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Fujifilm FinePix S6500fd | Digital Camera Review | Bedienung
Für eine Kamera mit einem derart großen Zoombereich, ist die Fujifilm FinePix S6500fd bemerkenswert kompakt. Dank des soliden Griffs, kann man die Kamera hervorragend festhalten. Das Format dürfte für Fotografen mit großen Händen nicht viel geringer ausfallen. Die Gummibeschichtung auf dem Griff und auf der Rückseite der Kamera sorgt jedenfalls für eine hervorragende Griffigkeit, die Kamera dürfte einem also nicht ohne weiteres aus den Händen rutschen. Man muss allerdings etwas herumprobieren, wie man die Kamera am besten festhalten kann. Besonders wenn man das Objektiv mit der linken Hand stützt, um Verwacklungsunschärfe zu vermeiden, kommen sich beide Hände gelegentlich in die Quere. Auf der anderen Seite steht die Annehmlichkeit des kompakten Formats, das kein Hindernis dafür darstellt, die Kamera immer mit sich zu führen.
Fujifilm FinePix S6500fd | Digital Camera Fujifilm FinePix S6500fd | Digital Camera
Fujifilm S6500fd - Ruhemodus & Fokussieren
Die Fujifilm FinePix S6500fd startet überraschend schnell, innerhalb von einer Sekunde kann man das erste Foto machen. Schade, dass man zum erneuten Betrachten der Bilder auch den Hauptschalter verwenden muss. Dadurch kann man nicht schnell ein Foto aufnehmen, wenn man gerade etwas passieren sieht, während man sich eigentlich Fotos anschaut. Ich bin ein Befürworter einer separaten Taste, so dass man in überraschenden Momenten schneller reagieren kann. Die Fujifilm S6500fd verfügt über einen sogenannten Ruhemodus, allerdings scheint die Kamera dann wirklich sehr tief zu ruhen. Die Kamera regiert nicht auf den Auslöseknopf und man muss demzufolge den Knopf erst aus- und danach wieder einschalten, um wieder Leben in die Kamera zu bringen. Glücklicherweise kann man über das Menü die Zeit für das „Ruhen“ einstellen. Das Fokussieren verläuft angenehm flott, aber man benötigt ausreichenden Kontrast dafür. Etwas verwirrend ist die Anzeige der Schärfe. Es wird immer eine gelbe Fläche eingeblendet und wenn nicht fokussiert werden kann, erscheint die Meldung AF Es wäre klarer gewesen, wenn man eine rote Fläche bei misslungenem Fokussieren und eine grüne Fläche bei gelungenem Fokussieren genommen hätte. Das zumindest darf normalerweise als Standard betrachtet werden.

Fujifilm FinePix S6500fd - Manuelles Fokussieren
Beim manuellen Fokussieren wird ein Teil des Bildes vergrößert wiedergegeben und das funktioniert hervorragend. Es ist einer der großen Vorteile eines elektronischen Bildes, dass man viel mehr damit anfangen kann als mit einem optischen Sucher. Der Nachteil besteht darin, dass man ab und zu merkt, dass der elektronische Sucher in Bezug auf die Auflösung hinter der eines optischen Suchers zurückbleibt. Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit, bei manuellem Fokussieren kurz den Autofokus verwenden zu können. Einfach die Taste betätigen und das Fokussieren ist abgehandelt. Danach kann man die Schärfe noch etwas feiner abstimmen oder einfach so lassen. Es gibt genügend Situationen, in denen diese Funktion gelegen kommt. Eine typische Eigenschaft für eine Kamera, bei der Fotografieren mehr bedeutet, als nur Schnappschüsse machen.

Fujifilm FinePix S6500fd - Gesichtserkennung
Wenn man über das Fokussieren spricht, kommt man nicht an der Gesichtserkennung vorbei, einer der Hauptpunkte bei der Fujifilm FinePix S6500fd Megazoom-Kamera. Man betätigt die Taste für Gesichtserkennung und sobald etwas von einem Gesicht erkannt wird, sieht man eine grüne Fläche über dem Gesicht: die Erkennung ist gelungen! Es ist wichtig, dass die Augen und der Mund zu sehen sind, das sind zwei Kriterien, nach denen das Gesicht erkannt wird. Fujifilm verfügt über jahrelange Erfahrung mit dieser Technik, sie wird beispielsweise in ihren Minilabs verwendet.
Aber seit kurzem ist die Zeit wirklich reif, um sie auch in Digitalkameras, wie die Fujifilm FinePix S6500fd, zu integrieren. Das Wissen von Fujifilm ist ein enormer Vorteil. Von allen Kameras mit Gesichtserkennung ist die Fujifilm S6500fd wohl die effizienteste. Auch kleine Gesichter am Bildrand werden tadellos erkannt, bis zu 9 Gesichter sind möglich. Aber mit Gesichtserkennung kann man noch viel mehr machen. Nicht nur der Autofokus reagiert darauf, auch die Belichtung wird angepasst. Und beim erneuten Betrachten der Bilder kann man schnell auf ein Gesicht einzoomen, um die Schärfe zu kontrollieren. Obwohl ich anfangs skeptisch in Bezug auf den Nutzen und die Zuverlässigkeit der Gesichtserkennung war, hat Fujifilm mich vollständig überzeugt! Man muss etwas damit herumexperimentieren bis man den Sinn einsieht, dann aber sieht man bald ein, warum die Gesichtserkennungsfunktion viel verwendet werden dürfte.

Fujifilm S6500fd - Optische Bildstabilisierung fehlt
Die Fujifilm FinePix S6500fd Kamera ist mit einem gewöhnlichen Zoomring ausgestattet, der besonders erfreulich funktioniert. Mit der linken Hand unter dem Objektiv hält man einerseits die Kamera stabil fest und kann zugleich schnell zoomen. Lob dafür. Man muss die Kamera unbedingt stabil festhalten, wenn man einzoomt, denn leider fehlt bei der Fujifilm S6500fd eine optische Bildstabilisierung. Das ist nur möglich, indem man den ISO erhöht, und das ist nicht dasselbe wie eine optische Stabilisierung. Bei längeren Brennweiten rächt sich auch das geringe Gewicht, man kann die Kamera nicht besonders gut stabil halten. Ein Stativ ist sicher empfehlenswert. Oder man verwendet eine Mauer oder einen Zaun dafür. Wenngleich die Erhöhung des ISO und die Qualität der Aufnahmen mit hohem ISO prima sind, würde es der Fujifilm FinePix S6500fd gut zu Gesicht stehen, mit einer optischen Bildstabilisierung ausgestattet zu werden. Allmählich ist Fujifilm fast die einzige Megazoom-Kamera ohne ein solches System.

Fujifilm FinePix S6500fd - LCD Display
Das LCD-Display auf der Rückseite der Kamera weist eine hervorragende Qualität auf, aus den unterschiedlichsten Winkeln ist das Bild noch gut zu sehen. Auch der elektronische Sucher enttäuscht nicht, bleibt aber hinter dem großen Display zurück. Sehr angenehm ist, dass man die wichtigsten Funktionen über Tasten auf der Kamera bedienen kann. Die F-Taste spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ist so, als ob man einen anderen Fotofilm nimmt. Sehr schade finde ich, dass bei der Qualitätsauswahl RAW nicht aufgeführt wird. Dafür muss man tief in das Menü einsteigen. Und das, obwohl RAW immer gängiger wird. Vielleicht etwas, worüber die Entwicklungsabteilung von Fujifilm noch einmal nachdenken sollte.
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