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Olympus E400 | Digital Camera Review | Bedienung
Das Jahr 2006 stand fraglos im Zeichen der digitalen Spiegelreflexkameras, die mit 10 Megapixeln ausgestattet sind. Für eine Kamera dieses Segments bietet die Olympus E-400 viele Möglichkeiten, deshalb ist die Kamera für eine große Verbrauchergruppe interessant. Auf den ersten Blick sieht die E400 übersichtlich aus und die Anzahl Tasten ist ziemlich begrenzt. Wegen des kompakten Formats der Kamera, fehlt ein kleines LCD-Display, auf dem man normalerweise den Status der Lichtmessung, Aufnahmen, Auflösung und der übrigen Einstellungen nachsehen kann. Man ist also auf den LCD-Monitor auf der Rückseite der Kamera angewiesen. Auf dem großformatigen LCD-Display mit 2,5 Zoll Durchmesser sind dementsprechend alle Informationen zu finden, die für die Kontrolle der Kamera notwendig sind.
Olympus E400 | Digital Camera Olympus E400 | Digital Camera
Olympus E400 - SuperSonic Wave Filter
Genau wie bei der vorhergehenden E-Serie digitaler SLR-Kameras, ist die Olympus E-400 mit einem SuperSonic Wave Filter (SSWF) ausgestattet, mit Hilfe dessen das immer wiederkehrende Staubproblem beseitigt wird. Seit seiner Einführung hat sich dieses System als sehr wirksam herausgestellt und ich kann es nur loben. Beim SSWF-System vibriert ein spezieller Filter, der vor den Bildsensor platziert wurde, so dass möglicherweise vorhandene Staubteilchen keine Chance haben, auf dem Sensor zu landen. Bei der Olympus E-400 wurde eine überarbeitete Version des SSWF integriert. Hauptgrund für die Überarbeitung dürfte das kompakte Format des Gehäuses gewesen sein, wodurch sich ein Platzmangel ergab. Da der SSWF beim Start der Kamera jedes Mal aktiviert wird, ist die Startzeit der E400, beispielsweise im Vergleich zur Nikon D80, langsam. Rund eine Sekunde, verglichen mit 0,18 Sekunden bei der Konkurrenz. Trotz dieser langsamen Startzeit, bringt der SSWF so viele Vorteile in Bezug auf schöne und „saubere“ Fotos, dass man das gerne in Kauf nimmt.

Olympus E400 - Pentaspiegel-Sucher
So wie man es häufiger bei digitalen SLR-Kameras für Amateure sieht, ist die Olympus E400 mit einem Pentaspiegel-Sucher, der eine Bilddeckung von ungefähr 95% aufweist, ausgestattet. Der optische Sucher fällt bei Kameras des Four-Thirds-Systems zuweilen etwas klein und dunkel aus, aber ich kann mit definitiv feststellen, dass das bei der Olympus E-400 nicht der Fall ist. Im Gegenteil, der Sucher ist relativ hell und funktioniert, im Vergleich zu anderen Four-Thirds-Kameramodellen, erfreulich gut. Dennoch kann der Sucher nicht mit einem Qualitätssucher mithalten, wie Nikon ihn in seine Modelle D80 und D200 integriert hat. Aber im Vergleich beispielsweise zur Olympus E-330 oder der Panasonic Lumix L1, die beide mit einem Live View-Modus ausgestattet sind, ist der optische Sucher eine deutliche Verbesserung. Rechts neben dem Bild im Sucher ist Platz für Informationen, wie Blende, Verschlusszeit, Lichtmessing usw.

Olympus E-400 digitale SLR - LCD-Monitor
Der LCD-Monitor auf der Rückseite der Kamera hat einen Durchmesser von 2,5 Zoll, was bei einer digitalen Reflexkamera als Standard gilt. Die Auflösung des Displays beläuft sich auf 250.000 Pixel, das ist für eine detaillierte Wiedergabe der Aufnahmeergebnisse völlig hinreichend.
Durch das Fehlen einer kleinen Statusanzeige oben auf der Kamera, wird der LCD-Monitor intensiver verwendet, unter anderem um die Einstellungen und Belichtungsinformationen anzuzeigen. Durch das größere Format ist eine umfassendere und klarere Wiedergabe möglich, auf der anderen Seite hat ein LCD-Monitor etwas mehr Probleme bei grellem Sonnenlicht, so dass die Informationen manchmal etwas schwierig zu erkennen sind. Die Menge an Informationen, die angezeigt wird, ist bei weitem ausreichend, um die Kamera angemessen zu kontrollieren. Es ist sogar möglich, die Große der Buchstaben und Piktogramme anzupassen, so dass eine größere Menge Informationen angezeigt werden kann.

Olympus E-400 Reflexkamera - Schnelltasten
Wegen des kompakten Formats der Olympus E-400, sind praktische Schnelltasten für Einstellungen wie Kompression, Weißabgleich und ISO nicht vorhanden. Man muss auch dafür den LCD-Monitor zu Rate ziehen. Durch dessen Übersichtlichkeit findet man die wichtigen Einstellungen schnell wieder und kann sie deshalb auch schnell ändern, wenn die Aufnahmesituation es erfordert. Über die Pfeiltasten und das Drehrad kann man schnell durch das Menü navigieren. Das Menü ist übersichtlich in blau unterlegte Seiten eingeteilt, auf denen die gewählte Einstellung gelb aufleuchtet. Abgesehen von einer Reihe Einstellmöglichkeiten, gibt der Monitor die Aufnahme und deren Daten bei der Belichtung gut wieder. So kann man sich eine gespeicherte Aufnahme bildfüllend oder als Miniaturansicht anzeigen lassen, aber auch die Aufnahmedaten werden ordentlich in einem (RGB-)Histogramm wiedergegeben.

Olympus E-400 - Bedienungsfreundliche Einsteigerkamera
Die Olympus E-400 ist sehr kompakt in ihrer Formgebung und durch ihr geringes Gewicht eine ideale Reisegefährtin. Die Bedienungsfreundlichkeit befindet sich auf einem hohen Niveau, einfach und effektiv. Das Fehlen verschiedener Schnelltasten wird mehr oder weniger durch das übersichtliche Menü und die schnelle Navigation kompensiert. Für Anfänger auf digitalen Spiegelreflexkameras dürfte die Olympus E-400 ein erfreulicher Einstieg sein, die erfahrenen Benutzer dürften ihre Bequemlichkeit zu schätzen wissen. Die Olympus E-400 kann zu Recht als bedienungsfreundliche Einsteigerkamera bezeichnet werden, mit der man auf einem guten Niveau digital fotografieren kann.
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