der Aufnahmen mit hohem ISO ist prima und es ist wirklich eine gute Lösung, wenn man Teleaufnahmen aus der Hand macht, bei denen die Verschlusszeit im Vergleich zum Fokus kürzer ausfällt. Meiner Ansicht nach bringt die Olympus E-410 in solchen Situationen bei hoher ISO-Qualität besonders gute Leistungen.

Olympus DSLR Kamera Rauschunterdrückung
Natürlich ist es so, dass die Qualität verringert wird, wenn ich Testaufnahmen in schlechten Lichtsituationen mache. Das ist bei den niedrigen ISO-Werten der Fall und deutlich sichtbar ist es bei den hohen ISO-Werten. Man ist schnell versucht zu vergessen, dass eine gute Belichtung essenziell für die Qualität der Aufnahme ist und dass man beispielsweise nicht die Qualität am hohen ISO beurteilen sollte, wenn diese Belichtung gar nicht als Grundlage taugt. Olympus verwendet allerdings eine Rauschunterdrückung und diese scheint ab und zu etwas stark auszufallen. Manches Detail geht verloren, aber der Verlust hält sich in Grenzen. Wer puristisch fotografieren möchte, sollte sich für RAW entscheiden. Diese Aufnahmen können nach eigenem Gutdünken bearbeitet werden und das Endergebnis ist demzufolge vom Händchen des Fotografen abhängig.
Olympus E410 - Bewegungsunschärfe
Olympus hat das Thema ISO gut im Griff und liefert damit eine Teillösung, um Bewegungsunschärfe bei längeren Verschlusszeiten zu vermeiden. Wer sich damit nicht zufrieden gibt, sollte sich nach der großen Schwester der E-410, der in Kürze erhältlichen
Olympus E-510 SLR-Kamera, umsehen.

Olympus E-410 - Chromatische Aberration
Die Farbwiedergabe der Aufnahmen ist sehr natürlich und lebensecht. Auffällig ist die Kontrolle über die chromatische Aberration; diese ist quasi nicht vorhanden. Wenn man sich die Leistung des standardmäßig im Lieferumfang enthaltenen Olympus 14-42 Zuiko Digital-Objektivs anschaut, sieht man ein ordentliches Ergebnis für ein solches Objektiv. Das im Satz mitgelieferte Objektiv ist günstig und wenn man in ein weiteres Objektiv investiert, dürfte man sicher noch mehr Vorteile in Bezug auf die Qualität herausholen können. Die Aufnahmen, die mit dem Standardobjektiv aufgenommen wurden, sind recht weich, aber dafür konstant in ihrer Art. In den Ecken ist ein kleines bisschen Lichtabfall zu sehen, aber nicht mehr als man es normalerweise bei einem solchen Objektiv erwarten darf. Das Objektiv bildet mit der Olympus E-410 eine gute Kombination, aber, wie gesagt, wer zusätzlich in eines der qualitativ hochwertigen Zuiko Digital-Objektive von Olympus investiert, kann mehr herausholen.

Olympus One Touch-Weißabgleich
Im Hinblick auf den Weißabgleich hat man bei der Olympus E410 genügend Auswahl in Reichweite der Hand, um alle erdenklichen Lichtquellen meistern zu können. So sind, abgesehen vom automatischen Weißabgleich, 7 weitere Einstellungen möglich, erweitert um eine Kelvin-Einstellung, die sich von 2000 K bis einschließlich 14000 K erstreckt, und ein sogenannter One Touch-Weißabgleich, mit dem schnell eine Farbeinstellung ausgewählt werden kann. Und um noch tiefer in die Materie einzusteigen: jede der 7 Einstellungen und der Automatikmodus können auch separat auf die Farbe (R, B, G und M) eingestellt werden. Mit diesem Arsenal an Weißabgleicheinstellungen dürfte es nicht überraschen, dass ein richtiger Weißabgleich in jeder Situation möglich ist.

Olympus E410 digitale SLR-Kamera
Bei dieser Art digitale SLR-Kamera, zu der die Olympus E-410 gehört, dürfen Automatikprogramme nicht fehlen. Über das Einstellrad auf der Oberseite der Kamera können 20 vorprogrammierte Szenen über SCENE aufgerufen werden. Jede davon behandelt eine typische Aufnahmesituation, und es dürfte besonders für die Anfänger unter den Benutzern ein praktisches Hilfsmittel sein, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Die Herausforderung bei einer DSLR liegt natürlich mehr bei den manuellen Einstellungen. Wer seine Kreativität ausleben und etwas mehr herumexperimentieren möchte, dürfte den SCENE-Modus schon bald verlassen und sich beispielsweise für die Verschluss zeitenvorauswahl (S) oder die Blendenvorauswahl (A) entscheiden. Die Olympus E-410 weist eine Verschlusszeitenreihe von 1/4000 bis 60 Sekunden auf, wobei die Glühlampen (B)-Einstellung Spielraum zur Ausdehnung auf 8 Minuten bietet. Genau wie bei der E400, ist es im B-Modus nur bei einem ISO-Wert von 100-400 möglich, über eine so langen Zeitraum zu belichten, bei ISO 500-800 ist eine Belichtungszeit bis zu 4 Minuten machbar und der ISO-Wert von 1000-1600 muss sich mit 2 Minuten begnügen. Darüber hinaus ist es möglich, die Belichtung bis 5 EV -/+ in Schritten von 1/3 EV zu kompensieren.
Olympus E410 Olympus E410
   
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