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Fujifilm FinePix S9600 | Digital Camera Review | Fazit
Fujifilm FinePix S9600 Urteil
Die Fujifilm S9600 hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Die Kamera selbst ist schön und fühlt sich besonders solide an. Sie scheint wirklich eine Kamera für semiprofessionelle Benutzer zu sein. Das kommt auch durch das Objektiv mit dem richtigen Zoomring und dem schönen Zoombereich zum Ausdruck. Sowohl Weitwinkel- als auch Telebereichfans kommen bei der FinePix S9600 zum Zuge. Auch die große Anzahl Tasten deutet auf eine Kamera für fortgeschrittene Fotografen hin. Denen ist mit Tasten mehr geholfen als mit einem übersichtlichen Konzept. Wer mehr vom Fotografieren versteht, dürfte auch schneller eine Einstellung ändern, um ein gutes Foto machen zu können. Obwohl manche Tasten sich an einer etwas merkwürdigen Stelle befinden, gewöhnt man sich in der Regel nach einigen Stunden praktischer Arbeit mit der Kamera daran.

Fujifilm FinePix S9600 - Ausbalancierte Aufnahmen
Sehr zufrieden bin ich mit der Belichtung. Sowohl mit als auch ohne Blitz liefert die Fujifilm FinePix S9600 schön ausbalanciere Aufnahmen. Das Messsystem lässt sich durch Gegenlicht nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Wenn man vorblitzt, bekommt man sehr schöne Aufnahmen. Die Farbwiedergabe ist gut, kommt schön natürlich herüber und auch bei höheren Empfindlichkeiten bleibt das Rauschen unter Kontrolle. Das muss man in JPEG mit einem Verlust an Detailliertheit bezahlen. Sehr gut ist auch der Autofokus. Auch bei wenig Licht bringt die Fujifilm FinePix S9600 vorbildliche Leistungen. Man kann sogar einen Studioblitz anschließen; das ist eine Seltenheit bei dieser Art von Kamera!

Fujifilm S9600 - Wichtige Einstellungen
Leider treten Fujifilm bij de FinePix S9600 eine Reihe Makel offen zu Tage. Zunächst einmal bei der Bedienung und dabei insbesondere bei wichtigen Einstellungen, wie RAW. Das lässt für mich persönlich wirklich zu wünschen übrig. Man muss häufig tief im Menü graben, um etwas ändern zu können und man befindet sich nach der Änderung nicht mehr im Menü. Das funktioniert einfach nicht reibungslos und man erwischt die Kamera regelmäßig bei kleinen Schnitzern, die meines Erachtens beseitigt werden könnten, indem man beispielsweise das Menü überarbeitet. Es verdient als alles andere als den Schönheitspreis. An sich ist die F-Taste sinnvoll, so hat man die wichtigsten Funktionen immer in Reichweite. Aber leider fehlen dort die erforderlichen wichtigen Einstellungen, wie beispielsweise der Weißabgleich und man kann auch RAW nicht über die F-Taste auswählen. Der einzige Grund, den ich mir dafür vorstellen kann, besteht darin, dass das Fotografieren in RAW mehr Zeit erfordert und dass von Fujifilm der Schwerpunkt auf das JPEG-Format gelegt wird.

Fujifilm FinePix S9600 - Beachtenswerte Punkte
Eine andere, auffällige und wenig schmeichelhafte Eigenschaft ist der An-/Ausschalter. Immer wenn die Kamera sich im Ruhezustand befindet, muss man den Schalter zunächst auf Aus stellen und dann wieder in den gewünschten Modus. So verpasst man den richtigen Moment beim Fotografieren! Ähnliches gilt, wenn man beim Betrachten der Fotos schnell ein Foto machen möchte. Hier muss man zuerst den Hauptschalter richtig einstellen, wo die Konkurrenz einfach per Druck auf den Auslöseknopf schon in der Lage ist, ein Foto machen zu können. Bemerkenswert ist, dass Fujifilm noch immer keine optische Bildstabilisierung, in Form beweglicher Objektivteile oder eines beweglichen Sensors, aufweist. Die einzige Möglichkeit, Bewegungen zu kompensieren, besteht darin, die Empfindlichkeit zu erhöhen und das ist bei weitem nicht immer erwünscht. Es sollte Fujifilm doch möglich sein, eine richtige Bildstabilisierung zu entwickeln? Besonders bei längerem Fokus ist das ein großer Mangel. Umso mehr, da das Objektiv in diesem Modus nicht wirklich lichtempfindlich ist.

Fujifilm FinePix S9600 Testfazit
So wie ich in der Einleitung schon sagte: die Fujifilm FinePix S9600 hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Sie ist auf dem Papier ohne Zweifel eine sehr schöne Kamera und so sieht sie auch aus. Schön robust und mit einer wunderbaren Handlage. Nach dem Auspacken möchte man so schnell wie möglich mit ihr loslegen, und dann stößt man als Fotograf schon schnell auf die genannten, negativen Eigenschaften. Und das ist schade, denn die Fujifilm S9600 hat fraglos unglaublich viel Potenzial. Es sieht auch so aus, als stütze sich die Kamera noch zu sehr auf ihre Vorgängerin, ohne selber durch Innovationen oder bei der Technik einen Sprung nach vorne gemacht zu haben. Die Fujifilm FinePix S9600 steht Garant für eine prima Bildqualität, hervorragende Blitzfotografie und ist mit einem umfassenden Zoombereich ausgestattet. Obwohl die erforderlichen Optionen vorhanden sind, dürften anspruchsvolle Fotografen in RAW möglicherweise Einschränkungen bei der Geschwindigkeit und Verarbeitung in der Kamera wahrnehmen. Darüber hinaus dürften diese Fotografen länger an den, auf den ersten Blick kleinen, Unvollkommenheiten, wie der beschränkten Auswahl Komprimierungen, zu kauen haben als der durchschnittliche Verbraucher. Die Fujifilm S9600 disqualifiziert sich damit als Topkamera unter den Megazoomkameras und das ist schade, denn man behält das Gefühl zurück, dass mehr in diesem Modell steckt. Trotzdem wollen wir die allgemeine Qualität nicht übergehen und empfehlen Hobbyfotografen die Fujifilm FinePix S9600 wärmstens.

Fujifilm FinePix S9600 | Digital Camera

   
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Fujifilm FinePix S9600
   
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