Digitalkamera Apple Canon Casio Fujifilm HTC LG Nikon Nokia Olympus Panasonic Pentax Ricoh Rollei Samsung Sony  
Lets Go Digital
 
     
Powered by True
Counted by OneStat.com
Print Digital Camera Review Print Digital Camera Review Digital Camera Specifications


Fujifilm FinePix S9600 | Digital Camera Review | Anpassungen
Die Fujifilm FinePix S9600 gehört zur Gruppe der hoch entwickelten Digitalkameras und aus diesem Grund darf man eine Menge Einstellungen erwarten. In dieser Hinsicht enttäuscht die Kamera leider ein wenig. Es fehlen ein paar essenzielle Dinge und eine Reihe Einstellungen wurde unnötig tief im Menü vergraben. Die Gebrauchsanweisung zu lesen ist demzufolge sicher kein überflüssiger Luxus, wenn man bestimmte Möglichkeiten nicht übersehen möchte. Es scheint so, als zehre die Fujifilm S9600 noch zu sehr vom Erfolg, den ihre Vorgängerin bei der Einführung vor zwei Jahren hatte. Es wurde auch nicht sonderlich viel geändert, zumindest augenscheinlich nicht, abgesehen vom vergrößerten LCD-Display. Im Inneren wurde das Nötige erneuert oder verbessert, aber das spiegelt sich kaum bei den Einstellungen wider.
Fujifilm FinePix S9600 | Digital Camera Fujifilm FinePix S9600 | Digital Camera
Fujifilm FinPix S9600 - RAW-Funktion
Als erstes dürfte man wahrscheinlich die Auflösung und die Qualität einstellen. Wenn man die F-Taste betätigt, kann man alle JPEG-Einstellungen ändern. Nun ja, alle... Nur bei voller Auflösung hat man die Möglichkeit, die JPEG-Komprimierung einzustellen und dann lediglich in zwei Modi. Es sollte erwähnt werden, dass die niedrigste Komprimierungseinstellung bei der höchsten Auflösung noch relativ stark komprimiert. Die Auswahl ist dürftig zu nennen. Aber, ehrlich gesagt, finde ich das nicht am allerwichtigsten. Was bleibt ist das „Verstecken“ der RAW-Funktion im Kameramenü. Man muss sie zu finden wissen, sonst vergisst man diese Option einfach. Und das, obwohl RAW immer häufiger verwendet wird. Auf der anderen Seite verstehe ich Fujifilm schon ein wenig. Die JPEG-Aufnahmen werden nämlich mit einer tüchtigen Komprimierung und Rauschunterdrückung versehen. Arbeitet man in RAW und bearbeitet Dateien beispielsweise in Adobe Camera RAW, dürfte man viel eher Rauschen sehen. Und Fujifilm brüstet sich nun einmal mit Bildern, die auch bei hohen Empfindlichkeiten wenig Rausch aufweisen. Das Ergebnis kann dann gehörig von dem abweichen, was Fujifilm eigentlich gern zeigen möchte.

Fujifilm S9600 - ISO-Einstellungen
Bei der Einführung der S9500 war ISO 1600 noch eine große Ausnahme. Gegenwärtig ist ISO 1600 eher die Regel. Der Bereich der Fujifilm FinePix S9600 erstreckt sich ebenfalls von ISO 80 bis zu ISO 1600, wobei die Real Photo Technology überwiegend bei den hohen Empfindlichkeiten für bemerkenswerte Ergebnisse sorgen soll. Wenn man in JPEG fotografiert, dürfte man tatsächlich bei ISO 1600 ziemlich wenig Rauschen sehen. Darin wird die Konkurrenz mit Leichtigkeit übertroffen. Der große Nachteil besteht jedoch darin, dass viele Details verloren gehen, der Preis, den man für starke Rauschunterdrückung bezahlt. Glücklicherweise wurde die Komprimierung wenigstens dahingehend verbessert, dass die Wasserfarbeneffekte verschwunden sind. Allerdings vermisst man auch bei niedrigen Empfindlichkeiten die nötigen Details. Ein Strauch ist schon schnell nicht mehr als eine Fläche Grün mit ein paar Farbnuancen. Das gilt auch bei der besten Qualitätseinstellung. Fotografiert man in RAW, bekommt man schnell mehr Details zu sehen. Es besteht auch ein Unterschied bei der Scharfzeichnung der Aufnahme. Die Standardscharfzeichnung ist ein wenig stark ausgefallen, besonders wenn man es mit RAW vergleicht. Mir persönlich ist mir etwas weniger Scharfzeichnung lieber.

