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Kodak EasyShare P712 | Digital Camera Review | Fazit
Kodak EasyShare P712 digitale Megazoom-Kompaktkamera
Es gab eine Zeit, als digitale Megazoom-Kompaktkameras einen großen Marktanteil für sich beanspruchen konnten. Schließlich waren sie die einzige Alternative zu einer teueren digitalen Spiegelreflexkamera und einem ebenfalls kostspieliges Teleobjektiv. Diese Tage scheinen definitiv vorbei zu sein, jetzt da Kamerahersteller wie Nikon (Nikon D40) und Olympus (E-500 Kit) sehr erschwingliche DSLR-Kameras anbieten. Der Abstand ist dadurch ein Stuck kleiner geworden und der Umstieg auf eine digitale SLR-Kamera ist um ein Vielfaches attraktiver geworden und wird schneller vollzogen. Da Kodak keine DSLR mehr produziert, dürfte das Megazoom-Segment wahrscheinlich nicht so schnell zurückgefahren werden, wie es bei Herstellern von digitalen Spiegelreflexkameras der Fall ist, vorläufig dürften wir also bei Kodak noch Kameras wie der Kodak P712 begegnen.

Kodak P712 – 12-fach stabilisierter optischer Zoombereich
Die große Stärke der Kodak EasyShare P712 Kamera ist ihr großer optischer Zoombereich, zusammen mit einem optischen Bildstabilisator. Diese beiden bilden eine starke Kombination und ermöglichen vielen Anfängern unter den Fotografen digitale Allroundfotografie. Das kompakte Format und das Design sorgen für eine gute Handlage und Benutzerfreundlichkeit. Die Kamera ist leicht genug, um sie überall hin mitzunehmen. Das 2,5 Zoll LCD-Display ist angenehm, wenn man die Aufnahmen beurteilen oder sie zusammen mit Anderen betrachten möchte. Abgesehen vom Monitor, ist die Kodak P712 mit einem elektronischen Sucher mit hoher Auflösung ausgestattet, der problemlos den optischen Sucher ersetzt. Der Sucher weist eine hohe Aktualisierungsfrequenz von 60 bps auf, womit ein ruckendes Bild vermieden wird. Komfortabel ist der Gummirand um das Okular für die Brillenträger und den Fotografen.

Kodak EasyShare P712 - 7 Megapixel Auflösung
Die Auflösung von 7 Megapixeln reicht locker aus, damit kreative Fotografen ihre Aufnahme bearbeiten, Teilvergrößerungen machen oder Vergrößerungen ausdrucken können. Durch ihre vielen Einstellmöglichkeiten, abgesehen von der automatischen Bedienung, ist die Kodak EasyShare P712 für ein breites Publikum geeignet. Anfänger dürften sich außerdem von der Automatik zur Halbautomatik weiterentwickeln können. Die integrierte Benutzerführung ist dabei eine gute Hilfe. Die Farbwiedergabe ist nicht übertrieben, von zu viel Sättigung kann sicher keine Rede sein. Außerdem kommt die Kamera gut mit den unterschiedlichen Lichtquellen zurecht, auf die man so stößt. Die Qualität des Weißabgleichs ist schlicht hervorragend.

Kodak EasyShare P712 Digitalkamera - Nachteile
Dennoch habe ich ein paar kritische Anmerkungen an der Kamera zu machen. So ist die Geschwindigkeit ein Diskussionspunkt; das Ein- und Ausschalten der Kamera funktioniert quälend langsam. Darüber hinaus erfordert das Einzoomen vom Weitwinkel- in den Telebereich allerhand Zeit, die Präzision bei der Bestimmung der Komposition ist etwas umständlich und der Zoomschalter reagiert etwas träge. Nimmt man dazu, dass das Fokussieren in dämmerigen Situationen, beispielsweise in einem Wohnzimmer, schwierig ist, dann ist das Gesamtergebnis negativ und ich muss feststellen, dass Kodak sich hier Blößen gibt. Auf dem Gebiet des ISO und der Rauschwerte bin ich ebenso wenig zufrieden. Von einer Kamera, die sich als Alternative zu einer digitalen Spiegelreflexkamera präsentiert, darf man erwarten, dass besonders die ISO-Einstellungen ein hervorragendes Niveau aufweisen. Außerdem darf man erwarten, dass die ISO-Reihe etwas umfassender ist als 64-400. 800 ISO kann zwar auch selektiert werden, aber das hat zur Folge, dass die Auflösung sofort auf 1,2 Megapixel verringert wird. Dass es auch anders geht, beweist die Konkurrenz, wo hoher ISO auch bei hoher Auflösung zur Verfügung steht. Abgesehen davon ist zu viel Rauschen vorhanden. Insbesondere ist 400 ISO so stark von Rauschen gekennzeichnet, dass es die Qualität deutlich beeinträchtigt.

Kodak EasyShare P712 Testfazit
Ich blicke demzufolge mit gemischten Gefühlen auf den Kodak P712 Kameratest zurück. Auf der einen Seite sind die Annehmlichkeit des kompakten Designs, der große optische Bereich und der praktische Bildstabilisator zu nennen, die viel Benutzerfreundlichkeit gewährleisten. Auf der anderen Seite stehen die enttäuschende Qualität des ISO, die begrenzte ISO-Reihe und die in einigen Punkten langsame Reaktionszeit der Kamera. Das vermittelt mir den Eindruck, dass Kodak es sich in den genannten Punkten etwas zu leicht gemacht hat. Wäre es so, dass die Konkurrenz dasselbe Bild böte, wäre mein Endurteil milder ausgefallen. Aber mit der aktuellen Qualität der Technik und der Hardware/Software ist mehr möglich, und das ist nun genau das, was Kodak in meinen Augen nicht schafft Die Kodak EasyShare P712 ist eine attraktive Kamera für Anfänger auf dem Gebiet der Alltagsfotografie. Die Kodak EasyShare P712 kann gewiss nicht als Alternative zu einer SLR-Kamera bezeichnet werden. Die Unterschiede beim Niveau sind dafür schlicht und ergreifend zu groß.

Kodak EasyShare P712 | Digital Camera

   
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