Fujifilm FinPix S9600 Digitale Fotografie
Ein großer Unterschied zwischen RAW und JPEG tritt eigentlich erst jenseits der ISO 400 zu Tage. Bis einschließlich ISO 400 sind es vor allem Nuancen, wie die Scharfzeichnung. Darüber bemerkt man die Auswirkung der Rauschunterdrückung, die bei den JPEG-Aufnahmen verwendet wird. Eine RAW-Aufnahme, die ich mit Adobe Camera RAW in TIFF ungewandelt habe, weist bei ISO 1600 eine beträchtliche Menge Rauschen auf. Tatsächlich sogar mehr, als ich erwartet hatte. Trotzdem ist es noch besser als das, was bei anderen Kameras mit der Möglichkeit zu RAW sehen kann. Gleichzeitig bekommt man auch viel mehr Details zu Gesicht. Buchstaben auf einer Verpackung waren in RAW gut lesbar, während man in JPEG meistens raten musste. Und mir ist etwas mehr Rauschen unter Erhaltung von Details lieber als ein rauscharmes, unscharf aussehendes Foto.
Fujifilm S9600 - RAW-Fotografie
Wer viel mit Bildverarbeitung umgeht, dem dürfte das Fehlen von AdobeRGB ein Dorn im Auge sein. Für den reinen Monitorgebrauch und direktes Drucken ist sRGB ausreichend. AdobeRGB verfügt jedoch über viel mehr Farbnuancen, wodurch der Bildbearbeiter die Farben erheblich präziser steuern kann. Über den RAW-Konverter können die RAW-Bilder allerdings in AdobeRGB umgewandelt werden. Ein Grund mehr in RAW zu fotografieren, auch wenn das Speichern dieser großen Dateien recht viel Zeit in Anspruch nimmt.

Fujifilm FinPix S9600 - Belichtung
Eine gute Leistung bringt die Fujifilm FinePix S9600 auch auf dem Gebiet der Farbwiedergabe. Diese ist, standardmäßig eingestellt, einfach hervorragend. Es ist möglich, sehr gesättigte oder aber Schwarzweißbilder zu machen. Auch der Kontrast und die Belichtung sind sehr gut. Für die Belichtung gibt es auch genügend Einstellungen. Zuerst die Auswahl zwischen Mehrfeld-, Spot- oder zentrierter Messung. In den meisten Fällen führte die Mehrfeldmessung zu einem vorzüglichen Resultat, auch bei Gegenlicht. Es gibt auch mehr als genügend Programmmodi. Aber ich verwende meist nur die manuelle Einstellung oder die Blendenvorauswahl. Ich habe gern die Kontrolle über die Schärfentiefe und, obwohl das mit den kleinen Sensoren etwas umständlich ist, regelt man das am besten mit der Blende. Seltsamerweise kann man nur F11 bei der manuellen Belichtung verwenden. Bei den Programmmodi geht es bis F8. Das bedeutet, dass man beim äußersten Telemodus nur 1,5 Stufen Spielraum hat und das ist ziemlich wenig, eigentlich zu wenig. Das Objektiv selbst weist eine prima Qualität auf. Einzelne, störende Linsenfehler sind eigentlich nur im extremen Weitwinkel sichtbar. Aber das ist nicht verwunderlich und man kann gut damit leben.

Fujifilm FinePix S9600 Megazoomkamera
Eine der Verbesserungen an der Fujifilm FinePix S9600 Megazoomkamera ist der Blitz und hier hat Fujifilm wirklich gute Arbeit geleistet. Alle Blitzfotos sind schön ausbalanciert. Auch in einer dunklen Umgebung sind die Details im Hintergrund noch vorhanden, während sonst oftmals nur ein schwarzes Loch zu sehen ist. Der integrierte Blitz klappt hoch auf. Nur bei 28 mm beeinträchtigt der Sonnenschutz den Lichtstrahl ein wenig, der Lichtabfall in den Ecken ist minimal. Alles in allem also eine hervorragende Leistung der i-Flash Technik. Blitzfotografie ist, in Kombination mit der Fujifilm FinePix S9600, beinahe kinderleicht geworden.
Fujifilm FinePix S9600 Fujifilm FinePix S9600
   
CanonCasioFujifilmNikonOlympusHTCSamsungSonyPanasonicNokia
  Android Apps Camcordern Digitalkameras Handys Smartphones Software Tablets Zubehor   CES CeBIT Gadgets IFA Photokina PMA